{"id":245,"date":"2017-03-07T14:15:47","date_gmt":"2017-03-07T13:15:47","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=245"},"modified":"2017-03-07T14:15:47","modified_gmt":"2017-03-07T13:15:47","slug":"kinder-an-die-macht-7-876-schueler-waehlen-kijupa","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=245","title":{"rendered":"Kinder an die Macht: 7.876 Sch\u00fcler w\u00e4hlen KiJuPa"},"content":{"rendered":"<p>7.876 Sch\u00fcler d\u00fcrfen in der Zeit von Montag (13. M\u00e4rz) bis Freitag (24. M\u00e4rz) das 11. Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) w\u00e4hlen. <!--more--><br \/>\nZur Teilnahme aufgerufen sind 7.876 M\u00e4dchen und Jungen zwischen sechs und 17 Jahren, die ihren ersten oder zweiten Wohnsitz in der Stadt Marburg haben. Auch diejenigen, die in einem Internat in Marburg wohnen, sind wahlberechtigt.<br \/>\nZusammen mit B\u00fcrgermeister Dr. Franz Kahle, Stadtverordnetenvorsteherin Marianne W\u00f6lk und Sebastian R\u00fctter vom Jugendbildungswerk informierte der KiJuPa-Vorsitzende Manuel Greim im Rathaus \u00fcber den Wahlablauf und die Kandidierendenstruktur an den Schulen. Das Kinder- und Jugendparlament der Universit\u00e4tsstadt Marburg setzt sich f\u00fcr die Belange, W\u00fcnsche und Sorgen aller Marburger Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ein. Es besteht aus zirka 100 Kindern und Jugendlichen, die alle zwei Jahre an den Marburger Schulen gew\u00e4hlt werden.<br \/>\nSeit 1997 gibt es das KiJuPa in Marburg. &#8222;Die Idee ist, jungen Menschen spielerisch und zugleich ernsthaft Einblicke in demokratische parlamentarische Verfahren zu geben&#8220;, erl\u00e4uterte Kahle. &#8222;Denn man kann ohne Erfahrung nicht wissen, wie ein Parlament funktioniert&#8220;, erg\u00e4nzte W\u00f6lk.<br \/>\nDas KiJuPa hat das Recht, Antr\u00e4ge an die Stadtverordnetenversammlung (StVV) zu stellen. &#8222;Das gibt es in kaum einer anderen Stadt&#8220;, hob KiJuPa-Vorsitzender Greim hervor. Auch, dass das KiJuPa einmal im Jahr Rederecht im Stadtparlament hat, sei nicht selbstverst\u00e4ndlich.<br \/>\nKahle und W\u00f6lk lobten die gute Arbeit mit dem Nachwuchsparlament. So sei das KiJuPa etwa sehr umsichtig, wenn es in die Diskussion um die Verwendung von Geld gehe, sagte der B\u00fcrgermeister.<br \/>\n&#8222;Die jungen Leute sind sehr engagiert; und ich kann mir vorstellen, dass sie auch sp\u00e4ter Interesse an Politik haben werden&#8220;, bemerkte W\u00f6lk. Die Antr\u00e4ge des KiJuPa werden der Stadtverordnetenvorsteherin zufolge oft \u00fcbernommen und auch umgesetzt. &#8222;Wir fragen da auch kritisch nach&#8220;, betonte Greim, der als eines von 23 Mitgliedern des alten KiJuPa erneut kandidiert.<br \/>\nLaut Greim haben sich insgesamt 250 Marburger Kinder und Jugendliche in 25 Schulen zur Wahl aufstellen lassen. Damit ist die Zahl der Kandidierenden im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, aber im Gesamtvergleich etwa konstant geblieben.<br \/>\nBei sechs Schulinfo-touren informierten Mitglieder des KiJuPa sowie Teamer mit Infost\u00e4nden und Gespr\u00e4chen in den Klassen. Es war gut und wichtig, dass wir auch in die Klassen durften&#8220;, betonte Greim.<br \/>\nDie absolut meisten Kandidatinnen und Kandidaten stellt mit 22 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die Martin-Luther-Schule. Sch\u00f6n sei es laut Greim, dass nach sehr langer Zeit auch die Waldorfschule wieder mitmacht.<br \/>\nDas Jugendbildungswerk der Stadt Marburg freut zudem, dass auch die Carl-Strehl-Schule (CSS) wieder Kandidierende stellt. Weil sich keine Kandidierenden fanden, wird es dagegen an der Mosaikschule und der Montessorischule diesmal keine Wahl geben.<br \/>\nBei den Kandidierenden handelt es sich um 127 M\u00e4dchen (50,8 Prozent) und 123 Jungen (49,2 Prozent). Damit sind es im Vergleich zu den letzten Jahren erneut etwas mehr M\u00e4dchen, die sich f\u00fcr das KiJuPa interessieren.<br \/>\nWie in den vorangegangenen Jahren liegt der Altersschwerpunkt bei den 8- bis Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen. Sie stellen zusammen 63,6 Prozent der Kandidierenden.<br \/>\nNicht zuletzt berichtete Greim \u00fcber die H\u00f6hepunkte der Arbeit des zehnten Kinder- und Jugendparlaments. Zu den Alltagsgesch\u00e4ften wie Arbeitsgruppen, KiJuPa-Sitzungen im Stadtverordnetensitzungssaal und Vorstandssitzungen kamen die j\u00e4hrlichen Aktionen und Projekte wie beispielsweise der Weltkindertag. Dar\u00fcber hinaus war das KiJuPa in der Jury beim Integrationswettbewerb Move It! vertreten, aktiv bei der Spielzeugb\u00f6rse und der Weihnachtsmarktaktion, deren Einnahmen an soziale Projekte gespendet werden, sowie bei der Schulranzenaktion f\u00fcr Marburgs rum\u00e4nische Partnerstadt Sibiu\/Hermannstadt.<br \/>\nGanz besonders pr\u00e4gend war die Arbeit mit den Sprachintensivklassen der Sophie-von-Brabant-Schule in dem Projekt &#8222;Wir lernen uns und Marburg besser kennen&#8220;. Dabei trafen sich \u00fcber drei Monate einmal pro Woche Kinder- und Jugendliche des KiJuPa und der Sophie-von-Brabant-Schule, um Marburg zu erkunden und sich besser kennen zu lernen.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich standen zudem wieder Fahrten und Ausfl\u00fcge auf dem Programm: Das 2015 neu gew\u00e4hlte KiJuPa fuhr zur Kennlernfahrt auf die Burg Hessenstein. Der Demokratietag und der Besuch beim Hessischen Landtag in Wiesbaden waren feste Programmpunkte.<br \/>\nIm Herbst 2016 erfolgte im Rahmen einer kulturellen Bildungsfahrt der Besuch der Partnerstadt Poitiers. Im Februar 2017 reiste das KiJuPa schlie\u00dflich nach Berlin und verbrachte dort einen kr\u00f6nenden Abschluss seiner zehnten Legislaturperiode.<br \/>\nDas finde zum Abschluss jeder Legislaturperiode statt. Dar\u00fcber hinaus fahre das KiJuPa einmal im Jahr nach Wiesbaden zum Hessischen Landtag.<br \/>\nDie Fahrten dienten auch dazu, sich besser kennenzulernen und das KiJuPa zusammenzuschwei\u00dfen. Dass das funktioniert, sehe er daran, dass sich die Nachwuchspolitiker keinesfalls nur f\u00fcr die Belange der eigenen Schulen einsetzten, sondern auch andere und ihre W\u00fcnsche im Blick haben, hob Jugenddezernent Kahle hervor.<br \/>\nDie gew\u00e4hlten Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments werden im April informiert. Am 11. Mai findet die konstituierende Sitzung statt.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7.876 Sch\u00fcler d\u00fcrfen in der Zeit von Montag (13. M\u00e4rz) bis Freitag (24. M\u00e4rz) das 11. 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