{"id":17840,"date":"2025-04-15T10:39:31","date_gmt":"2025-04-15T08:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=17840"},"modified":"2025-04-15T10:39:31","modified_gmt":"2025-04-15T08:39:31","slug":"in-stadteilen-land-foerdert-gemeinwesenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=17840","title":{"rendered":"In Stadteilen: Land f\u00f6rdert Gemeinwesenarbeit"},"content":{"rendered":"<p>Einen F\u00f6rderbescheid \u00fcber 235.400 Euro hat die hessische Staatssekret\u00e4rin Manuela Strube der Stadt Marburg \u00fcberbracht. Vorgesehen ist das Geld f\u00fcr Gemeinwesenarbeit. <!--more--><br \/>\n235.400 Euro f\u00fcr die Gemeinwesenarbeit in Marburgs Stadtteilen Richtsberg, Ockershausen-Stadtwald und Waldtal stellt das Land Hessen der Universit\u00e4tsstadt zur Verf\u00fcgung. Staatssekret\u00e4rin Manuela Strube hat den F\u00f6rderbescheid \u00fcbergeben. &#8222;Wir sind sehr dankbar f\u00fcr die F\u00f6rderung durch das Land Hessen&#8220;, sagte B\u00fcrgermeisterin Nadine Bernshausen. &#8222;Genauso dankbar sind wir f\u00fcr das Engagement der Menschen, die sich in den Stadtteilen Richtsberg, Ockershausen-Stadtwald und Waldtal um die Gemeinwesenarbeit k\u00fcmmern. Hier wird Nachbarschaft gelebt, hier werden gemeinsam Dinge abgeschoben, geplant und umgesetzt.&#8220;<br \/>\nEs sei wichtig, diese Arbeit weiter zu st\u00e4rken &#8211; und damit auch die Handlungsf\u00e4higkeit und Selbstorganisation der Bewohnerinnen und Bewohner. Denn die Gemeinwesenarbeit unterst\u00fctzt, indem sie die Menschen vor Ort mit einbezieht. F\u00fcr die drei Stadtteile \u00fcberbrachte Staatssekret\u00e4rin Strube vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI) einen F\u00f6rderbescheid in H\u00f6he von 235.400 Euro. Diesen Betrag stellt das Land Hessen in den Jahren 2025 und 2026 f\u00fcr die Gemeinwesenarbeit in den Stadtteilen Richtsberg, Ockershausen-Stadtwald und Waldtal zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDie Staatssekret\u00e4rin sprach \u00fcber die Bedeutung der Gemeinwesenarbeit f\u00fcr benachteiligte Quartiere. So verbessere Gemeinwesenarbeit die Lebensbedingungen der Menschen, die in benachteiligten Wohngebieten leben. Damit wirke sie sozialer Ausschlie\u00dfung entgegen.<br \/>\n&#8222;Mit den Bewilligungen f\u00fcr die Jahre 2025 und 2026 st\u00e4rkt das Land die erfolgreiche Gemeinwesenarbeit und sichert die Fortsetzung von GWA-Projekten, die zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t vor Ort beitragen und die gesellschaftliche Teilhabe st\u00e4rken&#8220;, sagte Strube bei der \u00dcbergabe. &#8222;Das Land tr\u00e4gt entscheidend zur St\u00e4rkung benachteiligter Quartiere bei, indem es finanzielle Mittel, Fachwissen und \u00fcbergreifende Strategien zur Verf\u00fcgung stellt und die Arbeit der Servicestelle Gemeinwesenarbeit unterst\u00fctzt. Doch nur durch die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen, deren lokaler Expertise sowie den vorhandenen Netzwerken und Ressourcen k\u00f6nnen wir die sozialen Strukturen vor Ort nachhaltig f\u00f6rdern.&#8220;<br \/>\nStadtr\u00e4tin Dinnebier erkl\u00e4rte: &#8222;Das Umfeld, in dem Menschen leben, hat Einfluss auf diese Menschen. So ist es unser Ziel, dass sich die Menschen dort, wo sie leben, wohl f\u00fchlen und ihr Umfeld ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechend mitgestalten.&#8220; Sie f\u00fcgte hinzu: &#8222;Die Gemeinwesenarbeit leistet einen unsch\u00e4tzbaren Beitrag, Wohngebiete mit besonderen sozialen Herausforderungen ganzheitlich und unter Beteiligung der Bewohner*innen weiterzuentwickeln.&#8220;<br \/>\nDie Vereine, die in den gef\u00f6rderten Stadtteilen Gemeinwesenarbeit umsetzen, stellten ihre Arbeit vor. Das taten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Luitgard Lemmer mit den Projekt-Mitarbeiterinnen Britta Stadlmann-Golega und Yana Levankova f\u00fcr den Arbeitskreis Soziale Brennpunkte (AKSB ), Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Karin Ackermann-Feulner und Projektmitarbeiterin Anja Strauch f\u00fcr das Bewohnernetzwerk f\u00fcr Soziale Fragen (BSF ) sowie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Dorothee Griehl-Elhozayel und Projektmitarbeiter Marcel Funk f\u00fcr die Initiative f\u00fcr Kinder-, Jugend und Gemeinwesenarbeit (IKJG).<br \/>\nDer Arbeitskreis Soziale Brennpunkte (AKSB) arbeitet seit 1973 als gemeinn\u00fctziger Verein im Waldtal mit dem Ziel, die Lebensbedingungen in Quartieren mit besonderem F\u00f6rderbedarf zu verbessern. Daf\u00fcr koordinieren, begleiten und unterst\u00fctzen die Mitarbeitenden unter anderem soziale Prozesse, betreiben Netzwerkarbeit und gestalten Teilhabe. Sie f\u00f6rdern Selbstorganisation, gegenseitige Verantwortung und Solidarit\u00e4t sowie Nachbarschaft.<br \/>\nDas Bewohnernetzwerk f\u00fcr Soziale Fragen (BSF) wurde 1973 als gemeinn\u00fctziger Verein gegr\u00fcndet und arbeitet seitdem im Marburger Stadtteil Richtsberg als freier Tr\u00e4ger der Jugendhilfe und als Gemeinwesenprojekt. Zu den Leitzielen geh\u00f6rt es, durch Orte und kulturelle Angebote in und au\u00dferhalb des Stadtteils Menschen zu erreichen und Begegnung zu erm\u00f6glichen. So gibt es beispielsweise &#8222;K\u00f6stliche Konzerte&#8220; im Familiennetzwerk, Interkulturelle G\u00e4rten und Ausfl\u00fcge als Ferienprogramm f\u00fcr Erwachsene oder einen von Anwohner*innen gemeinsam gestalteten und genutzten &#8222;Garagenhof&#8220;.<br \/>\nDie Initiative f\u00fcr Kinder, Jugend und Gemeinwesenarbeit (IKJG) wurde 1985 gegr\u00fcndet. Zu den Zielen des freien Jugendhilfetr\u00e4gers in Ockershausen-Stadtwald geh\u00f6rt es, die Selbstorganisation im Stadtteil zu st\u00e4rken. So haben die Mitarbeitenden unter anderem selbstorganisierte Initiativen im Stadtteil begleitet wie etwa den Waldweihnachtsmarkt, den Aufbau einer offenen Seniorengruppe oder die Gartengemeinschaft &#8222;Interkultureller Garten&#8220;. F\u00fcr die F\u00f6rderjahre 2025 bis 2026 steht die Konsolidierung und Weiterentwicklung des selbstorganisierten Stadtteilzentrums und St\u00e4rkung der Vernetzung im Quartier Gemoll auf dem Programm.<br \/>\nDie Finanzierung der Gemeinwesenarbeit erfolgt durch die Universit\u00e4tsstadt Marburg. Zust\u00e4ndig sind die Fachbereiche Kinder, Jugend und Familie sowie Soziales und Wohnen. J\u00e4hrlich werden Kommunale Mittel von zirka 1,9 Millionen Euro f\u00fcr Kinder-, Jugend-, Gemeinwesenarbeit und Sozialberatung zur Verf\u00fcgung gestellt. 117.000 Euro gibt es aus dem Landesf\u00f6rderprogramm Gemeinwesenarbeit, au\u00dferdem 1,5 Millionen Euro \u00fcber das Europ\u00e4ischer Sozialfonds (ESF) Plus-Bundesprogramm &#8222;Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier &#8211; BIWAQ&#8220; f\u00fcr den Zeitraum von 2023 bis 2026.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen F\u00f6rderbescheid \u00fcber 235.400 Euro hat die hessische Staatssekret\u00e4rin Manuela Strube der Stadt Marburg \u00fcberbracht. 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Sozialstaatssekret\u00e4rin Manuela Strube hat der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Hessen (LAGH) einen F\u00f6rderbescheid \u00fcber rund 24.000 Euro f\u00fcr die F\u00f6rderung der Gesch\u00e4fts- und Beratungsstelle \u00fcbergeben. Im Rahmen ihrer Sommertour\u2026","rel":"","context":"In &quot;Soziales&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":15593,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=15593","url_meta":{"origin":17840,"position":1},"title":"Unterst\u00fctzungsmarathon: Bartol brachte Bescheid der Bundesregierung","date":"15. Mai 2024","format":false,"excerpt":"Die Bundesregierung f\u00f6rdert berufliche Integration in Marburg mit 1,7 Millionen Euro. Ein entsprechendes F\u00f6rderprojekt in Marburger Stadtteilen hat sie bis 2026 verl\u00e4ngert. 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Im Rahmen der interdisziplin\u00e4ren Fr\u00fchf\u00f6rderung sinnesgesch\u00e4digter Kinder werden Kinder mit Seh- oder H\u00f6rbeeintr\u00e4chtigung m\u00f6glichst fr\u00fch in ihrer Entwicklung\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":11411,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=11411","url_meta":{"origin":17840,"position":5},"title":"F\u00fcr Stadtteile: Letzte mobile Impfaktionen in Marburg","date":"9. Dezember 2022","format":false,"excerpt":"Die letzten Impfaktionen gegen Corona in Marburg finden im Dezember 2022 statt. An zwei Terminen gibt es dann noch ein mobiles Angebot am Richtsberg und im Stadtwald. In der Universit\u00e4tsstadt Marburg gibt es im Dezember noch zwei mobile Impfaktionen. Am Montag (12. 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