{"id":18816,"date":"2025-10-10T12:42:56","date_gmt":"2025-10-10T10:42:56","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=18816"},"modified":"2025-10-10T12:42:56","modified_gmt":"2025-10-10T10:42:56","slug":"ausstellung-im-ka-re-vielfaeltiges-begleitprogramm-bis-ende-oktober","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=18816","title":{"rendered":"Ausstellung im Ka.Re.: Vielf\u00e4ltiges Begleitprogramm bis Ende Oktober"},"content":{"rendered":"<p>Ein vielf\u00e4ltiges Programm begleitet die &#8222;Euthanasie&#8220;-Ausstellung&#8220;im Begegnungshaus &#8222;Ka.Re.&#8220;. Es reicht von Lesung bis F\u00fchrungen in Einfacher Sprache. <!--more--><br \/>\nNoch bis Donnerstag (30. Oktober) ist die Ausstellung &#8222;Verfolgung behinderter Menschen im Nationalsozialismus&#8220; im Begegnungshaus KA.RE. in der Biegenstra\u00dfe 18 zu sehen. Thema ist die Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung von Menschen mit Behinderungen w\u00e4hrend der Diktatur des Nationalsozialismus`. Dabei bietet die Ausstellung ein umfangreiches Begleitprogramm.<br \/>\nBereits jetzt haben schon 855 Menschen die Ausstellung besucht. Neben zahlreichen Einzelpersonen kommen auch viele Gruppen und vor allem Marburger Schulklassen, die gerne das Angebot einer Peer-Guide-F\u00fchrung nutzen. Die R\u00fcckmeldungen der Besucherinnen und Besucher sind durchweg positiv.<br \/>\nIm Rahmen der &#8222;Euthanasie&#8220;-Wanderausstellung h\u00e4lt Philipp Sarter von der Stabsstelle B\u00fcrgerbeteiligung der Stadt Marburg einen Vortrag zum Thema &#8222;Videospiele in der Erinnerungskultur: Chancen eines untersch\u00e4tzten Mediums&#8220;. Die Veranstaltung findet am Donnerstag (16. Oktober) von 17.30 bis 19 Uhr im Ausstellungsraum des KA.RE. statt. Dabei werden M\u00f6glichkeiten von Spielen in der Gedenkarbeit und f\u00fcr die Erinnerungskultur aufgezeigt. Zudem gibt es eine Vorstellung der Arbeit der &#8222;Stiftung digitale Spielekultur&#8220; in den Themenbereichen &#8222;Erinnern mit Games&#8220; und &#8222;Let&#8217;s Remember! Erinnerungskultur mit Games vor Ort&#8220;.<br \/>\nNeben der Pr\u00e4sentation einiger Spiele haben Besucherinnen und Besucher zudem die Gelegenheit, in Kleingruppen das Spiel &#8222;Spuren auf Papier&#8220; der Gedenkst\u00e4tte Wehnen zu spielen. Interessierte k\u00f6nnen daf\u00fcr beispielsweise ein Tablet mitbringen. WLAN ist im Ausstellungsraum vorhanden.<br \/>\nAm Samstag (18. Oktober) erwartet die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung um 18 Uhr eine Lesung von Autor Robert Domes zu seinem Buch &#8222;Nebel im August&#8220;. Im Anschluss gibt es Raum f\u00fcr Gespr\u00e4che und Austausch. Das Buch erz\u00e4hlt die Geschichte von Ernst Lossa. Im Alter von zw\u00f6lf Jahren wurde er zwangsweise in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen, weil seine Eltern Jenische (Schimpfwort: &#8222;Zigeuner&#8220;) waren. 1944 wurde Ernst Lossa &#8211; wie auch viele andere Kinder &#8211; in der Anstalt in Kaufbeuren ermordet.<br \/>\nAb Montag (20. Oktober) werden jeden Tag F\u00fchrungen angeboten, ob mit Peer Guides, in Einfacher Sprache oder mit tieferer Einbettung in den historischen Kontext. So findet direkt am Montag (20. Oktober) von 16.30 bis 18 Uhr eine offene F\u00fchrung durch die &#8222;Euthanasie&#8220;-Ausstellung in Einfacher Sprache statt. Die F\u00fchrung mit Getrud Nagel, Anna Long und Tanja Luft ist f\u00fcr Menschen mit Lernschw\u00e4che geeignet. Eine Anmeldung zu dieser F\u00fchrung ist nicht erforderlich. Anfragen f\u00fcr Gruppenbesuche au\u00dferhalb der normalen \u00d6ffnungszeiten und f\u00fcr Peer-Guide-F\u00fchrungen sind m\u00f6glich per E-Mail an marburgmachtdemokratie@marburg-stadt.de.<br \/>\nAm Mittwoch (22. Oktober) von 19 bis 21 Uhr halten Tobias Karl, Dr. Steffen D\u00f6rre und Prof. Sabine Mecking einen Vortrag zum Thema &#8222;Kultur gegen das Vergessen. Der steinige Weg zu einer opferzentrierten Erinnerungskultur in Hessen&#8220;. Das Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen &#8222;Euthanasie&#8220;-Verbrechen sei von auff\u00e4lligen Br\u00fcchen gepr\u00e4gt. Der Vortrag nimmt die erinnerungskulturellen Entwicklungen ab 1945 in Hessen in den Blick. Im Anschluss besteht die M\u00f6glichkeit zum gemeinsamen Austausch.<br \/>\nAm Dienstag (28. Oktober) findet um 19 Uhr die Finissage der &#8222;Euthanasie&#8220;-Ausstellung statt. Bei der Finissage sprechen Mitglieder der Arbeitsgruppe &#8222;Menschenbild Behinderter Gestern und Heute&#8220; im Marburger Netzwerk f\u00fcr Demokratie und gegen Rechtsextremismus, die den Marburger Teil der Ausstellung erarbeitet haben. Dabei geht es unter anderem um die Frage &#8222;Was hat die Ausstellung gebracht und bewirkt?&#8220;.<br \/>\nDaneben berichten die Peer Guides von ihren Erfahrungen bei den F\u00fchrungen f\u00fcr junge Menschen. Dabei werden Geb\u00e4rdendolmetscher*innen die Wortbeitr\u00e4ge \u00fcbersetzen. Zum Schluss gibt es einen spirituellen Ausklang in der Kirche St. Peter und Paul.<br \/>\nInteressierte sind zum Podiumsgespr\u00e4ch mit dem Titel &#8222;Perspektiven des Lebens: Wert, Herausforderung und Entscheidung&#8220; eingeladen. Das Gespr\u00e4ch findet am Mittwoch (29. Oktober) von 19.30 bis 21 Uhr statt. Die Gastgebenden von KA.RE. connect begr\u00fc\u00dfen zum Gespr\u00e4ch: die Marburger Gyn\u00e4kologin Dr. Franziska Fischer, Andrea Hessberger von der Beratungsstelle neu:haus Marburg sowie Christof Ohnesorge, Vater eines Kindes mit Down-Syndrom, und Sebastian Bl\u00fcmel, Klinikpfarrer am Marburger Universit\u00e4tsklinikum.<br \/>\nGe\u00f6ffnet ist die Ausstellung donnerstags bis sonntags von 16 bis 20 Uhr. Alle Infos zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es auf <a href=\"http:\/\/www.marburgmachtmit.de\/eugenik\">www.marburgmachtmit.de\/eugenik<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein vielf\u00e4ltiges Programm begleitet die &#8222;Euthanasie&#8220;-Ausstellung&#8220;im Begegnungshaus &#8222;Ka.Re.&#8220;. 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Oktober) im Begegnungshaus \"KA.RE.\" an der Biegenstra\u00dfe neben der katholischen Kirche St. Peter und Paul gezeigt. Die\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kultur&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":18561,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=18561","url_meta":{"origin":18816,"position":2},"title":"Wegen Faschismus: Ausstellung zeigt Behindertenmorde in Marburg","date":"18. August 2025","format":false,"excerpt":"Eine Ausstellung zeigt die Greuel der \"Euthanasie\"\"-Verbrechen. Auch in Marburg wurden w\u00e4hrend des Nationalsozialismus solche Verbrechen begangen. Um Opfer, T\u00e4ter und Abl\u00e4ufe der Patientenmorde w\u00e4hrend des Nationalsozialismus` geht es in einer neuen Ausstellung in der Marburger Stadtmitte. Die Ausstellung ist bis Donnerstag (30. 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August) stehend verfolgen, was sie angesichts des ber\u00fchrenden Programms aber allesamt\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":18778,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=18778","url_meta":{"origin":18816,"position":5},"title":"Klartext im Ka.Re.: F\u00fchrung in Einfacher Sprache durch die &#8222;Euthanasie&#8220;-Ausstellung","date":"2. Oktober 2025","format":false,"excerpt":"Eine F\u00fchrung in Einfacher Sprache durch die \"Wanderausstellung Euthanasie\" wird am Montag (20. Oktober) angeboten. Sie findet von 16.30 bis 18 Uhr im \"Ka.Re.\" statt. Am Montag (20. Oktober) wird von 16.30 bis 18 Uhr eine Sonderf\u00fchrung durch die \"Wanderausstellung Euthanasie\" in verst\u00e4ndlicher und Leichter Sprache angeboten. 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