{"id":19341,"date":"2026-01-14T18:16:37","date_gmt":"2026-01-14T17:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=19341"},"modified":"2026-01-14T18:16:37","modified_gmt":"2026-01-14T17:16:37","slug":"impulsgeber-uni-marburg-bringt-europa-voran","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=19341","title":{"rendered":"Impulsgeber: Uni Marburg bringt Europa voran"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Europ\u00e4ische Hochschulallianzen st\u00e4rken&#8220; hei\u00dft eine Konferenz am Mittwoch (14. Dezember) in Br\u00fcssel. Die Marburger stellten Uni-Vizepr\u00e4sidentin Prof. Dr. Evelyn Korn und die studentische Vizepr\u00e4sidentin Lara Zie\u00df die Hochschulallianz &#8222;EUPeace&#8220; vor. <!--more--><br \/>\n&#8222;EUPeace&#8220; besteht aus neun Institutionen in sieben \u00fcber Europa verteilten L\u00e4ndern. Die Mission der Hochschulallianz ist es, Menschen F\u00e4higkeiten, Wissen und Erfahrung zu vermitteln, um Frieden, Gerechtigkeit und inklusive Gesellschaften zu gestalten. Die Hochschulallianz umfasst alle Wissenschaften und Fachgebiete, von den Geistes- und Sozialwissenschaften \u00fcber die Natur- und Lebenswissenschaften bis hin zum Ingenieurwesen und basiert auf drei Hauptzielen: EUPeace als gelebter Bestandteil des Lehrplans und Rahmen f\u00fcr studentische Erfahrungen zur F\u00f6rderung von Frieden, Gerechtigkeit und inklusiven Gesellschaften; EUPeace als Raum f\u00fcr interdisziplin\u00e4re internationale Forschung mit starker gesellschaftlicher Wirkung; EUPeace als dauerhafter gemeinsamer Weg f\u00fcr die Partnerinstitutionen.<br \/>\nMitgliedsuniversit\u00e4ten von &#8222;EUPeace&#8220; sind die Philipps-Universit\u00e4t Marburg, die Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen, Universit\u00e9 de Limoges in Frankreich, Universit\u00e0 della Calabria in Italien, Universidad Pontificia Comillas in Spanien, Z\u00e1padocesk\u00e1 univerzita v Plzni in Tschechien, Sveuciliste u Mostaru in Bosnien und Herzegowina, \u00c7ukurova \u00dcniversitesi in der T\u00fcrkei und die Univerzitet u Sarajevu in Bosnien und Herzegowina. Die wiederaufgebaute Br\u00fccke von Mostar findet sich im Logo von EUPeace wieder und steht sinnbildlich f\u00fcr die Kraft des Dialogs, der Konflikte \u00fcberwinden kann. &#8222;EUPeace&#8220; ist ko-finanziert durch die Europ\u00e4ische Union.<br \/>\nBetreff: Wissenschaftsminister Timon Gremmels: Europ\u00e4ische Hochschulallianzen st\u00e4rken Wissenschaftsminister Timon Gremmels:<br \/>\nEurop\u00e4ische Hochschulallianzen st\u00e4rken Internationale Konferenz in Br\u00fcssel unterstreicht die Bedeutung des F\u00f6rderprogramms Erasmus+<br \/>\nHessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels setzt sich in Br\u00fcssel f\u00fcr eine starke Ausstattung des EU-F\u00f6rderprogramms &#8222;Erasmus+&#8220; \u00fcber die laufende Haushaltsperiode hinaus ein. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern hessischer Hochschulen wirbt er f\u00fcr eine ambitionierte Finanzierung der Leitinitiative &#8222;Europ\u00e4ische Hochschulallianzen&#8220;, deren aktueller F\u00f6rderrahmen im Jahr 2027 ausl\u00e4uft. In Br\u00fcssel wird zur Zeit \u00fcber den Haushalt 2028 bis 2034 und die Erasmus+ &#8211; Verordnung neu verhandelt.<br \/>\nUm die Bedeutung des EU-Programms &#8222;Erasmus+&#8220; f\u00fcr Europa und f\u00fcr die Weiterentwicklung des europ\u00e4ischen Hochschulraums zu unterstreichen, richtete Wissenschaftsminister Gremmels am Mittwoch (14. Januar) gemeinsam mit den hessischen Hochschulen, die Teil Europ\u00e4ischer Hochschulallianzen sind, in der Hessischen Landesvertretung in Br\u00fcssel eine Fachveranstaltung mit hochkar\u00e4tigen Stakeholdern aus dem Bereich der EU-Bildungs- und Wissenschaftspolitik aus.<br \/>\n&#8222;Mehr denn je braucht Europa grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit insbesondere in Wissenschaft und Forschung&#8220;, erkl\u00e4rte Gremmels. &#8222;Erasmus+ und die Europ\u00e4ischen Hochschulallianzen bieten daf\u00fcr enormes Potential. Dank der EU-F\u00f6rderung haben hessische Hochschulen zahlreiche internationale Projekte angesto\u00dfen, von denen Studierende, Hochschulen und die Gesellschaft profitieren.&#8220;<br \/>\nGemeinsam mit europ\u00e4ischen Partnern entwickeln sie L\u00f6sungen f\u00fcr zentrale Zukunftsfragen. Die Projektthemen reichen von Nachhaltigkeit, Klimaschutz, \u00fcber Friedens- und Konfliktforschung, Digitalisierung und Gesundheitsinnovationen bis hin zu Fragen der Wissenschaftstransfers und Zusammenarbeit mit Unternehmen und regionalen Partnern. &#8222;Deshalb setze ich mich entschieden f\u00fcr ein starkes Erasmus+ und leistungsf\u00e4hige Europ\u00e4ische Hochschulallianzen auch in der kommenden F\u00f6rderperiode ein.&#8220;<br \/>\nBasis f\u00fcr eine erfolgreiche grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit sind dabei L\u00f6sungsmodelle, die helfen b\u00fcrokratische H\u00fcrden und nationale Regelungen m\u00f6glichst gut zu \u00fcberwinden. &#8222;Erasmus+&#8220; gef\u00f6rderte Pilotprojekte hatten in den vergangenen Jahren den Auftrag, Konzepte f\u00fcr vertiefte europ\u00e4ische Zusammenarbeit im Hochschulbereich zu erproben, an denen auch hessische Allianzen beteiligt waren. Auf der Konferenz in Br\u00fcssel stellen Vertreterinnen und Vertreter der hessischen Hochschulen ihre Projekte vor und berichten \u00fcber die vielf\u00e4ltigen Initiativen und internationalen Kooperationen, die durch die EU-F\u00f6rderung entstanden sind. Zahlreiche hochrangige G\u00e4ste aus der Europ\u00e4ischen Kommission, den hessischen Hochschulen und vielen weiteren Universit\u00e4ten nahmen an der Konferenz teil. &#8222;Wir hessischen Hochschulen liegen mitten im Herzen Europas&#8220;,<br \/>\n. &#8222;Mit unseren europ\u00e4ischen Allianzen haben wir uns erfolgreich auf den Weg gemacht, Hochschulbildung auf europ\u00e4ischer Ebene neu zu denken &#8211; und neu zu leben: als europ\u00e4ische Hochschulen&#8220;,, sagte Pr\u00e4sident Prof. Dr. Arnd Steinmetzvon der Hochschule Darmstadt &#8222;European University of Technology&#8220;. &#8222;Wir ebnen den Weg, damit unsere Studierenden k\u00fcnftig problemlos an mehreren Standorten studieren k\u00f6nnen. In Lehre, Forschung und Verwaltung n\u00e4hern wir uns bereits l\u00e4nder\u00fcbergreifend einander an. Dabei bringen wir die Erfahrungen und Werte des deutschen Hochschulsystems in dieses neue europ\u00e4ische Konstrukt ein. Als starke wissenschaftliche Allianzen stehen wir f\u00fcr Innovation, Freiheit und Demokratie und tragen dazu bei, Europa nachhaltig zu st\u00e4rken.&#8220;<br \/>\nDas Programm &#8222;Erasmus+&#8220; ist das zentrale F\u00f6rderinstrument der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Bildung, Jugend und Sport. Es unterst\u00fctzt unter anderem Studien-<br \/>\nund Lehraufenthalte im Ausland, internationale Kooperationen sowie innovative Bildungsprojekte. Ein besonderer Schwerpunkt im Hochschulbereich liegt auf den Europ\u00e4ischen Hochschulallianzen: diese langfristigen Zusammenschl\u00fcsse von Hochschulen aus verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern entwickeln gemeinsam neue Formen von Studium, Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Ziel der Allianzen ist es, einen europ\u00e4ischen Bildungsraum zu schaffen, in dem Studierende, Lehrende und Hochschulpersonal grenz\u00fcberschreitend zusammenarbeiten, Lehrangebote gemeinsam nutzen und internationale Kompetenzen erwerben k\u00f6nnen. Im Fokus steht die verst\u00e4rkte Mobilit\u00e4t. Hessen z\u00e4hlt mit sechs gef\u00f6rderten Europ\u00e4ischen Hochschulallianzen, an denen insgesamt sieben hessische Hochschulen beteiligt sind, zu den besonders erfolgreichen Bundesl\u00e4ndern in dieser F\u00f6rderlinie.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Europ\u00e4ische Hochschulallianzen st\u00e4rken&#8220; hei\u00dft eine Konferenz am Mittwoch (14. Dezember) in Br\u00fcssel. 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