{"id":19536,"date":"2026-02-13T18:50:40","date_gmt":"2026-02-13T17:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=19536"},"modified":"2026-02-13T18:50:40","modified_gmt":"2026-02-13T17:50:40","slug":"neuer-foerderbescheid-marburger-loewe-projekt-erhaelt-500-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=19536","title":{"rendered":"Neuer F\u00f6rderbescheid: Marburger LOEWE-Projekt erh\u00e4lt 500.000 Euro"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;1for2D&#8220; ist eins von 400 Projekten in der &#8222;LOEWE&#8220;-F\u00f6rderlinie 3. Das Marburger Jubil\u00e4umsprojekt erh\u00e4lt 500.000 Euro. <!--more--><br \/>\n&#8222;Mit 1for2D f\u00f6rdern wir eine Technologie, die das Potenzial hat, die Elektronik der Zukunft ma\u00dfgeblich zu pr\u00e4gen&#8220;, erkl\u00e4rte Wissenschaftsminister Timon Gremmels. &#8222;Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie innovative Forschung und unternehmerische Expertise in Hessen zusammenwirken, um nachhaltige und leistungsf\u00e4hige Materialien f\u00fcr die Hightech-Industrie zu entwickeln. Unsere LOEWE-F\u00f6rderlinie 3 ist genau auf solche starken Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausgerichtet.&#8220;<br \/>\nMit der F\u00f6rderung des Projekts &#8222;1for2D &#8211; Single Source Precursor f\u00fcr 2D Materialien&#8220; im Rahmen der LOEWE-F\u00f6rderlinie 3 unterst\u00fctzt das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ein zukunftsweisendes Vorhaben im Bereich der Materialforschung. Wissenschaftsminister Timon Gremmels musste kurzfristig seine pers\u00f6nliche Teilnahme absagen und \u00fcbermittelte seine guten W\u00fcnsche. In Vertretung \u00fcberreichte Regierungspr\u00e4sident Dr. Christoph Ullrich den Zuwendungsvertrag an das Projektkonsortium unter Leitung der Dockweiler Chemicals GmbH aus Marburg.<br \/>\nDas Projekt wird mit 500.000 Euro gef\u00f6rdert. Mit dem Marburger Projekt erreicht die LOEWE-F\u00f6rderlinie 3 zugleich die Jubil\u00e4umsmarke von 400 gef\u00f6rderten Vorhaben seit Programmstart. &#8222;LOEWE&#8220; steht f\u00fcr &#8222;Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-\u00f6konomischer Exzellenz&#8220; und st\u00e4rkt gezielt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Hessen. Die LOEWE-F\u00f6rderlinie 3 st\u00e4rkt gezielt die Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen. Projekttr\u00e4ger f\u00fcr die F\u00f6rderung ist die landeseigene Wirtschaftsf\u00f6rdergesellschaft HA Hessen Agentur GmbH.<br \/>\nIm Projekt &#8222;1for2D&#8220; entwickelt die Dockweiler Chemicals GmbH gemeinsam mit der Philipps-Universit\u00e4t Marburg innovative Molek\u00fcle f\u00fcr die Herstellung sogenannter &#8222;2D-Materialien&#8220; &#8211; ultrad\u00fcnner, nur wenige Atome dicker Halbleiter. Sie gelten als Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr die n\u00e4chste Generation von Elektronik und Photonik: Sie erm\u00f6glichen schnellere, energieeffizientere und flexiblere Bauteile. Ziel ist die Entwicklung neuartiger chemischer Verbindungen, sogenannter Single Source Precursor, f\u00fcr eine pr\u00e4zise, sichere und umweltfreundliche Herstellung von 2D-Materialien im industriellen Ma\u00dfstab.<br \/>\n&#8222;Forschungsvorhaben wie 1for2D sind strategisch bedeutsam f\u00fcr die Unternehmens- und Innovationslandschaft in Hessen&#8220;, erkl\u00e4rte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Rainer Waldschmidt von der &#8222;HA Hessen Agentur GmbH und der Hessen Trade &amp; Invest GmbH. &#8222;Sie verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit marktorientierter Entwicklung und schaffen die Grundlage f\u00fcr neue Wertsch\u00f6pfung in Hightech-Branchen. Indem wir solche Projekte f\u00f6rdern, st\u00e4rken wir den Technologiestandort Hessen sowie seine internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit.&#8220;<br \/>\nDie Dockweiler Chemicals GmbH mit Sitz in Marburg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung hochreiner Spezialchemikalien f\u00fcr die Halbleiterindustrie. Im Projekt 1for2D bringt das Unternehmen seine Expertise in der Molek\u00fclsynthese, Prozessentwicklung und Qualit\u00e4tskontrolle ein, um die neuartigen Precursor-Materialien f\u00fcr den industriellen Einsatz zu qualifizieren. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. J\u00f6rg Koch erl\u00e4uterte: &#8222;Mit 1for2D entwickeln wir gezielt Molek\u00fcle, die alle notwendigen Elemente f\u00fcr die Bildung von 2D-Schichten in einer einzigen Verbindung vereinen. Dadurch lassen sich Abscheideprozesse in der Halbleiterfertigung pr\u00e4ziser steuern und gleichzeitig sicherer und ressourcenschonender gestalten. Unser Ziel ist es, die chemische Grundlage f\u00fcr eine neue Generation von Materialien zu schaffen.&#8220;<br \/>\nDie Philipps-Universit\u00e4t Marburg &#8211; vertreten durch die Arbeitsgruppe &#8222;Funktionsmaterialien&#8220; am Fachbereich Physik und dem dieses Jahr neu gegr\u00fcndeten &#8222;Marburger Zentrum f\u00fcr Quantenmaterialien und nachhaltige Technologien&#8220; ( mar.quest) unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Volz &#8211;<br \/>\nerforscht im Projekt die Abscheidung sowie die strukturellen und elektronischen Eigenschaften der neuartigen 2D-Materialien. &#8222;Die Entwicklung leistungsf\u00e4higer 2D-Materialien erfordert ein tiefes Verst\u00e4ndnis der atomaren Struktur und ihrer Wechselwirkungen&#8220;, erkl\u00e4rte Volz. &#8222;Im Projekt 1for2D kombinieren wir neuartige Herstellungsverfahren mit modernster Strukturanalytik, um die Prozesse bei der Bildung dieser Materialien gezielt zu verstehen und zu steuern. Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie erm\u00f6glicht es uns, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung direkt in technologische Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren.&#8220;<br \/>\nUniversit\u00e4tspr\u00e4sident Prof. Dr. Thomas Nauss betonte: &#8222;Das Projekt 1for2D steht beispielhaft f\u00fcr die Third Mission unserer Universit\u00e4t &#8211; den Wissenstransfer zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Neben exzellenter Lehre und Forschung ist es unsere Aufgabe, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren und Innovationen aktiv zu gestalten. Die enge Kooperation mit der Industrie in diesem Vorhaben zeigt, wie stark der Forschungsstandort Marburg in diesem Bereich ist. Ich freue mich pers\u00f6nlich au\u00dferordentlich \u00fcber die F\u00f6rderung und die M\u00f6glichkeit, diese Entwicklung gemeinsam in Marburg voranzutreiben.&#8220; Damit leistet &#8222;1for2D&#8220; einen wichtigen Beitrag zur St\u00e4rkung der Forschungs- und Innovationskompetenz in Hessen und zur technologischen Souver\u00e4nit\u00e4t Europas im Bereich der Halbleitertechnologie.<\/p>\n<p>* pm: Hessisches Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Wiesbaden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;1for2D&#8220; ist eins von 400 Projekten in der &#8222;LOEWE&#8220;-F\u00f6rderlinie 3. 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Die Philipps-Universit\u00e4t hat gleich f\u00fcnf Forschungsvorhaben in der hessischen F\u00f6rderlinie \"LOEWE Exploration\" eingeworben, die risikoreiche Projekte finanziert - Marburg setzt sich damit an die Spitze der hessischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, was\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":10013,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=10013","url_meta":{"origin":19536,"position":5},"title":"Dreifacher Erfolg: Uni erh\u00e4lt LOEWE-F\u00f6rderung","date":"28. Juni 2022","format":false,"excerpt":"Einen dreifachen Erfolg bei der LOEWE-F\u00f6rderung konnte die Philipps-Universit\u00e4t verbuchen. In einem F\u00f6rderschwerpunkt ist sie federf\u00fchrend. 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