{"id":17677,"date":"2025-03-17T11:40:15","date_gmt":"2025-03-17T10:40:15","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=17677"},"modified":"2025-03-17T11:40:15","modified_gmt":"2025-03-17T10:40:15","slug":"minister-in-marburg-stadt-uni-und-wirtschaft-ziehen-an-einem-strang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=17677","title":{"rendered":"Minister in Marburg: Stadt, Uni und Wirtschaft ziehen an einem Strang"},"content":{"rendered":"<p>Marburg macht sich stark f\u00fcr Wirtschaft, Forschung und Zukunft. Das zeigte sich bei einem Staatsbesuch von Minister Kaweh Mansoori. <!--more--><br \/>\nMarburg ist ein international renommierter Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsstandort. Dazu tragen Stadt, Universit\u00e4t, Max-Planck-Institut und Pharma-Unternehmen gemeinsam bei. Beim Besuch von Staatsminister Kaweh Mansoori in Marburg haben die Akteurinnen und Akteure die Bedeutung des Standorts f\u00fcr die Region, das Land Hessen und die ganze Welt betont.<br \/>\nIhre Botschaft an den Wirtschaftsminister lautete: Um sich bestm\u00f6glich weiterzuentwickeln, braucht es auch Unterst\u00fctzung aus Wiesbaden. Der Hessische Staatsminister f\u00fcr Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und l\u00e4ndlichen Raum war nach Marburg gekommen, um sich mit den Akteurinnen und Akteuren in der mittelhessischen Universit\u00e4tsstadt auszutauschen.<br \/>\n&#8222;Marburg ist ein starker Standort, an dem es sich gut und gerne leben l\u00e4sst&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. Das werde durch die gute Zusammenarbeit von Stadt, Universit\u00e4t und dem Pharmastandort zus\u00e4tzlich gef\u00f6rdert. &#8222;Wir stehen in einem engen Austausch, vernetzen und unterst\u00fctzen uns und arbeiten gemeinsam daran, bestm\u00f6gliche Rahmenbedingungen f\u00fcr die Zukunft zu schaffen&#8220;, erl\u00e4uterteSpies. &#8222;Doch alles k\u00f6nnen wir nicht alleine machen. Wir brauchen Unterst\u00fctzung: Unterst\u00fctzung aus Wiesbaden, um den Innovations-Standort weiter zu st\u00e4rken und voranzubringen.&#8220;<br \/>\nMarburg steht als Zentrum f\u00fcr Life Sciences und Biopharma f\u00fcr zukunftsweisende Entwicklungen. Der Standort ist gepr\u00e4gt von Innovationskraft, internationaler Wettbewerbsf\u00e4higkeit und einer dynamischen Forschungslandschaft. Spitzenforschung und Wirtschaft arbeiten in der Universit\u00e4tsstadt Hand in Hand, um neue Technologien voranzutreiben, Fachkr\u00e4fte auszubilden, die Start-Up-Szene zu f\u00f6rdern und nachhaltige Innovationen zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDer hessische Staatsminister Mansoori hat die Universit\u00e4tsstadt besucht, um sich die Standorte der Life-Science- und Pharmabranche anzusehen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Stadtverwaltung ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Die Akteur*innen haben die Gelegenheit genutzt, Staatsminister Mansoori die Bedeutung Marburgs zu verdeutlichen und um entsprechende Unterst\u00fctzung vom Land zu werben.<br \/>\n&#8222;Als international renommierter Standort ist Marburg nicht nur bedeutend f\u00fcr die Region, sondern auch f\u00fcr die Wirtschaftskraft und Zukunft des Landes Hessen &#8211; als Arbeitgeber und Produktionsstandort&#8220;, betonte Spies. &#8222;Daher ist es wichtig, rechtzeitig die Weiche f\u00fcr die Zukunft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu stellen.&#8220;<br \/>\nDie Akteur*innen sehen gro\u00dfes Potenzial im Innovations-Standort Marburg, in der bisherigen Zusammenarbeit und in dem Ausbau der Kooperation mit dem Land Hessen. &#8222;Wir als Universit\u00e4t \u00fcbernehmen Verantwortung f\u00fcr unsere Region und wirken als Innovator f\u00fcr verschiedene zukunftsgerichtete Projekte&#8220;, betonte Universit\u00e4tspr\u00e4sident Prof. Dr. Thomas Nauss. &#8222;Und wir brauchen ein Land, das hinter uns steht und mit uns diese einmalige Chance nutzt, Marburg als Leuchtturm f\u00fcr die Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche und Disziplinen auszubauen.&#8220;<br \/>\nDer Pr\u00e4sident der Philipps-Universit\u00e4t stellte am Zentrum f\u00fcr Synthetische Mikrobiologie (Synmikro) zukunftsweisende Forschungsthemen vor, an denen die Universit\u00e4t mit hochkar\u00e4tigen Partnern wie dem Max-Planck-Institut f\u00fcr terrestrische Mikrobiologie zusammenarbeitet. Nauss legte den Fokus auch auf das Netzwerk, das in der Region zusammenarbeitet: von Start-Up-Factory und StartMiUp \u00fcber Life-Science-Funnel reicht es bis hin zum Regionalmanagement Mittelhessen und dem Forschungscampus Mittelhessen, in dem die drei mittelhessischen Hochschulen zusammenarbeiten.<br \/>\nProf. Dr. Tobias Erb vom Max-Planck-Institut f\u00fcr terrestrische Mikrobiologie vermittelte einen Einblick in die Forschung des Instituts sowie in aktuelle Entwicklungen im Bereich des Innovations- und Forschungstransfers. Dabei berichtete er von mehreren Projekten und Start-Ups im Life Science Bereich am Beispiel des Exzellenzclusters &#8222;Microbes4Climate&#8220;, mit dem Uni und Max-Planck-Institut in die Finalrunde der Exzellenzstrategie des Bundes und der L\u00e4nder eingezogen sind. Dabei geht es um die Entdeckung und Entwicklung von mikrobiell-basierten Prozessen zur Umwandlung von CO2 und deren Einsatz f\u00fcr eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Die Entscheidung in der Exzellenzstrategie f\u00e4llt im Mai.<br \/>\nAuch CSL Innovation stellte die Voraussetzungen ihrer Arbeit im Bereich Forschung und Entwicklung zukunftsweisender Medikamente heraus. &#8222;Unser Ziel ist es, unseren Patient*innen (mit den modernen Methoden der Biotechnologie) ein m\u00f6glichst beschwerdefreies Leben zu erm\u00f6glichen&#8220;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Vey. Um als Wirtschaftsregion Marburg\/Mittelhessen langfristig wettbewerbsf\u00e4hig und innovativ zu bleiben, brauchen wir ein weltoffenes Innovations-\u00d6kosystem, das internationale Talente anzieht und attraktiv ist f\u00fcr Gr\u00fcnder*innen aus der Life Science Branche.&#8220;<br \/>\nDie Voraussetzungen daf\u00fcr seien mit starken Partnern in Form der Universit\u00e4t, Forschungsinstituten, Politik und der Industrie gegeben, die als Motoren in der Umsetzung innovativer Ideen in erfolgreiche therapeutische Produkte und Anwendungen agierten. &#8222;Dies sollte dann auch durch \u00f6ffentliche F\u00f6rderung nachhaltig unterst\u00fctzt werden&#8220;, schloss Vey.<br \/>\nEine gute Erreichbarkeit spiele f\u00fcr den langfristigen Erfolg des Standorts ebenfalls eine wichtige Rolle, erkl\u00e4rte Pharmapark-Betreiber Pharmaserv. Aus diesem Grund hofft der Pharmastandort auf Unterst\u00fctzung des Landes, damit der Radweg zum Pharmastandort m\u00f6glichst schnell realisiert sowie der Nahverkehr st\u00e4rker ausgebaut wird. &#8222;Wir sehen den Trend weg vom Auto&#8220;, betonte der Pharmaserv-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerPeter Michael Weimar. &#8222;Gerade die j\u00fcngeren Besch\u00e4ftigten haben h\u00e4ufig gar keinen F\u00fchrerschein mehr. Umso wichtiger ist es f\u00fcr unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit um Nachwuchsfachkr\u00e4fte, dass wir gut mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit einem Radweg an die Stadt angebunden sind.&#8220;<br \/>\nZudem setze der Standort auf erneuerbare Energien, um nachhaltiger, energieeffizienter und perspektivisch klimaneutral zu werden. Doch auch das bed\u00fcrfe einer gro\u00dfen Investitionssumme und Fachkr\u00e4fte. Neben der Unterst\u00fctzung beim Ausbau der Infrastruktur brauche es vor allem F\u00f6rdermittel und die Entb\u00fcrokratisierung von Prozessen, um auf lange Sicht im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen zu k\u00f6nnen, erkl\u00e4rten die Wirtschaftsvertreter im Gespr\u00e4ch mit Kaweh Mansoori.<br \/>\nAuch eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen Ministerien bei Themen und Projekten, die unterschiedliche Zust\u00e4ndigkeiten fallen, w\u00fcrden Kommunikationswege vereinfachen und Prozesse so ebenfalls beschleunigen. Daneben sprachen sich die Akteur*innen f\u00fcr den Ausbau von Kooperationen mit Schulen aus. Denn ein internationaler Standort ben\u00f6tigt auch eine weltoffene Haltung &#8211; wie Marburg sie bereits wiederholt gezeigt hat &#8211; und im Zuge dessen internationale Schul-, Ausbildungs- und Studienangebote.<br \/>\n&#8222;Es ist wirklich beeindruckend, was ich hier heute gesehen habe&#8220;, sagte Staatsminister Mansoori. &#8222;Und wenn ich sehe, wie viele Menschen hier zusammensitzen und trotz der unterschiedlichen Bereiche, aus denen Sie kommen, gemeinsam an einem Strang ziehen, ist das bemerkenswert und ein starkes Zeichen.&#8220;<br \/>\nAuch er sehe das gro\u00dfe Potenzial in Marburg und versprach, beim Gestaltungsprozess in Marburg zu unterst\u00fctzen. &#8222;Ich betone immer, wie wichtig es ist, nicht nur in die Zukunft zu blicken, sondern Zukunft zu gestalten&#8220;, erl\u00e4uterte Mansoori. &#8222;Und ich sehe, dass das hier in Marburg passiert. Ihre Anliegen nehme ich gerne mit und freue mich darauf, mit Ihnen weiterhin im Austausch zu stehen. Ich verspreche Ihnen, dass dies nicht mein letzter Besuch in Marburg gewesen ist.&#8220;<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marburg macht sich stark f\u00fcr Wirtschaft, Forschung und Zukunft. 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