{"id":19133,"date":"2025-12-02T16:46:26","date_gmt":"2025-12-02T15:46:26","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=19133"},"modified":"2025-12-02T16:46:26","modified_gmt":"2025-12-02T15:46:26","slug":"zukunft-zupacken-auftakt-zum-forum-richtsberg-2035","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=19133","title":{"rendered":"Zukunft zupacken: Auftakt zum Forum Richtsberg 2035"},"content":{"rendered":"<p>Der Richtsberg hat Zukunft. Das zeigte die Auftaktveranstaltung des &#8222;Forums Richtsberg 2035&#8220;. <!--more--><br \/>\nWie soll der Richtsberg in zehn Jahren aussehen? Darum geht es beim &#8222;Forum Richtsberg 2035&#8220;. Rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner waren am Samstag (22. November) zur <a href=\"http:\/\/marburg.news\/?p=18999\">Auftaktveranstaltung in der Richtsberg Gesamtschule<\/a> (RGS) gekommen, um ihren Stadtteil mitzugestalten.<br \/>\n&#8222;Der Richtsberg ist ein Stadtteil, der wundersch\u00f6n, bunt und lebendig ist und viele Chancen f\u00fcr Entwicklung bietet&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. &#8222;Genau daran m\u00f6chten wir heute arbeiten: wie wir die Menschen mehr zusammenbringen, damit Marburgs gr\u00f6\u00dfter Stadtteil noch sch\u00f6ner und lebenswerter wird. Und daf\u00fcr ist die Perspektive der B\u00fcrger*innen unverzichtbar, damit wir wissen, was von den Menschen im Stadtteil gew\u00fcnscht und was gebraucht wird.&#8220;<br \/>\nF\u00fcr die Gestaltung und Entwicklung des Richtsbergs gibt es finanzielle Unterst\u00fctzung vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und l\u00e4ndlichen Raum im Rahmen der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung &#8222;Sozialer Zusammenhalt&#8220;, die fr\u00fcher die Bezeichnung &#8222;Soziale Stadt&#8220; getragen hat. Bevor erste st\u00e4dtebauliche Ma\u00dfnahmen starten, erarbeitet die Stadt gemeinsam mit dem Stadtplanungsb\u00fcro &#8222;ProjektStadt&#8220; und der Bev\u00f6lkerung ein Integriertes St\u00e4dtebauentwicklungskonzept (ISEK). Daf\u00fcr hat die Stadt Marburg die Bewohnerinnen und Bewohner zur Auftaktveranstaltung vom &#8222;Forum Richtsberg 2035&#8220; eingeladen. Das ist ein Beteiligungs- und Planungsprozess, der zeigen soll, wohin sich der Stadtteil in den kommenden zehn Jahren entwickeln kann.<br \/>\nRund 80 Personen haben am Auftakt in der Richtsberg Gesamtschule teilgenommen. Dort hatten sie Gelegenheit, W\u00fcnsche und Ideen f\u00fcr ihren Stadtteil einzubringen. Die Richtsbergerinnen und Richtsbergern w\u00fcnschen sich vor allem mehr Begr\u00fcnung sowie Aufenthalts- und Sitzm\u00f6glichkeiten im Stadtteil. Auch Trinkbrunnen, barriere\u00e4rmere Wege und Zug\u00e4nge zu \u00f6ffentlichen R\u00e4umen sowie eine Umgestaltung der Quartiersmitte am Oberen Richtsberg und Umgebung des Christa-Czempiel-Platzes sind Vorschl\u00e4ge der Bev\u00f6lkerung.<br \/>\nUnter dem Motto &#8222;Sprich mit der Stadt&#8220; haben B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Gespr\u00e4chsecken ihre Anliegen direkt mit einem Mitglied des Magistrats besprochen. Das geschah entweder mit Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies, B\u00fcrgermeisterin Nadine Bernshausen, Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier oder Stadtrat Dr. Michael Kopatz. Bereits im Vorfeld der gro\u00dfen Auftaktveranstaltung haben sich die Magistratsmitglieder sowie st\u00e4dtische Mitarbeitende bei Haust\u00fcrgespr\u00e4chen mit 144 Haushalten am Richtsberg ausgetauscht und sie zur Veranstaltung eingeladen. Diese Menschen w\u00fcnschten sich mehr Ordnung und Sauberkeit im Stadtteil. F\u00fcr die Haust\u00fcrgespr\u00e4che wurden von allen Bewohner*innen des Richtsbergs 300 Zufallsb\u00fcrger*innen ausgelost und zum Gespr\u00e4ch eingeladen.<br \/>\n&#8222;Der Richtsberg ist ein so gro\u00dfer und vielf\u00e4ltiger Stadtteil&#8220;, sagte Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier. &#8222;In diesem Prozess ist es wichtig, alle Generationen einzubinden und zu h\u00f6ren, was diese brauchen. Daher m\u00f6chte ich alle ermutigen, die Chance zu nutzen, sich zu beteiligen, uns Ideen und W\u00fcnsche mitzuteilen und zu schauen, welche Kompromisse m\u00f6glich sind, damit wir das bestm\u00f6gliche Ergebnisse f\u00fcr alle erreichen k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nAuch Kinder und Jugendliche am Richtsberg werden nach ihrer Meinung gefragt. 250 Personen hatten bereits bis zur Auftaktveranstaltung teilgenommen. Die gro\u00dfe Mehrheit der Befragten f\u00fchle sich am Richtsberg wohl bis sehr wohl. Kinder und Jugendliche w\u00fcnschen sich vor allem mehr Aufenthalts- und Sportm\u00f6glichkeiten.<br \/>\n&#8222;Der Richtsberg ist ein richtig junger Stadtteil&#8220;, hob B\u00fcrgermeisterin Nadine Bernshausen hervor. &#8222;Hier leben sehr viele Kinder und Jugendliche. Umso wichtiger ist es, sie auch wirklich mitzunehmen, wenn es darum geht, ihren Stadtteil zu gestalten.&#8220;<br \/>\nVor allem Teenager w\u00fcrden bei Beteiligungsprozessen oft vergessen: &#8222;Meist denkt man zuerst an kleine Kinder und Spielpl\u00e4tze. Aber auch Jugendliche brauchen Orte, an denen sie einfach sie selbst sein k\u00f6nnen, sich treffen, austauschen und Freiraum erleben.&#8220;<br \/>\nDie eingereichten Ideen, Vorschl\u00e4ge und \u00dcberlegungen werden zun\u00e4chst gesammelt und im Anschluss von Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sowie von Planungsb\u00fcros gepr\u00fcft. Sie schauen, ob und in welcher Form sich die Ideen zusammenbringen und umsetzen lassen. &#8222;Wir wollen genau diesen Weg gehen und die B\u00fcrger*innen beteiligen, sie ihre eigenen Ideen entwickeln lassen und diese dann pr\u00fcfen anstelle, dass wir eine fertige Planung dem Stadtteil \u00fcberst\u00fclpen&#8220;, erkl\u00e4rte Stadtrat Dr. Michael Kopatz. &#8222;Das ist uns in diesem Prozess besonders wichtig, dass uns die Bewohner*innen sagen, was sie brauchen.&#8220;<br \/>\nDas &#8222;Forum Richtsberg 2035&#8220; schafft Gelegenheit, sich an der konkreten st\u00e4dtebaulichen Planung f\u00fcr den Richtsberg zu beteiligen. Gemeinsam k\u00f6nnen Anwohnende, Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Planer*innen eine Vision f\u00fcr den Stadtteil in zehn Jahren schaffen. Die Auftaktveranstaltung in der Richtsberg Gesamtschule bildet dabei den Anfang des Beteiligungsprozesses.<br \/>\nEin Begleitgremium &#8211; das &#8222;Richtsberg-Team&#8220; &#8211; soll den F\u00f6rderprozess begleiten. Ein paar Bewohnerinnen und Bewohner haben bei der Auftaktveranstaltung bereits ihr Interesse ge\u00e4u\u00dfert, sich im Gremium zu engagieren. Wer ebenfalls Interesse hat, kann sich an die Quartiersmanagerin Pia Tana Gattinger vom Bewohnernetzwerk f\u00fcr Soziale Fragen (bsf) unter gattinger@bsf-richtsberg.de oder an Peter Schmittdiel vom st\u00e4dtischen Fachdienst Planung, Steuerung und Qualit\u00e4tsentwicklung, Peter.Schmittdiel@marburg-stadt.de wenden.<br \/>\nDas &#8222;Forum Richtsberg 2035&#8220; kn\u00fcpft mit seinem Beteiligungsansatz direkt an das &#8222;Stadtlabor Richtsberg&#8220; an, das mit dem Stadtjubil\u00e4um &#8222;Marburg800&#8220; begonnen hatte. 2023 wurden dort im Kontext von vielf\u00e4ltigen Kultur- und Beteiligungsangeboten Ideen und W\u00fcnsche der Bewohnerschaft f\u00fcr ihren Stadtteil gesammelt, die ma\u00dfgeblich in die Bewerbung des Stadtteils f\u00fcr die erneute st\u00e4dtebauliche F\u00f6rderung einflossen. Denn mit der aktuellen Zusage wurde der Stadtteil bereits zum zweiten Mal vom Ministerium f\u00fcr die F\u00f6rderung &#8222;Sozialer Zusammenhalt&#8220; ausgew\u00e4hlt.<br \/>\nDas Programm &#8222;Sozialer Zusammenhalt&#8220; verfolgt die Ziele, die Wohn- und Lebensqualit\u00e4t sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erh\u00f6hen, die Integration aller Bev\u00f6lkerungsgruppen zu unterst\u00fctzen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu st\u00e4rken. Teilhabe wird dabei betont. Bisher stellt der Bund seit 2020 den L\u00e4ndern insgesamt j\u00e4hrlich 200 Millionen Euro f\u00fcr das Programm zur Verf\u00fcgung. Die L\u00e4nder verteilen diese Gelder auf ausgew\u00e4hlte Kommunen, deren Antrag daf\u00fcr die Grundlage bildet.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Richtsberg hat Zukunft. 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