{"id":18950,"date":"2025-11-03T12:15:00","date_gmt":"2025-11-03T11:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=18950"},"modified":"2025-11-03T12:15:00","modified_gmt":"2025-11-03T11:15:00","slug":"feuerwehr-leben-andreas-brauer-in-den-ruhestand-verabschiedet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=18950","title":{"rendered":"Feuerwehr leben: Andreas Brauer in den Ruhestand verabschiedet"},"content":{"rendered":"<p>Andreas Brauer verabschiedet sich in den Ruhestand. Fast 50 Jahre war er im Einsatz f\u00fcr die Feuerwehr. <!--more--><br \/>\nSeit beinahe 50 Jahren engagiert sich Andreas Brauer f\u00fcr das Wohl und die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung. Dabei hat sich Brauer nicht nur bei der Feuerwehr Marburg, sondern auch im Rettungsdienst f\u00fcr das Leben seiner Mitmenschen eingesetzt. Nun hat er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.<br \/>\n&#8222;Andreas Brauer hat die Feuerwehr zu seinem Lebensinhalt gemacht, zu seinem Beruf&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies bei der Verabschiedung von Brauer im Historischen Saal des Rathauses. &#8222;Aus tiefer \u00dcberzeugung, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein heraus hat sich Brauer f\u00fcr das Wohl und die Sicherheit der B\u00fcrger*innen eingesetzt. Das verdient h\u00f6chsten Respekt. Ich danke dir f\u00fcr deinen Einsatz in all den Jahren.&#8220;<br \/>\nF\u00fcr seinen Dienst hat Brauer zudem den Helmschild in Gold erhalten. &#8222;Dein Name ist untrennbar mit der Feuerwehr verbunden&#8220;, sagte Marc Prause. &#8222;Du warst nicht nur Teil der Feuerwehr, sondern hast sie mit deinem Engagement und deinen Ideen, wie f\u00fcr die Kampagne Marburg zeigt Respekt auch gepr\u00e4gt.&#8220; Prause ist Sprecher der ehrenamtlichen Kr\u00e4fte der Marburger Feuerwehr.<br \/>\n&#8222;Feuerwehr ist Teamarbeit&#8220;, erkl\u00e4rte Brauer. &#8222;Es gibt nichts, was man in der Feuerwehr nicht schafft. Es geht immer darum, L\u00f6sungen zu finden und Leben bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen.&#8220;<br \/>\nFast sein gesamtes bisheriges Leben war Brauer mit der Feuerwehr verbunden. Nun verabschiedet sich der ehemalige Abteilungsleiter des Vorbeugenden Brandschutzes in den wohlverdienten Ruhestand. W\u00e4hrend seiner Zeit in der freiwilligen sowie in der hauptamtlichen Feuerwehr hat Brauer in verschiedenen T\u00e4tigkeitsbereichen gearbeitet und eine F\u00fclle an Erfahrungen gesammelt. Die gr\u00f6\u00dfte Motivation dabei war es, Menschen zu helfen<br \/>\nGepr\u00e4gt durch seinen Vater, der bereits bei der Feuerwehr war, trat Brauer 1977 im Alter von zw\u00f6lf Jahren der Jugendfeuerwehr Marburg-Mitte bei. Mit 17 Jahren wechselte er in die Einsatzabteilung &#8222;Freiwillige Feuerwehr Marburg-Mitte &#8211; Zweiter Zug&#8220; und \u00fcbernahm dort bis 2000 F\u00fchrungsaufgaben. Nach einem Jahr bei der Flughafenfeuerwehr Fraport begann er 1991 auch als Ger\u00e4tewart im Brandschutzamt und trat somit in den offiziellen Dienst der Stadt Marburg ein.<br \/>\nZudem wurde er 1996 Einsatzbearbeiter in der Zentralen Leitstelle Marburg-Biedenkopf und wurde 2000 zum stellvertretenden Stadtbrandinspektor gew\u00e4hlt. Die Strukturen der Feuerwehr ver\u00e4nderten sich; und es wurden hauptamtliche Strukturen eingerichtet. So wurde Brauer 2001 stellvertretender Leiter der Freiwilligen und hauptamtlichen Feuerwehr und \u00fcbernahm somit die Gesamtverantwortung f\u00fcr die Stadt.<br \/>\nVon 2001 bis 2011 war er au\u00dferdem Abteilungsleiter f\u00fcr Aus- und Fortbildung sowie von 2004 bis 2010 verantwortlich f\u00fcr die Zentrale Leitstelle Marburg-Biedenkopf. Seit 2011 bis zum Ruhestand arbeitete er als Abteilungsleiter des Vorbeugenden Brandschutzes. Zudem ist Brauer viele Jahre nebenbei Rettungswagen gefahren.<br \/>\nW\u00e4hrend der 34 Jahre seiner hauptamtlichen T\u00e4tigkeit bei der Feuerwehr und im Brandschutzamt absolvierte Brauer rund 90 Aus- und Fortbildungen. &#8222;Nach einiger Zeit gab es nichts, was ich nicht schon gemacht hatte&#8220;, berichtete Brauer. &#8222;Ich war neugierig auf neue Herausforderungen und Aufgaben. In der Funktion als Abteilungsleiter des Vorbeugenden Brandschutzes geht es darum, die Anforderungen der Feuerwehr ins Bauen zu bringen, die Sicht der Feuerwehr also in die Planung mit einzubeziehen. Dabei habe ich viel Neues gelernt, es hat Spa\u00df gemacht und wir haben gute L\u00f6sungen gefunden.&#8220;<br \/>\nAls eines der gro\u00dfen Highlights seiner Karriere bei der Feuerwehr nennt Brauer die Gr\u00fcndung der Ortsteilfeuerwehr Bauerbach in 2012. Ebenfalls ein gro\u00dfes Anliegen war ihm die Aufarbeitung der Rolle der Feuerwehr im Nationalsozialismus. Sie spiegelte sich 2021 in der Ausstellung &#8222;Als die Feuerwehrautos tannengr\u00fcn wurden&#8220; wider.<br \/>\n&#8222;Ein besonders wichtiger Baustein, den ich in meiner Amtszeit mit umsetzen durfte, war die Inbetriebnahme des Ausbildungszentrums in Marburg Cappel vergangenes Jahr&#8220;, erl\u00e4uterte Brauer. &#8222;Das Projekt hat von der Idee bis zur Umsetzung rund 20 Jahre gedauert, also fast meine gesamte Amtszeit begleitet. Das Zentrum bietet die M\u00f6glichkeit, die Feuerwehr auf zuk\u00fcnftige Herausforderungen gut vorzubereiten.&#8220;<br \/>\nGenerell sei die Feuerwehr in Marburg sehr breit aufgestellt. &#8222;Die Feuerwehr Marburg wird von der Stadtpolitik unterst\u00fctzt&#8220;, erkl\u00e4rte Brauer. &#8222;Sie ist gut organisiert und ausgestattet, man k\u00fcmmert sich.&#8220;<br \/>\nF\u00fcr Brauer gibt es viele Momente und Situationen, die sich eingebrannt haben in unterschiedlicher Art und Weise wie er erz\u00e4hlte: &#8222;Bei unseren Eins\u00e4tzen geht es letztlich immer um eine Gefahr f\u00fcr das Leben von Mensch und Tier. Dabei kommen auch Einsatzkr\u00e4fte an ihre Grenzen.&#8220;<br \/>\nWichtig sei, eine Einstellung zum Beruf beziehungsweise zu der Aufgabe zu finden, die einem hilft, sich abzugrenzen. Auch ein guter Ausgleich in der Freizeit sowie Gespr\u00e4che mit Kolleginnen und Kollegen seien hilfreich. \u00dcber die Jahre seien zudem die Anforderungen an Feuerwehrleute gestiegen und es gebe zunehmend mehr B\u00fcrokratie. Daf\u00fcr sei die Technik auch immer weiterentwickelt worden, sodass die Einsatzkr\u00e4fte heute noch besser gesch\u00fctzt w\u00fcrden und \u00fcber Vorg\u00e4nge besser informiert seien als fr\u00fcher.<br \/>\n&#8222;Der Beruf ist sehr erf\u00fcllend; man bekommt viel zur\u00fcck&#8220;, erkl\u00e4rte Brauer:. &#8222;Allerdings wird Respekt ein immer gr\u00f6\u00dferes Thema f\u00fcr Rettungskr\u00e4fte. Mein Wunsch w\u00e4re, dass sich beide Seiten reflektieren und es wieder mehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das, was die Rettungskr\u00e4fte leisten, g\u00e4be. Vieles wird als selbstverst\u00e4ndlich angesehen, zum Beispiel, dass es eine Feuerwehr gibt, die da ist, wenn es brennt. Doch wie sieht das mit dem Ehrenamt aus, wenn sich diese Ansicht so weitertr\u00e4gt? Kein Respekt, keine Rettungskr\u00e4fte auf lange Sicht!&#8220;<br \/>\nF\u00fcr seinen Ruhestand plant Brauer, sich Zeit f\u00fcrs Reisen, Motorrad- und Fahrradfahren sowie f\u00fcr andere Sportarten zu nehmen. Doch zun\u00e4chst wird Brauer noch rund ein Jahr bei der Klinik-Feuerwehr arbeiten, bevor er g\u00e4nzlich in Rente geht. &#8222;Ich kann gut damit abschlie\u00dfen&#8220;, sagte er. &#8222;Ich hatte meine Zeit bei der Feuerwehr und es war eine sehr sch\u00f6ne.&#8220;<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andreas Brauer verabschiedet sich in den Ruhestand. 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