{"id":19521,"date":"2026-02-12T12:58:03","date_gmt":"2026-02-12T11:58:03","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=19521"},"modified":"2026-02-12T12:58:03","modified_gmt":"2026-02-12T11:58:03","slug":"neu-und-neugierig-online-tool-ermittelt-nutzen-digitaler-dienste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=19521","title":{"rendered":"Neu und neugierig: Online-Tool ermittelt Nutzen digitaler Dienste"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;GoDonu&#8220; erweitert &#8222;eGovSAD&#8220;. St\u00e4dte lernen bei Online-Diensten voneinander und von der Bev\u00f6lkerung. <!--more--><br \/>\nDank &#8222;GoDonu&#8220; werden die Online-Dienste der Stadt Marburg und der Partner-Kommunen immer einfacher und komfortabler. Hinter dem Begriff stecken Funktionen, mit denen die Kommunen sich gemeinsam anschauen, wie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger die Online-Dienste nutzen, und die Daten miteinander vergleichen. Diese Entwicklung aus Hessen ist bundesweit modelhaft.<br \/>\nDie Stadt Marburg hat mittlerweile mehr als 100 digitale Dienstleistungen. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger k\u00f6nnen ihre Geburtsurkunde anfordern, einen Termin im Stadtb\u00fcro machen, einen Zuschuss f\u00fcr Mehrwegwindeln bekommen oder den StadtPass beantragen. Aber sind die Online-Prozesse f\u00fcr die B\u00fcrger*innen verst\u00e4ndlich? Welche werden besonders h\u00e4ufig genutzt und welche gar nicht? Und welche Online-Dienste klappen in einer Nachbarstadt besser als in Marburg?<br \/>\nDie Stadt Marburg arbeitet gemeinsam mit Partner-Kommunen und Landkreisen daran, die Online-Services stetig zu verbessern. Dazu hat Marburg zun\u00e4chst \u00fcber ein F\u00f6rderprojekt &#8222;eGovSAD&#8220; entwickelt &#8211; ein Analyse-Werkzeug, um etwa zu sehen, wann B\u00fcrger*innen einen Online-Service abbrechen. Nun hat die Stadt gemeinsam mit Fulda, Gie\u00dfen, Limburg, Offenbach, Wetzlar, Frankfurt, Kassel und dem Rheingau-Taunus-Kreis &#8222;eGovSAD&#8220; durch &#8222;GoDonu&#8220; weiterentwickelt. &#8222;GoDonu&#8220; ist der n\u00e4chste Schritt und hilft den St\u00e4dten dabei, die Erkenntnisse aus &#8222;eGovSAD&#8220; miteinander zu vergleichen, voneinander zu lernen und so gemeinsam besser zu werden.<br \/>\n&#8222;Digitalisierung geh\u00f6rt zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit&#8220;, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. &#8222;Denn es reicht nicht, Angebote und Prozesse ins Digitale zu \u00fcbertragen &#8211; sie m\u00fcssen funktionieren und dabei einfach und intuitiv in der Anwendung sein. Daher sind wir sehr stolz auf die Projekte eGovSAD und GoDonu, die ma\u00dfgeblich dazu beitragen, unsere Online-Services f\u00fcr die B\u00fcrger*innen zu verbessern. Besonders freuen wir uns, dass von diesem Projekt auch alle nachnutzenden Kommunen profitieren.&#8220;<br \/>\nMittlerweile nutzen mehr als 100 St\u00e4dte und Landkreise &#8222;eGovSAD&#8220;. Das Ministerium hat f\u00fcr die Umsetzung der beiden Projekte rund 1,8 Millionen Euro F\u00f6rdermittel aus dem Programm &#8222;Starke Heimat Hessen&#8220; zur Verf\u00fcgung gestellt. Zudem \u00fcbernimmt das Land die Betriebskosten f\u00fcr Civento und &#8222;eGovSAD&#8220; bis Ende 2029 im Rahmen der Kooperationsvereinbarung &#8222;Kommunale Verwaltungsdigitalisierung&#8220;.<br \/>\nMichael Welter von der Abteilung Digitalisierung der Kommunen, l\u00e4ndlicher Raum und Gesellschaft des Hessischen Ministeriums f\u00fcr Digitalisierung und Innovation hat die Praxisdokumentation des Projekts &#8222;GoDonu&#8220; in Marburg entgegengenommen und dem interkommunalen Projektteam zum erfolgreichen Abschluss des Projektes GoDonu gratuliert. &#8222;eGovSAD hat gezeigt, wie wir durch den Einsatz moderner Technologien effizienter und b\u00fcrgerfreundlicher arbeiten k\u00f6nnen und wie der Nutzen f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger konsequent in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gestellt wird&#8220;, sagte Abteilungsleiter Welter in Vertretung f\u00fcr die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. &#8222;Mit GoDonu gehen Sie nun einen Schritt weiter und machen die Nutzung von Online-Diensten vergleichbar. Somit k\u00f6nnen Vorreiter identifiziert und von deren L\u00f6sungen gezielt gelernt werden. Wie gut diese Idee war, zeigt zum einen das hohe Interesse der Kommunen, sich an dieser Interkommunalen Zusammenarbeit zu beteiligen, und zum anderen di&#8220;GoDonu&#8220; steht f\u00fcr &#8222;Gemeinsam online Daten offen nutzen&#8220;. Die Idee: Je mehr St\u00e4dte ihre Online-Dienste miteinander vergleichen, desto mehr k\u00f6nnen sie voneinander lernen und die Services noch schneller verbessern. So erg\u00e4nzt &#8222;GoDonu&#8220; durch die entwickelten Funktionen die bereits hessenweit genutzte Analyse-Plattform &#8222;eGovSAD&#8220;. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die Feedback-Funktion: B\u00fcrger*innen haben, wenn sie eine digitale Dienstleistung nutzen, zu jederzeit die Gelegenheit, \u00fcber den Feedback-Knopf eine selbst verfasste R\u00fcckmeldung zu geben, wie &#8222;Ich verstehe nicht, was ich in das Feld ganz oben eingeben soll&#8220;. So erhalten die Kommunen ein direktes Feedback, wo ein Formular oder der Prozess noch zu umst\u00e4ndlich ist. Diese Funktion wird bereits von den meisten Online-Diensten unterst\u00fctzt.<br \/>\nZudem k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig wichtige Daten ganz einfach in Form eines Dashboards zusammengestellt und im Internet verf\u00fcgbar gemacht werden. Ein Beispiel f\u00fcr ein solches Daten-Dashboard findet sich unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/egovsadhessen\">www.marburg.de\/egovsadhessen<\/a>.<br \/>\nWas kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach: Das &#8222;eGovernment Service- und Analyse-Dashboard&#8220; (eGovSAD) funktioniert wie eine Art cleveres Cockpit f\u00fcr die Auswertung der Online-Angebote. Es zeigt auf einen Blick alle wichtigen Informationen \u00fcber die Nutzung.<br \/>\nSo hilft &#8222;eGovSAD&#8220; bei der Beantwortung verschiedenster Fragen: Wie oft werden die Online-Dienste genutzt? Wann am liebsten? Und nutzen die B\u00fcrger*innen eher ihr Handy oder den Computer? Wo hakt es vielleicht noch?<br \/>\nWarum brechen B\u00fcrger*innen einen Vorgang ab und an welcher Stelle?Welche Bezahlmethoden werden am liebsten genutzt? Welches Feedback geben die B\u00fcrger*innen?<br \/>\nMit &#8222;eGovSAD&#8220; k\u00f6nnen die Online-Dienste gezielt an die Bed\u00fcrfnisse der B\u00fcrger*innen angepasst und so stetig verbessert werden. Die Stadt Marburg hat dieses System gemeinsam mit den St\u00e4dten Fulda, Gie\u00dfen, Limburg, Offenbach und Wetzlar entwickelt. Auch die ekom21, Hessens gr\u00f6\u00dfter IT-Dienstleister f\u00fcr Kommunen, ist ein starker Partner. Sie betreibt eGovSAD f\u00fcr alle beteiligten St\u00e4dte und unterst\u00fctzt diese unter anderem bei Fragen.<br \/>\n&#8222;Im Prinzip kann man es sich so vorstellen, dass jede Stadt \u00fcber ihre Online-Services und deren Nutzung ein Notizbuch f\u00fchrt. Das ist &#8222;eGovSAD&#8220;. &#8222;GoDonu&#8220; bietet die M\u00f6glichkeit, diese Notizb\u00fccher ganz einfach miteinander zu vergleichen und so voneinander zu lernen.<br \/>\nSowohl bei &#8222;eGovSAD&#8220; als auch bei &#8222;GoDonu&#8220; werden keinerlei pers\u00f6nliche Daten gespeichert. Alle Informationen, die die Kommunen einsehen k\u00f6nnen, sind komplett anonym. Die Daten zeigen, welche Dienste wann und wie oft genutzt wurden, jedoch nicht von wem.<br \/>\nDie Stadt Marburg bietet mehr als 100 Online-Dienste. Die Angebote finden sich unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/digital\">www.marburg.de\/digital<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;GoDonu&#8220; erweitert &#8222;eGovSAD&#8220;. 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