{"id":3921,"date":"2019-06-21T08:30:50","date_gmt":"2019-06-21T06:30:50","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=3921"},"modified":"2019-06-21T08:30:50","modified_gmt":"2019-06-21T06:30:50","slug":"konflikte-gewaltfrei-loesen-programm-zap-trainiert-an-schulen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=3921","title":{"rendered":"Konflikte gewaltfrei l\u00f6sen: Programm &#8222;ZAP&#8220; trainiert an Schulen"},"content":{"rendered":"<p>Konflikte gewaltfrei l\u00f6sen m\u00f6chte das Programm &#8222;Zusammen Aktiv Pr\u00e4ventiv&#8220; (ZAP). Etwa 100 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben daran im laufenden Schuljahr teilgenommen. <!--more--><br \/>\nDie Initiative &#8222;Einsicht &#8211; Marburg gegen Gewalt&#8220;, die Marburger Stadtverwaltung, die Philipps-Universit\u00e4t, die Polizei Marburg und das Staatliche Schulamt Marburg-Biedenkopf haben ZAP ins Leben gerufen und Trainings an sechs Schulen im Landkreis angeboten. Die Beteiligten haben nun eine erste positive Bilanz gezogen und pr\u00e4sentiert.<br \/>\nB\u00fcrgermeister Wieland St\u00f6tzel und Schulamtsleiter Burkard Schuldt haben die begleitende wissenschaftliche Evaluierung des Programms gemeinsam mit dem ZAP-Team auf einer Pressekonferenz im Staatlichen Schulamt Marburg-Biedenkopf vorgestellt. Das Ergebnis: Die Trainings haben sichtbar positive Effekte f\u00fcr die Teilnehmenden.<br \/>\nMa\u00dfgeblich durchgef\u00fchrt haben das ZAP-Programm 2018\/19 Johannes Maaser, Fachdienst Gefahrenabwehr und Gewerbe und st\u00e4dtischer Projektkoordinator von &#8222;Einsicht&#8220;, Polizeioberkommissar Martin Schneider, Jeanette Biba, Staatliches Schulamt, Fachberatung Deutsch als Zweitsprache und Julia Ko\u00df von der Arbeitsgruppe Sozialpsychologie. Rund 100 Sch\u00fcler*innen aus 20 unterschiedlichen Herkunftsl\u00e4ndern haben bisher bei den Trainings mitgemacht, die Maaser und Schneider leiten. 2018 und 2019 richtete sich das Programm vor allem an Deutschintensivklassen an sechs Schulen im Schulbezirk Marburg-Biedenkopf. Die Zielgruppe f\u00fcr ZAP soll nach der erfolgreichen Evaluierung ausgeweitet werden.<br \/>\n&#8222;Zusammen Aktiv Pr\u00e4ventiv&#8220;soll F\u00e4higkeiten zur gewaltfreien Bew\u00e4ltigung von Konfliktsituationen st\u00e4rken. Die Leitidee von ZAP lautet: &#8222;Kein Einstieg ist der beste Ausstieg.&#8220; Die Besonderheiten des Projekts sind die Zielgruppe &#8211;<br \/>\nMenschen mit wenig Deutschkenntnissen und Neuank\u00f6mmlinge, die mit anderen Programmen nicht oder nur schwer erreicht werden -, die interdisziplin\u00e4re Zusammensetzung des Teams und die begleitende wissenschaftliche Evaluierung.<br \/>\nIm Rahmen ihrer Bachelorarbeit am Fachbereich Psychologie der Philipps-Universit\u00e4t hat Julia Ko\u00df die ZAP-Trainings von Februar bis April 2019 evaluiert. Die gewonnenen Ergebnisse fielen durchweg positiv aus: &#8222;Die Studie hat ergeben, dass bei den Teilnehmenden des Programms ein signifikanter Anstieg von Empathie, eine Verbesserung von Konfliktkompetenzen sowie eine positivere Einstellung gegen\u00fcber der Polizei zu verzeichnen ist. Die Ver\u00e4nderung der Antworten zwischen den Trainingsgruppen und einer Kontrollgruppe sind statistisch signifikant, also gegen den Zufall abgesichert&#8220;, so Julia Ko\u00df.<br \/>\nB\u00fcrgermeister Wieland St\u00f6tzel sieht &#8222;Zusammen Aktiv Pr\u00e4ventiv&#8220; auch als Modell f\u00fcr die erfolgreiche Pr\u00e4ventionsarbeit in Marburg und Hessen insgesamt: &#8222;Wenn wir Gewalt erfolgreich begegnen wollen, m\u00fcssen Polizeibeamte, Verwaltungsangestellte und Lehrkr\u00e4fte nicht nur im Rahmen gemeinsamer Trainings, sondern auch in anderen Bereichen zusammenarbeiten. Auch mit freien Tr\u00e4gern und Vereinen kooperieren wir in Marburg seit Jahren sehr erfolgreich. Gewaltpr\u00e4vention ist der beste Opferschutz.&#8220;<br \/>\nWichtig ist bei den f\u00fcnfst\u00fcndigen ZAP-Trainings vor allem, dass die Fragen nach Gewalt und Konflikten nicht nur theoretisch behandelt werden, sondern dass der Einfluss des eigenen Verhaltens von den Sch\u00fcler*innen ganz praktisch ausprobiert und erlebt werden kann. ZAP arbeitet daf\u00fcr mit Rollenspielen zu simplen Alltagssituationen, die typischen Auseinandersetzungen im \u00f6ffentlichen Raum nachempfunden sind: &#8222;Gewalt entsteht oft dadurch, dass sich kleine Provokationen hochschaukeln. Manche Leute wollen solche Konflikte. Sie f\u00fchlen sich dadurch wichtig und stark&#8220;, berichtet Martin Schneider aus seiner langj\u00e4hrigen Erfahrung als Polizeibeamter und Landestrainer f\u00fcr das Programm &#8222;Gewalt-Sehen-Helfen&#8220;. Beim Konfliktausstieg sei daher vor allem wichtig, so Schneider, &#8222;m\u00f6glichst schnell m\u00f6glichst viel Distanz&#8220; zwischen sich und den Aggressor zu bringen.<br \/>\n&#8222;F\u00fcr den Einsatz der ZAP-Trainings im F\u00f6rderbereich Deutsch als Zweitsprache hat uns vor allem \u00fcberzeugt, dass die Botschaften interaktiv und mit einfacher Sprache vermittelt werden k\u00f6nnen&#8220;, sagt Jeanette Biba vom Staatlichen Schulamt, die selbst als Lehrerin in Sprachlernklassen t\u00e4tig ist. &#8222;Wir haben viel gelernt und auch in den Pausen dar\u00fcber diskutiert&#8220;, best\u00e4tigt der Teilnehmer Zaid Hadi, dass die Inhalte ankommen. &#8222;Wir sind dankbar, dass es so etwas hier gibt. In meinem Heimatland Irak l\u00e4uft vieles anders ab.&#8220; Muhammed Ismaili, der aus Syrien kommt, schlie\u00dft an, dass es gut sei, neue Verhaltensweisen zu lernen. Es habe auch in der Praxis bereits funktioniert, Streit aus dem Weg zu gehen.<br \/>\n&#8222;Jeder sp\u00fcrt in bestimmten Situationen \u00c4rger und Wut. Menschen lassen sich leicht provozieren, wenn sie ungerecht behandelt werden. Mit diesen Gef\u00fchlen arbeiten wir in den Rollenspielen: Wir suchen bei unseren Trainings nach L\u00f6sungen, wie man Bedrohungen entsch\u00e4rfen oder ihnen ganz aus dem Weg gehen kann&#8220;, erkl\u00e4rt Sozialpsychologe Johannes Maaser von der Stadt Marburg.<br \/>\nNicht nur die Trainer, Teilnehmenden und beteiligten Lehrkr\u00e4fte, sondern auch die Beh\u00f6rdenleiter freuen sich \u00fcber die positiven Erfahrungen mit den ZAP-Trainings und \u00fcber die sehr guten Evaluierungsergebnisse: &#8222;Gerade, wenn Menschen zu uns kommen, die in ihren Herkunftsl\u00e4ndern oder auf der Flucht negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht haben, ist es ganz wichtig, dass diese Menschen der Polizei in Deutschland vertrauen k\u00f6nnen. Die wissenschaftliche Studie zeigt, dass die Rolle der Polizei bei den Trainings zum Aufbau dieses Vertrauensverh\u00e4ltnisses beitr\u00e4gt&#8220;, lobt der Marburger Polizeistationsleiter Heinz Frank den Einsatz seines Kollegen Martin Schneider.<br \/>\n&#8222;Ich danke allen Kooperationspartnern und den zust\u00e4ndigen Mitarbeiter*innen im Staatlichen Schulamt f\u00fcr die konstruktive Zusammenarbeit bei der Konzeptentwicklung&#8220;, stellt auch Schulamtsleiter Burkhard Schuldt das besondere Engagement der Beteiligten heraus. Das Thema gewaltfreie Konfliktaustragung m\u00f6chte er auch zuk\u00fcnftig an Marburger Schulen vertreten sehen: &#8222;Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass es gelungen ist, ein Trainingsprogramm zu entwickeln und umzusetzen, dass Sch\u00fcler*innen hilft, Konflikte zu vermeiden beziehungsweise fr\u00fchzeitig aus Konflikten auszusteigen. Dabei wurde erfolgreich die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen in den Deutschintensivklassen ber\u00fccksichtigt. Aus Sicht des Staatlichen Schulamtes sollte das Angebot auf jeden Fall fortgef\u00fchrt und nach Bedarf ausgeweitet werden.&#8220;<br \/>\nBereits seit 2015 gab es \u00dcberlegungen, sprachsensible Anti-Gewalt-Trainings f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen anzubieten. Im Herbst 2017 wurde dann im Staatlichen Schulamt zun\u00e4chst eine Fortbildung mit Astrid Rumpf-Arab angeboten. Sie ist die Koordinatorin des Programms &#8222;Pr\u00e4vention im Team&#8220; (PiT).<br \/>\nAn dieser Fortbildung haben rund 20 Lehrkr\u00e4fte, P\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte und Polizeibeamte teilgenommen. Aus ihr ist die Initiative f\u00fcr das Angebot von &#8222;Zusammen Aktiv Pr\u00e4ventiv&#8220; hervorgegangen. Seitdem wurde die ZAP-Kooperation in Marburg unter dem Dach des Staatlichen Schulamts gefestigt und das Programm an den Schulen im Landkreis Marburg-Biedenkopf etabliert.<br \/>\nF\u00fcr das kommende Schuljahr sind erneut ZAP-Trainings vorgesehen. Anfragen f\u00fcr Schulklassen k\u00f6nnen an Jeanette Biba unter Jeanette.Biba@kultus.hessen.de gerichtet werden. Die Terminabsprache ist flexibel. ZAP ist f\u00fcr Schulen und p\u00e4dagogische Einrichtungen kostenfrei.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konflikte gewaltfrei l\u00f6sen m\u00f6chte das Programm &#8222;Zusammen Aktiv Pr\u00e4ventiv&#8220; (ZAP). 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