{"id":18189,"date":"2025-06-14T12:30:43","date_gmt":"2025-06-14T10:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=18189"},"modified":"2025-06-14T13:41:30","modified_gmt":"2025-06-14T11:41:30","slug":"auf-dem-firmaneiplatz-jedermann-im-sommertheater","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=18189","title":{"rendered":"Auf dem Firmaneiplatz: &#8222;Jedermann&#8220; im Sommertheater"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Premiere des Sommertheaterst\u00fccks vom Hessischen Landestheater Marburg (HLTM) unter der Regie von Theaterintendantin Carola Unser-Leichtwei\u00df fand am Donnerstag (12. Mai) auf dem Firmaneiplatz statt. Inszeniert wurde \u201eJedermann \u2013 Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes\u201c von Hugo von Hofmannsthal.<\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p>Als das Drama 1911 uraufgef\u00fchrt wurde, hatte man sicherlich noch nicht damit gerechnet, dass eine \u00fcberdimensionale Palme, rosafarbene Per\u00fccken und vergoldete Bobbycars genauso Teil der Inszenierung werden wie moderne Pop-Lieder und Tanzeinlagen. Aber das HLTM w\u00e4re nicht das HLTM, wenn nicht jede Sommertheaterauff\u00fchrung ein reines Spektakel im positivsten Sinne w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr wird dieses \u201eallzeiten geh\u00f6rige und allgemeing\u00fcltige M\u00e4rchen\u201c gezeigt. \u201eVielleicht ist es das letzte Mal, vielleicht muss es nochmal geschehen\u201c \u2013 sagen die vier Spielansager*innen, die eine Art Erz\u00e4hlinstanz bilden, zu Beginn. Da &#8222;Jedermann&#8220; jedes Jahr bei den Salzburger Festspielen aufgef\u00fchrt wird, ist damit zu rechnen, dass es nochmal auf die B\u00fchne kommt. Aber wahrscheinlich nie wieder so.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Geschichte, die erz\u00e4hlt wird, ist die gleiche: Gott will Gericht halten \u00fcber die schlechten Menschen und beauftragt den Tod, den reichen Jedermann zu holen. Gott wird in der Inszenierung von etwa einem Dutzend wei\u00df-gekleideter Schauspieler*innen gespielt, die im Chor sprechen und sich bewegen. Dabei geben sie ein beeindruckendes Bild ab. Im Kontrast dazu steht der Tod \u2013 in ein goldenes Gewand geh\u00fcllt, mit einer rosafarbenen Per\u00fccke und Sonnenbrille, hinter der sich milchige Augen verbergen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn keine Liebe da ist, nehm\u2018 ich ihn mit\u201c, verspricht er und macht sich auf den Weg zu Jedermann. Der kommt gerade mit seiner Yacht wieder zu Hause an, eine riesige Requisite aus Stoff, die bei Erscheinen spontanen Applaus erntet. Ein pinker Teppich wird f\u00fcr ihn ausgerollt.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedermann, verk\u00f6rpert von Sven Brormann, prahlt von den Reicht\u00fcmern, die er besitzt. Doch als ihn Bettler und Schuldknechte um Almosen und Erbarmen bitten, hat er nichts als Spott und vielleicht einen Schilling f\u00fcr sie \u00fcbrig. Seine Buhlschaft, gespielt von Ulrike Walther, begr\u00fc\u00dft ihn mit K\u00fcssen. Mit seinem Gesell (Christian Simon) plant er den Erwerb eines Lustgartens und mit seinen Tischgesell*innen feiert er eine gro\u00dfe Party.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch dann, von Visionen begleitet, steht der Tod vor der T\u00fcr. Jedermanns letzte Stunde hat geschlagen. Wo gerade noch bunte Beleuchtung und Party war, ist jetzt kaltes Flutlicht und Stille.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHie hilft kein Weinen und kein Beten, Die Reis\u2018 musst alsbald antreten\u201c, sagt der Tod. Doch wen Jedermann auch anfleht, keiner m\u00f6chte ihn auf seine Reise begleiten. Sein Gesell und seine Buhlschaft verlassen ihn, seine Blutsverwandten schauen nur lachend aus einem &#8211; an den Platz angrenzenden &#8211; Haus zu ihm herunter.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst seinen Reichtum, gespielt von Mia Wiederstein. kann er nicht ins Jenseits mitnehmen. Einzig seine personifizierten Werke (Bibiana Malay) bleiben ihm. Doch sind sie wirklich so gut gewesen, das er darin eine geeignete Reisebegleitung hat?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJedermann\u201c ist eine gewaltige Produktion. Insgesamt waren mehr als 100 Leute an der Inszenierung beteiligt, inklusive aller Ensemble-Mitglieder des HLTM. Dazu z\u00e4hlen noch nicht die Sicherheitskr\u00e4fte, die Markth\u00e4ndler*innen, die Kassenmitarbeitenden und viele weitere, die die Auff\u00fchrung inmitten des Marburger Zentrums erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Inszenierung wird gesungen, getanzt, fabelhaft geschauspielert; doch besonders alles, was darumherum ist, raubt den Atem. Die Kulisse des Firmaneiplatzes mit der angrenzenden Elisabethkirche wird wunderbar ausgenutzt. Alles ist mit bunter Beleuchtung atmosph\u00e4risch in Szene gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Auff\u00fchrung wurde extra ein Teil der Deutschhausstra\u00dfe abgesperrt, auf dem Platz eine Trib\u00fcne f\u00fcr das Publikum errichtet und ein kleiner Markt aufgebaut. Die Lage gew\u00e4hrleistet auch, dass man zwischendurch das st\u00e4dtische Leben zu h\u00f6ren bekommt, dass aus der Oberstadt her\u00fcberschallt. Das restliche B\u00fchnenbild von Stefani Klie ist gleichzeitig maximalistisch und minimalistisch, denn viel braucht es eigentlich nicht auf diesem Platz. Daf\u00fcr sind dann die Requisiten \u00fcberdimensioniert: die meterhohe Yacht, eine pinke Palme, die den Lustgarten repr\u00e4sentiert und ein langer Tisch, an dem Jedermann Hof h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders faszinierend sind die Kost\u00fcme von J\u00f6rn Fr\u00f6hlich und Cansu \u0130ncesu Peterson. Die reichen Roben von Jedermann, seiner Buhlschaft und seinen Tischgesell*innen, Gottes wei\u00dfe Gew\u00e4nder, die pinken H\u00f6rner des Teufels, das gr\u00fcne Antlitz von Mammon, dem Reichtum, oder die pastellfarbenen Kost\u00fcme und Per\u00fccken der Spielansager*innen geben ein in sich harmonisches Farbbild ab. Sie strahlen wahnsinnigen Aufwand und Liebe zum Detail aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der teilweise ungewohnten Sprache des \u00fcber 100 Jahre alten Originals ist die Inszenierung leicht verst\u00e4ndlich. Die Fassung des HLTM ist modern und doch werktreu: Die Originalsprache wird gemischt mit Einordnungen und Zwischenw\u00fcrfen, die zum Beispiel die Sprache oder das Geschehen kommentieren. So macht sich das St\u00fcck in einer Selbstspiegelung tats\u00e4chlich f\u00fcr \u201aJedermann\u2018 zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vier Spielansager*innen, gespielt von AdeleEmil Behrenbeck, Anke Hoffmann, Tobias Neumann und Faris Saleh, bieten dabei eine tragende, kontextualisierende Erz\u00e4hlstimme. Besonders beliebte Stars des Abends sind allerdings zwei \u201aechte\u2018 Kinder (Frida Dilling und Ilsa Herzmann), die die Kinder von Jedermann und vom Schuldknecht spielen und auf goldenen Bobbycars hereingezogen werden. Sie meistern dabei nicht nur die schwierige Sprache, sondern kommentieren nebenher noch die moderne Vaterschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Sven Brormann als Jedermann h\u00e4lt dabei das St\u00fcck mit seiner Pr\u00e4senz zusammen. Eine Figur, mit der man sich eigentlich nur schwer identifizieren kann, wird durch ihn nahbar und zum Sympathietr\u00e4ger. Ganz verloren sitzt er nur noch im Hemd auf dem Boden und muss seinem Schicksal entgegentreten. Sein Gesicht spricht von seinem inneren Konflikt und der Ungewissheit, was ihn auf der anderen Seite erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Georg Santner als der Tod ist in der Inszenierung eine immer pr\u00e4sente Gestalt. Er schreitet langsam und kalkuliert \u00fcber die B\u00fchne, starrt ins Publikum und beobachtet das Geschehen aus der Ferne. Selbst in der Pause bleibt er anwesend, geht durch die Menge, l\u00e4sst Fotos von und mit sich machen und verzieht dabei keine Mine. Eine Performance, bei der es einem kalt den R\u00fccken hinunterl\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p>Musik und Tanz tragen insbesondere zum Gelingen der Inszenierung bei. Gut gew\u00e4hlte Lieder unterstreichen die Narrative und kommentieren eher, anstatt \u00fcberhandzunehmen, sodass es sich an keiner Stelle wie ein Musical anf\u00fchlt. Dabei ist ein gro\u00dfes Spektrum abgebildet: Von Madonna \u00fcber Falco bis Beethoven.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende bleiben die Fragen, die das Drama aufwirft: Bin ich ein guter Mensch? Was macht eigentlich den Unterschied? Sind meine Werke genug? Was bleibt mir am Ende erhalten? \u201eUnd, wer ist jetzt der Jedermann?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Schade ist es, dass das St\u00fcck, wahrscheinlich aus logistischen Gr\u00fcnden, nur dieses Wochenende auf dem Firmaneiplatz zu sehen ist. Es ist tats\u00e4chlich f\u00fcr \u201aJedermann\u2018, denn f\u00fcr alle ist etwas dabei und man l\u00e4sst sich gerne von der Performance, der Musik und der Atmosph\u00e4re mitrei\u00dfen. Daf\u00fcr spricht auch der ewig andauernde Premierenapplaus samt Standing Ovation.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Schluss dankte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies noch den vielen Mitarbeitenden, die gro\u00dfen Aufwand betrieben haben, um das St\u00fcck auf die B\u00fchne zu bringen. So zum Beispiel auch die Stadtwerke, das Ordnungsamt und die Sparkasse als Sponsor. So wurde der \u201eJedermann\u201c tats\u00e4chlich zu einer Produktion, an der, so scheint es, die ganze Stadtgesellschaft beteiligt war.<\/p>\n\n\n\n<p>*Laura Schiller<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Premiere des Sommertheaterst\u00fccks vom Hessischen Landestheater Marburg (HLTM) unter der Regie von Theaterintendantin Carola Unser-Leichtwei\u00df fand am Donnerstag (12. Mai) auf dem Firmaneiplatz statt. 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