{"id":417,"date":"2017-04-14T12:24:24","date_gmt":"2017-04-14T10:24:24","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=417"},"modified":"2017-04-14T12:24:24","modified_gmt":"2017-04-14T10:24:24","slug":"mehr-mitmachen-auftaktveranstaltung-fuer-buergerbeteiligung-am-29-april-im-eph","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=417","title":{"rendered":"Mehr mitmachen: Auftaktveranstaltung f\u00fcr B\u00fcrgerbeteiligung am 29. April im EPH"},"content":{"rendered":"<p>Zur Auftaktveranstaltung f\u00fcr B\u00fcrgerbeteiligung l\u00e4dt die Stadt Marburg f\u00fcr Samstag (29. April) ein. Von 10 bis 14 Uhr findet sie im Erwin-Piscator-Haus (EPH) statt. <!--more--><br \/>\n&#8222;Politische Entscheidungen sind besser, wenn viele mitwirken&#8220;, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies bei der Vorstellung der Auftaktveranstaltung im Rathaus. &#8222;Unser Ziel ist es, m\u00f6glichst viele und m\u00f6glichst unterschiedliche Menschen an stadtpolitischen Entscheidungen noch besser zu beteiligen. Bestehende H\u00fcrden wollen wir abbauen.&#8220;<br \/>\nDie Auftaktveranstaltung am 29. April sei daf\u00fcr ein hervorragender Start. Erfunktioniere umso besser, je mehr Marburger teilnehmen. &#8222;Wir wollen die Menschen in Marburg ermutigen, ihre Anliegen noch st\u00e4rker in die Stadtpolitik einzubringen und sich zu engagieren&#8220;, erkl\u00e4rte Spies.<br \/>\n&#8222;Wir sind sehr froh, mit Dr. Griet Newiger-Addy eine kompetente Leiterin der B\u00fcrgerinnen- und B\u00fcrgerbeteiligung gewonnen zu haben, die diesen Prozess mit ihrer offenen, kommunikativen Art und ihrer Fachkompetenz organisieren wird&#8220;, stellte Spies die zust\u00e4ndige Mitarbeiterin im Gleichberechtigungsreferat der Universit\u00e4tsstadt Marburg vor. Newiger-Addy erkl\u00e4rte: &#8222;Die Marburgerinnen und Marburger erwartet an diesem Samstag kein monotoner, mehrst\u00fcndiger Vortrag, sondern das aufrichtige Angebot zu einem offenen Dialog und einem aktiven Miteinander.&#8220;<br \/>\nIn Gespr\u00e4chsrunden werde gemeinsam beraten, was f\u00fcr eine gute Beteiligung in Marburg wichtig ist und wie sie ausgestaltet werden kann. &#8222;In kleineren Gruppen k\u00f6nnen dann einzelne Aspekte vertieft werden zum Beispiel zur Beteiligung in Ortsteilen, in der Stadtplanung oder auch auf digitalem Weg&#8220;, erkl\u00e4rte Newiger-Addy. &#8222;Wir nehmen aber auch die Themen auf, die die Menschen mitbringen. Die Vorschl\u00e4ge und Ideen werden in die weitere Arbeit einflie\u00dfen.&#8220;<br \/>\nNeben einem Mittagsimbiss wird das Improvisationstheater &#8222;Fast Forward Theatre&#8220; f\u00fcr lockere Stimmung sorgen. Bereits ab 9.30 Uhr sind im Erwin-Piscator-Haus Posterpr\u00e4sentationen unterschiedlicher Beteiligungsformate zu sehen.<br \/>\nDamit m\u00f6glichst viele Menschen von dem Angebot der Stadt erfahren, wird fr\u00fchzeitig breit informiert: Plakate werden stadtweit in Bussen zu sehen sein. In den B\u00fcros der Ortsvorsteher werden Flyer ausliegen.<br \/>\nAuf der Homepage der Stadt und in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter erreicht die Veranstaltung Zehntausende. Zus\u00e4tzlich wurden per Zufallsauswahl 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner vom Oberb\u00fcrgermeister per Brief eingeladen.<br \/>\nMit der Auftaktveranstaltung beginnt auf Grundlage der von der Stadtverordnetenversammlung (StVV) beschlossenen &#8222;Startervorlage&#8220; ein Dialog zwischen Einwohnerinnen und Einwohnern, Stadtverordneten und Verwaltung. &#8222;Unser Ziel ist es, bis Mitte des n\u00e4chsten Jahres zusammen die idealen Leitlinien und Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr Beteiligungsverfahren in Marburg zu finden und zu erarbeiten&#8220;, erl\u00e4uterte Spies.<br \/>\nProf. Ursula Birsl vom Institut f\u00fcr Politikwissenschaft der Philipps-Universit\u00e4t begleitet mit Studierenden aus ihrem Lehrgebiet der Demokratieforschung diesen Prozess. Parallel hat die Stadtverwaltung mit einer Bestandsaufnahme der Beteiligungsformen in Marburg begonnen.<br \/>\n&#8222;Wir wollen bestehende Angebote bekannter machen, dort, wo es sinnvoll ist, diese weiterentwickeln und gemeinsam mit den Menschen in Marburg und den Mitarbeitenden in der Verwaltung auch neue Ans\u00e4tze ausprobieren&#8220;, zeigte sich Spies zuversichtlich.<br \/>\nErfahrungen aus guten Praxisbeispielen wie dem &#8222;Runden Tisch Barrierefreiheit zu Hochbauma\u00dfnahmen und Verkehrsprojekten&#8220;, \u00fcber den Menschen mit Behinderungen einbezogen sind, oder Verfahren zur Dorfentwicklung aus dem IKEK-Prozess der Au\u00dfenstadtteile k\u00f6nnen dabei hilfreich sein. Eine stadtweite repr\u00e4sentative Befragung zu unterschiedlichen stadtpolitischen Themen soll den Prozess erg\u00e4nzen.<br \/>\nUm den B\u00fcrokraten die Planungen zu erleichtern, wird f\u00fcr den 29. April um Anmeldung per E-Mail an beteiligung oder per Telefon unter 06421\/201-1317 gebeten. Wer Unterst\u00fctzung &#8211; zum Beispiel aufgrund einer Behinderung oder f\u00fcr eine Kinderbetreuung &#8211; ben\u00f6tigt, ist gebeten, das bereits bis Mittwoch (26. April) anzumelden.<br \/>\nEine B\u00fcrgerbeteiligung ohne Anmeldung w\u00e4re gewiss der bessere Weg gewesen. Allein schon diese Aufforderung mag manchen Menschen als H\u00fcrde erscheinen, einfach ins EPH zu gehen und sich dort einzubringen.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Auftaktveranstaltung f\u00fcr B\u00fcrgerbeteiligung l\u00e4dt die Stadt Marburg f\u00fcr Samstag (29. April) ein. 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