{"id":17622,"date":"2025-03-06T13:41:31","date_gmt":"2025-03-06T12:41:31","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=17622"},"modified":"2025-03-06T13:41:31","modified_gmt":"2025-03-06T12:41:31","slug":"ein-rundes-vorhaben-marburg-vernetzt-sich-bei-antidiskriminierungsarbeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=17622","title":{"rendered":"Ein rundes Vorhaben: Marburg vernetzt sich bei Antidiskriminierungsarbeit"},"content":{"rendered":"<p>Marburg ist gut vernetzt. Mehr als 50 Personen haben sich f\u00fcr mehr Antidiskriminierungsarbeit in Mittelhessen zusammengetan. <!--more--><br \/>\nDie Stadt Marburg hat zu einem Netzwerktreffen der regionalen Antidiskriminierungsarbeit eingeladen. Mehr als 50 Personen sind in die Universit\u00e4tsstadt gekommen, um sich auszutauschen. Darunter war auch die hessische Landesantidiskriminierungsbeauftragte Berivan ?ekerci.&#8220;Es ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung, dass wir alle verf\u00fcgbaren Ressourcen mobilisieren, um alle Menschen vor Ausgrenzung und Gewalt, Hass und Hetze zu sch\u00fctzen. Damit wir wirksame Ver\u00e4nderungen erreichen k\u00f6nnen, sind sowohl politische als auch strukturelle Ma\u00dfnahmen erforderlich&#8220;, betonte Stadtr\u00e4tin Kirsten Dinnebier, Sozialdezernentin und Vorsitzende der Gleichstellungskommission der Universit\u00e4tsstadt Marburg.<br \/>\nDie Stadt Marburg und der Verein &#8222;Antidiskriminierung Mittelhessen&#8220; hatten regionale Akteurinnen und Akteure zu einem Netzwerktreffen in die Universit\u00e4tsstadt eingeladen. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, sich gezielt zur kommunalen Antidiskriminierungsarbeit zu vernetzen und auszutauschen. Ein Ziel war auch, Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr die Antidiskriminierungsarbeit in Mittelhessen zwischen Kommunen, freien Tr\u00e4gern und dem Land Hessen herauszuarbeiten.<br \/>\nInsgesamt 50 Personen haben am Netzwerktreffen teilgenommen. Darunter war auch Stadtrat Francesco Arman aus Gie\u00dfen. &#8222;Gerade im l\u00e4ndlichen Raum, wo die Strukturen oftmals weniger dicht und Ressourcen begrenzter sind, braucht es erreichbare, parteilich arbeitende Beratungsangebote, die jedem Menschen &#8211;<br \/>\nungeachtet seiner Herkunft oder sozialen Lage &#8211; schnelle und unkomplizierte Unterst\u00fctzung bieten. Der intersektionale Ansatz ist dabei von zentraler Bedeutung, denn Diskriminierung verl\u00e4uft selten eindimensional.<br \/>\nDer Verein &#8222;Antidiskriminierung Mittelhessen&#8220; hat sich zum Ziel gesetzt, dieses komplexe Geflecht von Benachteiligungen in den Mittelpunkt der Arbeit zu stellen. Anwesend waren neben Fachpersonen des Vereins &#8222;Antidiskriminierung Mittelhessen&#8220;, der St\u00e4dte Marburg und Gie\u00dfen, der Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gie\u00dfen auch Fachpersonen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region, der kommunalen Verwaltung und Wirtschaft. Darunter fallen weitere Akteure wie beispielsweise das Polizeipr\u00e4sidium Mittelhessen, die Technische Hochschule Mittelhessen, die Philipps-Universit\u00e4t, das Demokratiezentrum Hessen, die ADiBE Hessen, die ZAUG GmbH oder der Verein zur F\u00f6rderung der Inklusion behinderter Menschen (FIB) Marburg.<br \/>\nDie hessische Landesantidiskriminierungsbeauftragte ?ekerci stellte beim Vernetzungstreffen in Marburg ihren Aufgabenbereich vor. Die Position wurde im September 2024 eingef\u00fchrt und widmet sich vor allem dem Abbau von Diskriminierung in Hessen sowie dem Ausbau von Pr\u00e4vention und der Sensibilisierung. Eines ihrer Ziele ist es folglich, den Diskriminierungsschutz in Hessen auszubauen.<br \/>\nAuch der Verein &#8222;Antidiskriminierung Mittelhessen&#8220; und die Antidiskriminierungsstelle der Universit\u00e4tsstadt Marburg stellten ihre Arbeit vor. Schwerpunkte der Arbeit bilden dabei die Beratung von Menschen, die Diskriminierung erfahren haben, und die Vernetzung mit relevanten regionalen und \u00fcberregionalen Akteur*innen. Die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Marburg stellte zudem die Projekte &#8222;Beratung f\u00fcr alle&#8220; sowie die &#8222;Awareness-Arbeit&#8220; f\u00fcr das Stadtfest &#8222;3 Tage Marburg&#8220; (3TM)vor.<br \/>\nAuch die verwaltungsinterne sowie externe Vernetzungsarbeit spielt im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle. Neben der Beratung und Begleitung von Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, sind auch vorbeugende Angebote notwendig, um Diskriminierung zu bek\u00e4mpfen. So ist es wichtig, die \u00d6ffentlichkeit zum Thema aufzukl\u00e4ren und zu sensibilisieren sowie gezielte Projekte anzubieten. Nicht zuletzt brauche es aber auch Instrumente, die auf der strukturellen Ebene Diskriminierungen abbauen.<br \/>\n&#8222;Als sehr gutes Beispiel m\u00f6chte ich hierf\u00fcr das Projekt Beratung f\u00fcr alle hervorheben&#8220;, sagte Dinnebier. &#8222;Bereits in der zweiten Runde werden Beratungsstellen in Marburg dabei unterst\u00fctzt, dass ihre Angebote inklusiver und zugleich geschlechtersensibel werden.&#8220;<br \/>\nSie betonte: &#8222;Um die Situation zu verbessern, m\u00fcssen wir nicht nur die bestehenden Strukturen hinterfragen, sondern auch neue Wege finden, um von Diskriminierung betroffene Personen zu best\u00e4rken und sicherzustellen, dass ihre Erfahrungen ernst genommen werden. Mit Berivan ?ekerci als Landesantidiskriminierungsbeauftragte und Sprachrohr auf Landesebene sehen wir einen Fortschritt f\u00fcr die Antidiskriminierungsarbeit in den Kommunen.&#8220; Weitere Informationen zur Antidiskriminierungsstelle in Marburg finden sich auf der Homepage der Stadt unter <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/antidiskriminierung\">www.marburg.de\/antidiskriminierung<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marburg ist gut vernetzt. 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