{"id":17126,"date":"2024-12-09T16:10:00","date_gmt":"2024-12-09T15:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=17126"},"modified":"2024-12-11T08:20:38","modified_gmt":"2024-12-11T07:20:38","slug":"fachmann-fuer-ungewoehnliches-rolf-juergen-schaefer-erhielt-bundesverdienstkreuz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=17126","title":{"rendered":"Fachmann f\u00fcr Ungew\u00f6hnliches: Rolf J\u00fcrgen Sch\u00e4fer erhielt Bundesverdienstkreuz"},"content":{"rendered":"<p>Das Bundesverdienstkreuz wurde Prof. Dr. Rolf J\u00fcrgen Sch\u00e4fer verliehen. Gew\u00fcrdigt wird damit sein beispielloser Einsatz f\u00fcr seltene Erkrankungen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nF\u00fcr sein au\u00dferordentliches Wirken im medizinischen Bereich hat Prof. Dr. Rolf J\u00fcrgen Sch\u00e4fer das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies hat ihm die Auszeichnung im Universit\u00e4tsklinikum \u00fcberreicht.<br \/>\n&#8222;Prof. Dr. Rolf J\u00fcrgen Sch\u00e4fer hat sich in vielf\u00e4ltiger Weise f\u00fcr das Gemeinwohl engagiert, denn seit vielen Jahren setzt er sich unerm\u00fcdlich und mit \u00fcberdurchschnittlichem Engagement f\u00fcr seine Patient*innen ein und ist ma\u00dfgeblich daran beteiligt, dass seltene Erkrankungen mehr Aufmerksamkeit, Forschung und Aufkl\u00e4rung erfahren&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies w\u00e4hrend des Empfangs im Auditorium des Fachbereichs Medizin im Universit\u00e4tsklinikum Gie\u00dfen und Marburg (UKGM). &#8222;F\u00fcr sein jahrzehntelanges beispielgebendes Wirken im medizinischen Bereich wird Prof. Dr. Rolf J\u00fcrgen Sch\u00e4fer mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.&#8220;<br \/>\nSch\u00e4fer ist geboren und aufgewachsen in Karlsruhe. 1978 zog er f\u00fcr das Medizinstudium nach Marburg. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1985 war er zun\u00e4chst f\u00fcr vier Jahre am Herz-Kreislaufzentrum Rotenburg an der Fulda t\u00e4tig. Anschlie\u00dfend widmete er sich mehrere Jahre seiner Weiterbildung und der Forschung. 2005 \u00fcbernahm Sch\u00e4fer dann die &#8211; bis dahin bundesweit erste &#8211; Professur f\u00fcr Pr\u00e4ventive Kardiologie am Universit\u00e4tsklinikum Marburg.<br \/>\nDas Stadtoberhaupt erinnerte sich an seine Begegnung mit Sch\u00e4fer, als Spies noch Assistenzarzt auf der chirurgischen Intensivstation war. &#8222;Ich erinnere mich an einen Kollegen, der seine Koleg*innen auf Augenh\u00f6he behandelte und eine gro\u00dfe Fachkompetenz ausstrahlte sowie eine bemerkenswerte Gelassenheit. Sch\u00e4fer war jemand, der sich Zeit nahm, mir in Ruhe zu erkl\u00e4ren, warum er zu welcher diagnostischen Hypothese mit welcher Konsequenz gekommen ist. F\u00fcr ihn hatte damals schon bei Patient*innen stets der Mensch im Vordergrund gestanden. Ein Mensch, dem es gilt mit allen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln sowie menschlicher Einf\u00fchlung zu helfen. Das macht er heute immer noch so.&#8220;<br \/>\nSch\u00e4fers Engagement liegt \u00fcberwiegend im medizinischen Bereich. Er setzt sich intensiv mit seinen Patientinnen und Patienten auseinander, um den Grund f\u00fcr ihre Erkrankung zu finden, damit den Menschen bestm\u00f6glich geholfen oder eine Heilung herbei gef\u00fchrt werden kann.<br \/>\nBis 2013 lehrte Sch\u00e4fer zudem an der Philipps-Universit\u00e4t. In dieser Zeit entwickelte er viele wegweisende Seminare. Ausgehend von der Fernsehserie &#8222;Dr. House&#8220;, in der viele seltene medizinische Erkrankungen erkannt und geheilt werden, legte er in seinem &#8222;Dr.-House-Seminar&#8220;den Studierenden F\u00e4lle aus der Serie vor, um mit ihnen zu er\u00f6rtern, ob die Patient*innen auch in Marburg h\u00e4tten geheilt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Seminar erhielt innerhalb k\u00fcrzester Zeit \u00fcberregionales Ansehen und war f\u00fcr seine Studierenden so interessant, dass ganze H\u00f6rs\u00e4le sogar am Wochenende voll besetzt waren und Sch\u00e4fer sehr fr\u00fch auch au\u00dferhalb der Studienzeiten Termine daf\u00fcr anbieten musste. Die &#8211; von ihm entwickelte &#8211; Lehrmethode wurde 2010 mit dem &#8222;Ars-legendi-Preis&#8220; f\u00fcr exzellente Hochschullehre ausgezeichnet. Im Jahr 2013 folgte die Auszeichnung als &#8222;Arzt des Jahres&#8220;.<br \/>\nSein Bekanntheitsgrad f\u00fchrte dazu, dass sich immer mehr Menschen mit unerkl\u00e4rlichen Krankheiten an ihn wandten. Um diesen Patientinnen und Patienten eine Anlaufstelle zu bieten, er\u00f6ffnete Sch\u00e4fer 2013 das erste Deutsche &#8222;Zentrum f\u00fcr unerkannte und seltene Krankheiten&#8220; am Universit\u00e4tsklinikum Gie\u00dfen und Marburg (UKGM).<br \/>\nNeben seinen beruflichen T\u00e4tigkeiten engagiert Sch\u00e4fer sich auch in verschiedenen Selbsthilfegruppen und Vereinen seiner Patient*innen mit Lipidstoffwechselst\u00f6rungen und seltenen Erkrankungen. Seit 20 Jahren ist er Mitglied des Fachbeirats im Fachbereich Medizin. Dort engagiert er sich als Verantwortlicher f\u00fcr die Ausbildung der Medizinstudierenden f\u00fcr eine Verbesserung der Lerninhalte und Modernisierung des Studiums selbst. Des Weiteren h\u00e4lt er regelm\u00e4\u00dfig ehrenamtlich medizinische Vortr\u00e4ge in ganz Deutschland.<br \/>\nSch\u00e4fer arbeitet stetig daran, das Thema &#8222;seltene Erkrankungen&#8220; in den politischen und gesellschaftlichen Fokus zu stellen. Seinem unerm\u00fcdlichen Engagement ist es beispielsweise zu verdanken, dass die seltenen Erkrankungen mittlerweile im Krankenhausrahmenplan gelistet sind. Sch\u00e4fer trug ma\u00dfgeblich dazu bei, dass nicht nur finanziell abgesicherte Menschen Hilfe bekommen k\u00f6nnen, sondern jeder Mensch mit einer seltenen Erkrankung.<br \/>\nAu\u00dferdem engagiert er sich bei der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Arteriosklerose-Forschung (DGAF). Seit 1989 ist er dort aktives Mitglied. In der Zeit von 2006 bis 2009 hat er den Vorsitz sowie von 2009 bis 2012 den stellvertretenden Vorsitz der Gesellschaft \u00fcbernommen. W\u00e4hrend seiner T\u00e4tigkeit bei der DGAF war Sch\u00e4fer zudem im Jahr 2008 Tagungspr\u00e4sident des dritten Deutschen Atherosklerose Kongresses in Mannheim. Sein Fokus lag dabei insbesondere auf dem Thema der molekularen Grundlagenaspekte der Atherosgenese sowie der Versorgungssituation von Krankenhauspatient*innen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus ist er seit 2018 Botschafter Mittelhessens im Verein Mittelhessen. Der Verein setzt sich zusammen aus Mitgliedern von Kommunen, Unternehmen, Verb\u00e4nden und Institutionen mit dem Ziel, die Wirtschaft in Mittelhessen zu vernetzen. Als Botschafter hat Sch\u00e4fer die Aufgabe, die kardiologische Expertise aus Hessen \u00fcberregional zu kommunizieren und damit f\u00fcr einen h\u00f6heren Bekanntheitsgrad zu sorgen.<br \/>\nDie Kaufm\u00e4nnische UKGM-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Dr. Sylvia Heinis dankte Sch\u00e4fer f\u00fcr sein Engagement. Sie sei stolz darauf, dass das UKGM Marburg Prof. Dr. Sch\u00e4fer all die Jahre begleiten durfte und dass mit seinem Einsatz so vielen Menschen geholfen werden konnte. Auch Dekanin Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner vom Fachbereich Medizin der Philipps-Universit\u00e4t unterstrich die Bedeutung des Wirkens von Sch\u00e4fer und dem Team des Zentrums f\u00fcr unentdeckte und seltene Erkrankungen (ZusE). Durch sie war es m\u00f6glich, Patient*innen zu behandeln, bei denen normale Diagnosen keinen Erfolg hatten.<br \/>\nDas ZusE-Team von Sch\u00e4fer \u00fcberraschte seinen Chef mit Gedichten und Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Auch Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heyo K. Kroemer vom Charit\u00e9 \u2013 Universit\u00e4tsklinikum Berlin gratulierte und ehrte Sch\u00e4fer per Videobotschaft. Sch\u00e4fer dankte seinen Kolleginnen und Kollegen, die er stets als &#8222;Freunde und gro\u00dfe Familie&#8220; bezeichnete, f\u00fcr die freundlichen Worte. Seiner eigenen Familie \u2013 Ehefrau Isabel sowie seinen Kindern Manuela und Felix, seiner Schwester Doris und seinen verstorbenen Eltern \u2013 dankte er im besonderen Ma\u00dfe f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und das Schaffen von Freir\u00e4umen, um der Passion seiner Arbeit nachgehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8222;So sch\u00f6n die Auszeichnung auch ist, ich sehe sie dennoch als Auszeichnung f\u00fcr die Arbeit unseres Teams&#8220;, sagte Sch\u00e4fer. &#8222;Der Verdienstorden geh\u00f6rt allen hier. Wir sind eine tolle Klinik \u2013 bei aller Kritik, die manchmal aufkommt.&#8220;<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesverdienstkreuz wurde Prof. Dr. Rolf J\u00fcrgen Sch\u00e4fer verliehen. 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