{"id":17763,"date":"2025-03-31T18:22:33","date_gmt":"2025-03-31T16:22:33","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=17763"},"modified":"2025-03-31T18:22:33","modified_gmt":"2025-03-31T16:22:33","slug":"fuer-verlaengerung-15-millionen-fuer-projekt-zu-biodiversitaet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=17763","title":{"rendered":"F\u00fcr Verl\u00e4ngerung: 1,5 Millionen f\u00fcr Projekt zu Biodiversit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verl\u00e4ngert die Forschungsgruppe &#8222;RESPECT&#8220; zu Biodiversit\u00e4t, Landnutzung und Klimawandel. Sie soll Optionen f\u00fcr den Schutz von artenreichen \u00d6kosystemen aufzeigen. <!--more--><br \/>\nIn den tropischen Regenw\u00e4ldern Ecuadors untersucht ein &#8211; an der Philipps-Universit\u00e4t koordiniertes &#8211; Forschungskonsortium seit sechs Jahren, wie solche besonders artenreiche Lebensr\u00e4ume auf Umweltver\u00e4nderung reagieren. Aus den Ergebnissen und Daten wollen die Wissenschaftler*innen in der jetzt bewilligten dritten F\u00f6rderperiode Optionen f\u00fcr ein nachhaltiges \u00d6kosystemmanagement ableiten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) f\u00f6rdert die Forschungsgruppe &#8222;Umweltver\u00e4nderungen in Biodiversit\u00e4ts-Hotspot-\u00d6kosystemen S\u00fcd-Ecuadors: Systemantwort und R\u00fcckkopplungseffekte&#8220; (RESPECT) in einer abschlie\u00dfenden zweij\u00e4hrigen Synthesephase mit weiteren rund 1,5 Millionen Euro.<br \/>\n&#8222;Die Erforschung der Dynamik von \u00d6kosystemen an der Schnittstelle zwischen Mikrobiologie, Biodiversit\u00e4t und Klima ist ein profilbildender Forschungsschwerpunkt der Philipps-Universit\u00e4t Marburg&#8220;, betonte Uni-Vizepr\u00e4sident Prof. Dr. Gert Bange. &#8222;Mit Ausdauer und Forschungsleistungen auf Spitzenniveau haben die beteiligten Wissenschaftler*innen im Projekt RESPECT bereits wegweisende Erkenntnisse gewonnen. Ich gratuliere herzlich zur Einwerbung weiterer F\u00f6rdermittel, die den Weg zu einem erfolgreichen Abschluss des Vorhabens ebnen.&#8220;<br \/>\nDie Effekte von Klima- und Landnutzungswandel sind in den Bergregen- und Trockenw\u00e4ldern S\u00fcdamerikas deutlich sichtbar. Die Artenvielfalt wird dadurch ver\u00e4ndert und umgestaltet. Zugleich entstehen R\u00fcckkopplungseffekte auf die Atmosph\u00e4re.<br \/>\n&#8222;Das Verst\u00e4ndnis und die Vorhersage der Folgen dieses Wandels f\u00fcr das Funktionieren von nat\u00fcrlichen und Ersatz\u00f6kosystemen ist in Biodiversit\u00e4t-Hotspots eine Herausforderung&#8220;, betonte RESPECT-Sprecherin Prof. Dr. Nina Farwig vom Fachbereich Biologie der Philipps-Universit\u00e4t. Um dieser Herausforderung zu begegnen, integriert RESPECT einen Merkmals-basierten Ansatz (Response-Effect-Framework, REF) und Landoberfl\u00e4chenmodelle (LSM), um die Resistenz von \u00d6kosystemen gegen\u00fcber Umweltwandel zu prognostizieren.<br \/>\n&#8222;Wir haben umfangreiche Forschungsinfrastruktur und gemeinsame Untersuchungsfl\u00e4chen in einem tropischen Bergregenwald (MRF), einem tropischen Trockenwald (MDF) und auf Nutzfl\u00e4chen eingerichtet&#8220;, berichtete Farwig. So haben die Forschenden die hydroklimatische Dynamik und mehrere \u00d6kosystemeigenschaften gemessen sowie Merkmals- und Gemeinschaftsdaten gesammelt. Die Daten heben die Bedeutung des Artenreichtums als Grundlage f\u00fcr das Funktionieren der \u00d6kosysteme hervor.<br \/>\nIn der dritten F\u00f6rderphase b\u00fcndeln die Beteiligten Fachwissen, Daten und Ergebnisse, um im Licht neuer Erkenntnisse und Entwicklungen ihre zentralen Hypothesen zur \u00d6kosystemresistenz gegen\u00fcber Umweltwandel zu vertiefen. Das bedeutet, sie modellieren wie Artenvielfalt in unterschiedlichen Klima- und Landnutzungsszenarien die Resistenz von \u00d6kosystemen verbessern kann. Die Federf\u00fchrung der Forschungsgruppe liegt bei der Philipps-Universit\u00e4t. Beteiligt sind weiterhin die Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen, die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen, die Brandenburgische Technische Universit\u00e4t Cottbus-Senftenberg, das Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie, das Senckenberg Biodiversit\u00e4t und Klima- Forschungszentrum sowie die Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verl\u00e4ngert die Forschungsgruppe &#8222;RESPECT&#8220; zu Biodiversit\u00e4t, Landnutzung und Klimawandel. 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Die tropischen Bergregen- und Trockenw\u00e4lder in Ecuador geh\u00f6ren zu den artenreichsten Lebensr\u00e4umen auf der Erde. Doch diese Vielfalt ist bedroht vor allem durch den Klima- und Landnutzungswandel. In der Forschergruppe \"Umweltver\u00e4nderungen in Biodiversit\u00e4ts-Hotspot-\u00d6kosystemen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":19969,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=19969","url_meta":{"origin":17763,"position":1},"title":"Gelungen: Langzeitforschung untersucht tropische Hochgebirgs-\u00d6kosysteme","date":"30. April 2026","format":false,"excerpt":"Auf 30 Jahre \u00d6kosystemforschung in den Anden kann die Philipps-Universit\u00e4t inzwischen zur\u00fcckblicken. Die Marburger Forschung zeigt Wege in eine resiliente Zukunft. Wie reagieren tropische Hochgebirgs\u00f6kosysteme auf den globalen Wandel - und was bedeutet das f\u00fcr ihre Zukunft? 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Die Forschergruppe geht der Frage nach, welche Arten der Landnutzung das \u00d6kosystem vor Ort stabilisieren und welche es\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":565,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=565","url_meta":{"origin":17763,"position":3},"title":"El Ni\u00f1o: Geografen erforschen Klima in Ecuador","date":"1. Juni 2017","format":false,"excerpt":"Marburger Geografen haben ein Netz von Radaranlagen im S\u00fcden Ecuadors aufgebaut. So kriegen sie \"El Ni\u00f1o\" auf den Schirm. Mit ihrem Radarnetz m\u00f6chten die Wissenschaftler die r\u00e4umliche und zeitliche Verteilung von Niederschl\u00e4gen in dem s\u00fcdamerikanischen Land beobachten. 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