{"id":19199,"date":"2025-12-11T19:00:45","date_gmt":"2025-12-11T18:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=19199"},"modified":"2025-12-11T19:16:27","modified_gmt":"2025-12-11T18:16:27","slug":"11-december-2025-1900","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=19199","title":{"rendered":"Im Graduiertenkolleg: Max-Planck-Institut verstetigt Zusammenarbeit mit Uni"},"content":{"rendered":"<p>Die Max-Planck-Gesellschaft verstetigt die Graduiertenschule f\u00fcr Mikrobiologie (IMPRS) in Marburg. Das hat die Philipps-Universit\u00e4t am Donnerstag (11. Dezember) mitgeteilt. <!--more--><br \/>\nZum Jahresende hat die Max-Planck-Gesellschaft ihre Entscheidung bekannt gegeben, die Internationale Max-Planck-Forschungsschule &#8222;Principles of Microbial Life&#8220; IMPRS-\u00b5Life) am Max-Planck-Institut f\u00fcr terrestrische Mikrobiologie und der Philipps-Universit\u00e4t Marburg dauerhaft zu f\u00f6rdern. Seit der Gr\u00fcndung im Jahr 2003 haben 280 Doktorierende das Programm erfolgreich abgeschlossen. Das strukturierte dreij\u00e4hrige Programm wird in enger Kooperation mit der Philipps-Universit\u00e4t sowie den angegliederten Zentren SYNMIKRO und Microcosm Earth Research Center (MEC) durchgef\u00fchrt. Es erhebt keine Studiengeb\u00fchren und nimmt j\u00e4hrlich etwa 15 bis 20 Promovierende auf. Aktuell sind 86 junge Forschende aus 25 Nationen im Programm eingeschrieben.<br \/>\nMit der Verstetigung w\u00fcrdigt die Max-Planck-Gesellschaft die herausragende Arbeit der Marburger IMPRS. Dr. Die Mikrobiologin Duscia Rados ist Koordinatorin der Graduiertenschule. &#8222;In der IMPRS erwerben internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nicht nur ihren Doktorgrad, sondern erhalten auch ein umfassendes Training unter exzellenten Bedingungen&#8220;, erkl\u00e4rte sie.<br \/>\n&#8222;Durch die enge Kooperation der beteiligten Institutionen und ihrer Zentren auf den Marburger Lahnbergen profitieren die Doktorandinnen und Doktoranden von einem Umfeld, das sie optimal unterst\u00fctzt und f\u00f6rdert&#8220;, erg\u00e4nzte Sprecher Prof. Dr. Victor Sourjik von der Graduiertenschule.<br \/>\nEin Ziel der Graduiertenschule ist die Gewinnung von Talenten f\u00fcr die Forschung in Marburg. Die Forschung behandelt die Prinzipien des mikrobiellen Lebens auf verschiedenen Skalen: von Genen und Proteinen \u00fcber den Stoffwechsel bis zur zellul\u00e4ren Struktur sowie den mikrobiellen Wechselwirkungen untereinander und mit der Umwelt. Angestrebt wird ein umfassendes Verst\u00e4ndnis von Mikroorganismen, ihren Funktionen und ihren Interaktionen mit der belebten und unbelebten Umwelt. Im Graduiertenprogramm arbeiten zahlreiche Arbeitsgruppen des Max-Planck-Instituts und der Universit\u00e4t fach\u00fcbergreifend zusammen.<br \/>\nMehr als die H\u00e4lfte der Teilnehmenden kommt aus dem Ausland nach Marburg. Diese Internationalit\u00e4t bildet die Grundlage f\u00fcr ein Forschungsnetzwerk, das h\u00e4ufig \u00fcber die gesamte Karriere und L\u00e4ndergrenzen hinweg besteht. Die jungen Forschenden gestalten ihre Zeit aktiv durch Mitarbeit in Initiativen und gemeinsames Netzwerken. Dar\u00fcber hinaus werden weitere Aspekte der Wissenschaft ber\u00fccksichtigt wie etwa Wissenschaftsorganisation und -kommunikation, Datenmanagement sowie der Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Forschung.<br \/>\n&#8222;Unser Programm basiert auf der historisch starken Partnerschaft zwischen dem Max-Planck-Institut f\u00fcr terrestrische Mikrobiologie (MPI-TM) und der Universit\u00e4t Marburg&#8220;, erkl\u00e4rte Uni-Vizepr\u00e4sidentin Prof. Dr. Sabine Pankuweit. &#8222;Die Universit\u00e4t Marburg freut sich, Teil dieser langj\u00e4hrigen erfolgreichen Zusammenarbeit zu sein, die es Generationen talentierter Nachwuchsforschender erm\u00f6glicht, Fachkr\u00e4fte in der Mikrobiologie hervorragend zu qualifizieren.&#8220;<br \/>\nSeit Montag (1. Dezember( k\u00f6nnen sich junge Forschende wieder bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2026. Die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber die Aufnahme in das Programm erfolgt nach einem Auswahlsymposium Ende April.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Max-Planck-Gesellschaft verstetigt die Graduiertenschule f\u00fcr Mikrobiologie (IMPRS) in Marburg. Das hat die Philipps-Universit\u00e4t am Donnerstag (11. 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