{"id":19176,"date":"2025-12-09T11:40:00","date_gmt":"2025-12-09T10:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=19176"},"modified":"2025-12-09T11:40:00","modified_gmt":"2025-12-09T10:40:00","slug":"erfolgreiche-vernetzung-25-jahre-pflegebuero-in-marburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=19176","title":{"rendered":"Erfolgreiche Vernetzung: 25 Jahre Pflegeb\u00fcro in Marburg"},"content":{"rendered":"<p>Das Pflegeb\u00fcro Marburg feiert sein 25-j\u00e4hriges Bestehen. Sein Motto lautet: &#8222;Pflege braucht Beratung.&#8220; <!--more--><br \/>\nSeit 25 Jahren ist das Marburger Pflegeb\u00fcro Anlaufstelle f\u00fcr Pflegebed\u00fcrftige und Angeh\u00f6rige. Kooperationspartner und Vertretende politischer Gremien haben das gemeinsam gefeiert. Sie blickten auf die Anf\u00e4nge und die Entwicklung zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;Pflege braucht Beratung&#8220; lautet das Motto des st\u00e4dtischen Pflegeb\u00fcros, das mittlerweile seit 25 Jahren besteht. Es unterst\u00fctzt die Suche nach passenden Hilfen bei Alter, Krankheit und Behinderung. Zudem werden Fragen zu Antr\u00e4gen und Finanzierungsm\u00f6glichkeiten beantwortet.<br \/>\nWeiterer Schwerpunkt ist die Wohnberatung. &#8222;Wer pflegebed\u00fcrftig ist oder selbst pflegt und Rat sucht, ist beim Pflegeb\u00fcro genau richtig&#8220;, fasste Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier zusammen. Das 25-j\u00e4hrige Bestehen wurde im Beratungszentrum mit integriertem Pflegest\u00fctzpunkt (BiP) mit Kooperationspartnern aus Stadtverwaltung, lokalen Pflegeeinrichtungen und dem \u00f6rtlichen Sozial- und Gesundheitswesen sowie Vertreterinnen und Vertretern politischer Gremien gefeiert.<br \/>\nDr. Heinrich Grebe vom Fachdienst Altenplanung f\u00fchrte durch die Veranstaltung und moderierte ein Podiumsgespr\u00e4ch, bei dem die Anf\u00e4nge des Pflegeb\u00fcros sowie aktuelle Herausforderungen Themen waren. W\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs stellte Stadtr\u00e4tin Dinnebier die besondere Rolle der Einrichtung heraus: &#8222;Die Mitarbeiterinnen des Pflegeb\u00fcros stehen Menschen mit viel Herzblut in schwierigen und komplexen Lebenssituationen zur Seite. Sie tun das vertraulich, unabh\u00e4ngig und empathisch &#8211; zum Teil \u00fcber Jahre hinweg. Pflegebed\u00fcrftige Menschen und ihre Angeh\u00f6rigen k\u00f6nnen darauf z\u00e4hlen, dass sie hier eine qualifizierte und zugewandte Begleitung finden.&#8220; Das Pflegeb\u00fcro biete &#8211; tr\u00e4gerunabh\u00e4ngig und mit hohem Fachwissen &#8211;<br \/>\nUnterst\u00fctzung, Begleitung und Beratung bei allen Fragen. &#8222;Das Pflegeb\u00fcro hat eine Schl\u00fcsselrolle inne &#8211; nicht nur f\u00fcr Pflegebed\u00fcrftige, sondern auch f\u00fcr Angeh\u00f6rige und Betreuende&#8220;, erkl\u00e4rte Dinnebier. &#8222;Mein Wunsch f\u00fcr die kommenden 25 Jahre ist es, dass diese elementare Einrichtung erhalten bleibt und die Mitarbeitenden weiterhin mit Freude arbeiten k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nEbenfalls im Gespr\u00e4ch mit Grebe waren die beiden ehemaligen Stadtr\u00e4tinnen Anni R\u00f6hrkohl und Dr. Christa Perabo. Sie waren damals an der Gr\u00fcndung des Pflegeb\u00fcros beteiligt. Sie gaben Einblicke in die Entstehung vor 25 Jahren und freuten sich dar\u00fcber, dass Marburg als eine der ersten Kommunen eine solche Einrichtung geschaffen hatte. Beide best\u00e4tigten den Nutzen und die Unterst\u00fctzung einer vertraulichen und kompetenten Anlaufstelle bei allen Fragen rund um die Pflege.<br \/>\nDas Pflegeb\u00fcro hat sich seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 2000 zu einer sehr gefragten Anlaufstelle entwickelt. Angesichts des demographischen Wandels steigt seine Bedeutung best\u00e4ndig. Marburg geh\u00f6rte zu den ersten St\u00e4dten, die ein eigenes kommunales Beratungsangebot in diesem Bereich schufen.<br \/>\nZuvor war im Jahr 1995 die Pflegeversicherung eingef\u00fchrt worden. Schnell zeichnete sich ein gro\u00dfer Informationsbedarf ab, auf den die Stadt Marburg mit der Gr\u00fcndung des Pflegeb\u00fcros reagierte. Gestartet wurde im Geb\u00e4ude der Marburger Volkshochschule (vhs).<br \/>\n2010 erfolgte der Umzug in das neue Beratungszentrum mit integriertem Pflegest\u00fctzpunkt (BiP) am Rudolphsplatz. Besonderen Wert wird auf die gute Zusammenarbeit der einzelnen Tr\u00e4ger im BiP gelegt. Die Angebote sind eng verzahnt, um Qualit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten.<br \/>\nUlrike Lux und Barbara Schick bilden aktuell das Team des Pflegeb\u00fcros. Lux ist von Anfang an dabei und hat das Angebot mit aufgebaut. Sie zog im Gespr\u00e4ch mit Grebe eine positive Bilanz: &#8222;Es ist wunderbar, Menschen dabei zu begleiten, dass der Umgang mit Pflegebed\u00fcrftigkeit besser gelingt. Auch wenn wir nicht jedes Problem l\u00f6sen k\u00f6nnen, melden uns unsere Klientinnen und Klienten immer wieder zur\u00fcck, wie hilfreich unsere Arbeit ist.&#8220;<br \/>\nDas Angebot sei t\u00e4glich wieder neu und spannend, da f\u00fcr jede einzelne Person eine individuelle L\u00f6sung gefunden werden m\u00fcsse. &#8222;Es gibt keine Blaupausen&#8220;, erl\u00e4uterte Lux. &#8222;Wir k\u00f6nnen immer nur Ratschl\u00e4ge und Wege finden, die helfen. Daher ist es immer wieder sch\u00f6n, wenn wir im Anschluss Menschen mit einer Entlastung zufrieden stellen k\u00f6nnen. Das Wichtigste ist und bleibt das Zuh\u00f6ren als ,K\u00f6nigsdisziplin&#8216;.&#8220;<br \/>\nMit Blick auf zuk\u00fcnftige Entwicklungen im Feld der Pflege hob Lux lokale St\u00e4rken hervor:<br \/>\n&#8222;Hier liegen sicher gro\u00dfe Herausforderungen vor uns &#8211; wie \u00fcberall in Deutschland. Marburg bietet in dieser Situation aber den Vorteil, dass Pflege und die Unterst\u00fctzung von Pflegebed\u00fcrftigen keine Randthemen sind und sich viele Menschen vor Ort daf\u00fcr engagieren. Das Pflegeb\u00fcro ist Teil dieser sehr kooperativen Struktur; und das stimmt mich zuversichtlich f\u00fcr die kommenden Jahre.&#8220;<br \/>\nGanz im Sinne der Vernetzung und Zusammenarbeit bot die Feierlichkeit im BiP auch Gelegenheit zu einem Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Beratungsstellen, sozialen Organisationen und Pflegeeinrichtungen. Die Beratung des st\u00e4dtischen Pflegeb\u00fcros ist kostenfrei und erfolgt pers\u00f6nlich, telefonisch oder auch als Hausbesuch. Terminvereinbarungen sind telefonisch m\u00f6glich unter 06421\/201-5060 und 06421\/201-5061 sowie per E-Mail an pflegebuero@marburg-stadt.de.Das Pflegb\u00fcro befindet sich im Beratungszentrum mit integriertem Pflegest\u00fctzpunkt (BiP) &#8222;Am Gr\u00fcn 16&#8220;. Deitere Informationen gibt es auch unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/bip\">www.marburg.de\/bip<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Pflegeb\u00fcro Marburg feiert sein 25-j\u00e4hriges Bestehen. 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