{"id":17649,"date":"2025-03-11T15:10:00","date_gmt":"2025-03-11T14:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=17649"},"modified":"2025-03-11T15:10:00","modified_gmt":"2025-03-11T14:10:00","slug":"anbringen-kreis-stellt-100-nistkaesten-bereit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=17649","title":{"rendered":"Anbringen: Kreis stellt 100 Nistk\u00e4sten bereit"},"content":{"rendered":"<p>Der Landkreis stellt wieder 100 Nistk\u00e4sten zur Verf\u00fcgung. Diese Bruthilfen geben Vogelarten auf Streuobstwiesen ein Zuhause. <!--more--><br \/>\nUm die Artenvielfalt auf Streuobstwiesen zu st\u00e4rken, hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf 100 Nistk\u00e4sten angeschafft. In den Nistk\u00e4sten k\u00f6nnen verschiedene Vogelarten ein Zuhause finden. Landrat Jens Womelsdorf und Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf (SKMB) haben am Marburger Landratsamt die ersten K\u00e4sten an Besitzerinnen und Besitzer von Streuobstwiesen \u00fcberreicht. Die Sparkasse unterst\u00fctzt die Aktion mit 1.000 Euro.<br \/>\nBereits im vergangenen Winter hatte der Kreis 200 Nistk\u00e4sten f\u00fcr diese Zwecke bereitgestellt. Denn die Streuobstwiesen sind wichtige Orte der Artenvielfalt und geben neben Insekten, Kleins\u00e4ugern und vielen Bl\u00fctenpflanzen vor allem auch seltenen Vogelarten eine Heimat. Die V\u00f6gel ben\u00f6tigen eigentlich alte Baumh\u00f6hlen, die jedoch nur noch selten vorzufinden sind, weshalb es jetzt die Nistk\u00e4sten gibt. Davon profitieren H\u00f6hlenbr\u00fcter wie Gartenrotschwanz und Wendehals.<br \/>\nDie Nistk\u00e4sten stellt der Kreis Besitzerinnen und Besitzern von Streuobstwiesen zur Verf\u00fcgung, die am Kelterwiesenprojekt des Kreises und am &#8222;HALM&#8220;-Projekt teilnehmen. Diese Projekte haben die St\u00e4rkung von Streuobstwiesen und damit auch der Artenvielfalt zum Ziel. In den vergangenen Jahren wurden mit der Unterst\u00fctzung des Landkreises viele Streuobstwiesen neu angelegt und gepflegt.<br \/>\n&#8222;Hier zeigt sich auch die hohe Motivation der Obstb\u00e4uerinnen und Obstbauern, einen Zukunftsbeitrag f\u00fcr die Artenvielfalt zu leisten&#8220;, stellte Landrat Jens Womelsdorf fest. &#8222;Generationen\u00fcbergreifendes Handeln und die Erzeugung von gesundem, schmackhaftem Obst und Saft bedeuten auch eine nachhaltige Wertsch\u00f6pfung, die bei allen Beteiligten sp\u00fcrbar ist.&#8220;<br \/>\nDass mit Hilfe der Nistk\u00e4sten gleichzeitig Vogelarten auf den Fl\u00e4chen gest\u00e4rkt werden, freut Sparkassen-Chef Bartsch: &#8222;Dieses \u00f6kologisch wertvolle Projekt unterst\u00fctzen wir sehr gerne, denn es f\u00f6rdert die Artenvielfalt.&#8220; Eine wichtige S\u00e4ule, um Streuobstwiesen zu erhalten, ist die F\u00f6rderung von Pflegearbeiten &#8211; sogenannte &#8222;Erhaltungsschnitte&#8220; &#8211; im Rahmen der Agrarumweltma\u00dfnahmen (HALM).<br \/>\n&#8222;Hier beteiligen sich aktuell rund 70 Betriebe und Einzelpersonen&#8220;, berichtete Michael Zerbe vom Fachdienst Agrarf\u00f6rderung und Agrarumwelt des Kreises. Darunter sind auch \u00f6rtliche Naturschutzvereine wie der Nabu oder der BUND mit insgesamt rund 5.000 B\u00e4umen. Daf\u00fcr erhalten sie im Jahr pro Baum F\u00f6rdergeld von neun Euro. &#8222;Die Teilnahme an dem F\u00f6rderprogramm erstreckt sich immer auf f\u00fcnf Jahre und wird in der Regel entsprechend verl\u00e4ngert.&#8220;<br \/>\nIm Kelterwiesenprojekt seien zudem seit 2020 rund 2.000 hochst\u00e4mmige Obstb\u00e4ume von 50 landwirtschaftlichen Betrieben und Einzelpersonen \u00fcber den Landkreis verteilt und neu gepflanzt worden, erkl\u00e4rte Zerbe weiter. Die Teilnehmenden erhielten daf\u00fcr eine F\u00f6rderung von 50 Euro pro Baum aus Biodiversit\u00e4tsmitteln des Regierungspr\u00e4sidiums (RP) Gie\u00dfen.<br \/>\nDer Kreis hat dabei fachlich beraten und das n\u00f6tige Pflanzgut organisiert. Voraussetzung f\u00fcr diese F\u00f6rderung sind Nistm\u00f6glichkeiten f\u00fcr V\u00f6gel. Pro Schlag &#8211; also pro Streuobstwiese &#8211; ist mindestens ein geeigneter Nistkasten im Streuobstbestand anzubringen. Der Nistkasten sollte gem\u00e4\u00df der F\u00f6rderrichtlinie vorzugsweise den Anspr\u00fcchen von V\u00f6geln entsprechen, die typischerweise auf Streuobstwiesen nisten wie etwa Wendehals, Steinkauz oder Gartenrotschwanz.<br \/>\nDie K\u00e4sten sind individuell f\u00fcr die einzelnen Vogelarten angepasst und mit einem speziellen Schutz gegen Marder und Waschb\u00e4ren ausgestattet. So wurden mit K\u00e4sten f\u00fcr den Gartenrotschwanz mit zwei Einflugl\u00f6chern sehr gute Erfahrungen gemacht und gute Bruterfolge erzielt. &#8222;Dank gilt dem NABU, der hierzu mit Fachwissen und Erfahrungen aus dem Landkreis beraten hat&#8220;, betonte Zerbe. Ziel sei es, mit Hilfe des Nistkasten-Projekts die Nutzerinnen und Nutzer beim Einhalten dieser neuen Richtlinie zu unterst\u00fctzen. Dank der finanziellen Unterst\u00fctzung durch die Sparkasse Marburg-Biedenkopf k\u00f6nnen die Partnerbetriebe K\u00e4sten f\u00fcr zehn Euro erwerben.<br \/>\nProduziert wurden die Spezialnistk\u00e4sten in den Werkst\u00e4tten des Lebenshilfewerks Marburg und der Marburger Produktionsschule. So werden durch das Projekt auch gemeinn\u00fctzige soziale Einrichtungen unterst\u00fctzt. F\u00fcr R\u00fcckfragen zum Nistk\u00e4sten-Projekt ist der Fachbereich L\u00e4ndlicher Raum und Verbraucherschutz des Landkreises per E-Mail an ZerbeM@marburg-biedenkopf.de oder telefonisch unter 06421\/405-6214 erreichbar.<\/p>\n<p>* pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Landkreis stellt wieder 100 Nistk\u00e4sten zur Verf\u00fcgung. 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