{"id":2370,"date":"2018-06-30T12:52:33","date_gmt":"2018-06-30T10:52:33","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=2370"},"modified":"2018-06-30T12:52:33","modified_gmt":"2018-06-30T10:52:33","slug":"total-digital-neun-millionen-euro-fuer-zwei-loewe-schwerpunkte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=2370","title":{"rendered":"Total digital: Neun Millionen Euro f\u00fcr zwei LOEWE-Schwerpunkte"},"content":{"rendered":"<p>Neun Millionen Euro erh\u00e4lt der Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) aus dem LOEWE-Programm. Das teilte die Philipps-Universit\u00e4t am Freitag (29. Juni) mit. <!--more--><br \/>\nBei der elften F\u00f6rderstaffel der hessischen Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-\u00f6konomischer Exzellenz (LOEWE) war er mit beiden eingereichten Antr\u00e4gen erfolgreich. Im F\u00f6rderzeitraum von 2019 bis 2022 werden die Projekte &#8222;MOSLA &#8211; Molekulare Speicher zur Langzeitarchivierung&#8220; sowie &#8222;Natur 4.0 &#8211; Fl\u00e4chendeckendes Naturschutzmonitoring durch vernetzte Sensorik und integrative Datenanalyse&#8220; mit insgesamt neun Millionen Euro als LOEWE-Schwerpunkte gef\u00f6rdert.<br \/>\nBei beiden Schwerpunkten ist die Philipps-Universit\u00e4t federf\u00fchrend. Die Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen (JLU) ist jeweils beteiligt.<br \/>\nIm LOEWE-Schwerpunkt &#8222;MOSLA &#8211; Molekulare Speicher zur Langzeit-Archivierung&#8220; geht es um die Frage, wie sich digital gespeicherte Informationen langfristig und ohne Datenverlust f\u00fcr die Zukunft archivieren lassen. Der Schwerpunkt wird mit 4.228.732 Euro f\u00fcr den Zeitraum von 2019 bis 2022 gef\u00f6rdert. Neben der federf\u00fchrenden Philipps-Universit\u00e4t sind die JLU und die Technische Universit\u00e4t Darmstadt beteiligt.<br \/>\n&#8222;Ich freue mich sehr dar\u00fcber, dass wir mit dieser F\u00f6rderung unserem Ziel etwas n\u00e4her kommen, durch die B\u00fcndelung der St\u00e4rken der interdisziplin\u00e4ren Forschergruppen eine neue, disruptive Technologie f\u00fcr die Langzeitarchivierung zu entwickeln&#8220;, sagte Projektsprecher Prof. Dr. Dominik Heider von der Philipps-Universit\u00e4t. Das Forschungsvorhaben soll neue L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Langzeitspeicherung von Informationen in molekularbiologischen und chemischen Systemen untersuchen.<br \/>\nDamit w\u00fcrde es das Problem des &#8222;Digital Dark Age&#8220; l\u00f6sen. So bezeichen Fachleute die Gefahr, dass in der Zukunft Datentr\u00e4ger von heute nicht mehr gelesen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie neue Technologie birgt ein immenses Potenzial zur Speicherung beliebiger Informationen mit einer Datendichte von einer Milliarde Terabyte pro Gramm und einer enormen molekularen Stabilit\u00e4t. Neben der technischen Realisierung von Informationsspeicherung ist die sp\u00e4tere Dekodierung ein zentrales Thema langzeitgespeicherter Informationen und wird in MOSLA durch das Zusammenwirken von linguistischer, genetischer und chemischer Informationscodierung angegangen.<br \/>\nWie kann man Daten zur Umweltbeobachtung umfassend erheben und so zusammenf\u00fchren, dass sie f\u00fcr differenzierte Naturschutzstrategien genutzt werden k\u00f6nnen? Dieser Frage gehen Forscherinnen und Forscher im LOEWE-Schwerpunkt &#8222;Natur 4.0 &#8211; Fl\u00e4chendeckendes Naturschutzmonitoring durch vernetzte Sensorik und integrative Datenanalyse&#8220; nach. Auch hier hat die Philipps-Universit\u00e4t die Federf\u00fchrung und arbeitet in dem mit 4.775.184 Euro gef\u00f6rderten Schwerpunkt mit der Senckenberg Gesellschaft f\u00fcr Naturforschung in Frankfurt, mit der JLU und mit der TU Darmstadt zusammen.<br \/>\n&#8222;Der Umweltwandel und die damit verbundenen Ver\u00e4nderungen in der biologischen Vielfalt stellen die Gesellschaft vor gro\u00dfe Herausforderungen&#8220;, betonte Projektsprecher Prof. Dr. Thomas Nauss von der Philipps-Universit\u00e4t. &#8222;Wie die Diskussion \u00fcber den R\u00fcckgang von Insekten aber gezeigt hat, fehlen uns verl\u00e4ssliche Daten zur Artvielfalt und damit verkn\u00fcpfter \u00d6kosystemleistungen wie beispielsweise Pflanzenbest\u00e4ubung. Genau hier setzt Natur 4.0 an, in dem Informatiker, Biologen und Geographen gemeinsam automatisierte Mess- und Auswertesysteme zur hoch aufgel\u00f6sten Beobachtung von Arten und Lebensr\u00e4umen entwickeln.&#8220;<br \/>\nUm die Natur zu sch\u00fctzen, m\u00fcsse man sie beobachten und bewerten. Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung neuer Methoden zum fl\u00e4chendeckenden Naturschutzmonitoring.<br \/>\nDas Vorhaben kombiniert naturschutzfachliche Expertenaufnahmen und vernetzte Fernerkundungs- und Umweltsensoren, die an unbemannten Flugobjekten sowie einzelnen Tieren angebracht, aber auch in b\u00fcrgerwissenschaftlichen Projekten oder Expertenstudien eingesetzt werden sollen. Natur 4.0 erm\u00f6glicht die differenzierte und kosteneffektive Beobachtung von naturschutzrelevanten Gebieten sowie die Entwicklung von Fr\u00fchwarnindikatoren zum Beispiel bei zeitlichen Ver\u00e4nderungen der Eigenschaften von Mikrohabitaten oder Bewegungsprofilen.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neun Millionen Euro erh\u00e4lt der Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) aus dem LOEWE-Programm. Das teilte die Philipps-Universit\u00e4t am Freitag (29. 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