{"id":18929,"date":"2025-10-31T12:02:57","date_gmt":"2025-10-31T11:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=18929"},"modified":"2025-11-02T18:19:40","modified_gmt":"2025-11-02T17:19:40","slug":"gesundheit-infos-zu-erkrankungen-auf-dem-richtsberg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=18929","title":{"rendered":"Gemeinschaft: Beh\u00f6rden \u00fcbten gemeinsam f\u00fcr Katastrophenfall"},"content":{"rendered":"<p>Das Hessische Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Pflege st\u00e4rkt Gesundheits\u00e4mter durch Austausch und Vernetzung. Dabei steht ein gemeinsames Krisenmanagement im Fokus.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nWie k\u00f6nnen Gesundheits\u00e4mter, Rettungsdienste, Krankenh\u00e4user, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und weitere Akteure im Krisenfall noch enger zusammenarbeiten? Mit dieser Frage haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer zweit\u00e4gigen Fachveranstaltung auseinandergesetzt, zu der das Hessische Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Pflege (HLfGP) und die Akademie f\u00fcr \u00d6ffentliches Gesundheitswesen (A\u00d6GW) Vertreterinnen und Vertreter der hessischen Gesundheits\u00e4mter Ende Oktober nach Darmstadt eingeladen hatten. Die Veranstaltung diente als Plattform zur Vernetzung, Sensibilisierung und St\u00e4rkung des \u00d6GD in Hessen.<br \/>\nSie kn\u00fcpfte an die Lehren aus der COVID-19-Pandemie an und sollte dazu beitragen, den gesundheitlichen Bev\u00f6lkerungsschutz in Hessen zukunftssicher aufzustellen. Das Ziel der Veranstaltung war, die Voraussetzungen f\u00fcr ein einheitliches, abgestimmtes Krisenmanagement im gesundheitlichen Bev\u00f6lkerungsschutz in Hessen zu optimieren \u2013 und die Zusammenarbeit \u00fcber Organisationsgrenzen hinweg zu st\u00e4rken.<br \/>\n&#8222;Die Pandemie hat uns gezeigt, wie entscheidend ein abgestimmtes Handeln aller Akteure im Gesundheitswesen und im Katastrophenschutz ist&#8220;, betonte HLfGP-Pr\u00e4sidentin Regine Bresler. &#8222;Gerade der \u00f6ffentliche Gesundheitsdienst stellt eine wichtige Schnittstelle dar, um die gesundheitlichen Belange der Bev\u00f6lkerung in den unterschiedlichsten Bereichen sowie das Zusammenwirken der verschiedenen Akteure vollumf\u00e4nglich abzubilden.&#8220; Die Aufgabe der Landesgesundheitsbeh\u00f6rde sei, die Gesundheits\u00e4mter in Hessen bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen und Synergien zu schaffen: &#8222;Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir im Ernstfall effektiv und schnell reagieren.&#8220;<br \/>\nDie A\u00d6GW bietet dieses Seminar schon seit einigen Jahren bundesweit an, um die Gesundheitliche Krisenkoordination (GeKKo) in den Kommunen zu verbessern. Andr\u00e9 Martini ist Referent f\u00fcr Notfallplanung und Krisenmanagement bei der A\u00d6GW und Veranstaltungsleiter: &#8222;Die Herausforderung war diesmal, die Spezifika des Landes Hessen zu ber\u00fccksichtigen und die mit 50 Teilnehmenden sehr gro\u00dfe Gruppe zu managen. Daf\u00fcr haben wir im HLfGP hervorragende Bedingungen vorgefunden.&#8220;<br \/>\nIm Rahmen der Veranstaltung wurden die Schnittstellen zwischen dem \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienst (\u00d6GD) und weiteren Partnern im Krisenmanagement beleuchtet. In Fachvortr\u00e4gen und Diskussionsrunden berichteten Referentinnen und Referenten unter anderem des Technischen Hilfswerks (THW), aus Bundesbeh\u00f6rden, Kliniken, der Feuerwehr, Polizei, Bestattungsbranche und den Medien aus ihrer praktischen Erfahrung. Erg\u00e4nzend dazu bot ein World-Caf\u00e9-Format Raum f\u00fcr intensiven Austausch zu spezifischen Themen wie der Rolle der Pflegeeinrichtungen, der Kommunikation mit Medien oder der Zusammenarbeit mit der Polizei.<br \/>\nMarcel Baerwindt vom Technischen Hilfswerk (THW) betonte: &#8222;Die St\u00e4rkung aller Akteure in der Gefahrenabwehr und deren Vernetzung ist von essentieller Bedeutung. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk steht den Partnerbeh\u00f6rden hierbei zur Seite. Das Seminar ist ein wichtiges Element des gegenseitigen Kennenlernens von F\u00e4higkeiten und handelnden Personen.&#8220;<br \/>\nF\u00fcr Brandoberamtsrat Dieter Obernd\u00f6rfer von der Branddirektion der Stadt Frankfurt sind Veranstaltungen wie diese &#8222;ein zentraler Baustein f\u00fcr die Resilienz des \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienstes. Indem wir praktisches Krisenwissen direkt an die Hand der Gesundheits\u00e4mter geben, st\u00e4rken wir nicht nur deren Handlungsf\u00e4higkeit in akuten Lagen, sondern letztlich den Schutz der Bev\u00f6lkerung in Hessen. Denn eine gut vorbereitete Beh\u00f6rde ist die beste Versicherung gegen gesundheitliche Krisen.&#8220;<br \/>\nDirektor Peter-Friedrich Petersen von der Klinik f\u00fcr Akut- und Notfallmedizin am Klinikum Darmstadt betonte: &#8222;In der Krisenarbeit ist Vernetzung das A und O. Diese muss jedoch im Voraus stattfinden. Nur wenn wir \u00fcber die N\u00f6te, Bed\u00fcrfnisse und F\u00e4higkeiten der anderen Bereiche auf dem Laufenden sind, k\u00f6nnen wir in der Krisenlage gut mit ihnen zusammenarbeiten. Veranstaltungen wie diese dienen deshalb dem Krisenmanagement \u2013 schon vor der Krise.&#8220;<br \/>\nSebastian Pflugbeil vom Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg erkl\u00e4rte: &#8222;Mit der Ver\u00e4nderung der weltpolitischen Lage r\u00fcckt das Management gesundheitsbedrohender Krisenszenarien in den kommunalen Gesundheits\u00e4mtern immer st\u00e4rker in den Fokus. Um derartigen Krisen auch auf kommunaler Ebene begegnen zu k\u00f6nnen, ist die Vernetzung der Gesundheits\u00e4mter vor Ort mit allen anderen Akteurinnen und Akteuren des Katastrophen- und Zivilschutzes wichtig und notwendig, um gegenseitige Zust\u00e4ndigkeiten, Kompetenzen und Erwartungshaltungen zu kennen.&#8220; Diese Vernetzung sei in den letzten zwei Tagen im HLfGP dichter, definierter und somit auch resilienter geworden.<br \/>\n&#8222;Gerade in Krisensituationen kommt es auf klare Strukturen, abgestimmte Abl\u00e4ufe und eine gemeinsame Sprache an&#8220;, betonte HLfGP-Pr\u00e4sidentin Bresler abschlie\u00dfend. &#8222;Mit der Fortbildungsveranstaltung konnten wir das Bewusstsein daf\u00fcr sch\u00e4rfen und das Fundament f\u00fcr ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bev\u00f6lkerungsschutz legen.&#8220;<\/p>\n<p>* pm: Hessisches Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Pflege, Wiesbaden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Hessische Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Pflege st\u00e4rkt Gesundheits\u00e4mter durch Austausch und Vernetzung. 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