{"id":16711,"date":"2024-10-23T12:42:14","date_gmt":"2024-10-23T10:42:14","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=16711"},"modified":"2024-10-23T12:42:14","modified_gmt":"2024-10-23T10:42:14","slug":"parken-und-platzmangel-3-000-schritte-mit-dem-oberbuergermeister-am-ortenberg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=16711","title":{"rendered":"Parken und Platzmangel: 3.000 Schritte mit dem Oberb\u00fcrgermeister am Ortenberg"},"content":{"rendered":"<p>Parken und Platzmangel waren Thema bei den &#8222;3.000 Schritten mit dem Oberb\u00fcrgermeister&#8220; am Ortenberg. Am Mittwoch (16. Oktober) diskutierte Dr. Thomas Spies L\u00f6sungen f\u00fcr den Ortenberg. <!--more--><br \/>\nAuch am kleinen Ortenberg zeigen sich die gro\u00dfen Herausforderungen der Verkehrswende. Beim Spaziergang mit dem Oberb\u00fcrgermeister zeigten die Anwohnenden verkehrstechnische Problemstellen, aber auch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die komplexe Situation der Stadtverwaltung, die vielf\u00e4ltigen Interessen der Bev\u00f6lkerung zu ber\u00fccksichtigen. &#8222;Was schnell machbar ist, ist das Zur\u00fcckschneiden der Hecken, sodass \u00c4ste und Bl\u00e4tter nicht mehr auf den Gehweg ragen und den ohnehin begrenzten Platz f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger*innen noch weiter einengen&#8220;, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies etwa zur H\u00e4lfte der &#8222;3.000-Schritte&#8220;-Tour am Ortenberg.<br \/>\nRund 30 Menschen hatten sich an diesem herbstlich klaren Nachmittag zusammengefunden, um dem Oberb\u00fcrgermeister einige markante oder gefahrentr\u00e4chtige Stellen am Ortenberg zu zeigen. Dabei konzentrierte sich die Gruppe um den Gemeindevorsitzenden Pit Metz auf die Georg-Voigt-Stra\u00dfe.<br \/>\nBereits nach den ersten Wortmeldungen an diesem Tag war klar: Der Ortenberg steht exemplarisch f\u00fcr ein zentrales Problem vieler St\u00e4dte. Einerseits wird eine moderne Verkehrsinfrastruktur angestrebt, andererseits gibt es jedoch die topografischen Gegebenheiten, die ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Und wie so oft stehen auch hier die Interessen der Radfahrenden h\u00e4ufig im Widerspruch zu denen der Autofahrenden; und auch Fu\u00dfg\u00e4nger*innen haben ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse in Bezug auf Sicherheit.<br \/>\nDiese Konflikte treten besonders deutlich in der Georg-Voigt-Stra\u00dfe zutage, die als Hauptverkehrsachse durch den Ortenberg f\u00fchrt. Entlang dieser Stra\u00dfe ragen st\u00e4dtische und private Hecken in den Gehweg. Wie beschrieben, ist dies jedoch ein Problem, dass laut Spies nicht besonders schwierig zu l\u00f6sen ist.<br \/>\nAnders steht es da um die Parkplatzproblematik in der Georg-Voigt-Stra\u00dfe. Schnell hatte ein Teilnehmer an einer besonders engen Passage der Stra\u00dfe den Zollstock aufgeklappt. Hier zeigt sich, wie wenig Platz \u00fcbrig bleibt, wenn die zum Teil auf dem Gehweg parkenden Autos komplett auf der Stra\u00dfe parken w\u00fcrden, um mehr Raum f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger*innen zu schaffen. Wenn auf der gegen\u00fcberliegenden Seite ebenfalls ein Fahrzeug steht, kann kein Bus mehr passieren. &#8222;Und im Notfall muss auch die Feuerwehr \u00fcberall durchkommen.&#8220; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auch bald in Marburg sp\u00fcrbar<br \/>\nEin Grund f\u00fcr die Diskussion um das Gehwegparken ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, erl\u00e4utert Michael Hagenbring, Leiter des Fachdienstes Stra\u00dfenverkehr. Demnach habe das Gericht ausgef\u00fchrt, dass Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rden auf Verlangen der Anwohner*innen gegen illegales Gehwegparken einschreiten m\u00fcssen, sofern die Benutzung des Gehwegs erheblich beeintr\u00e4chtigt wird.<br \/>\nDas bedeutet aber nicht, dass jedes falsch geparkte Fahrzeug bei Beschwerden von Anwohne*innen sofort abgeschleppt wird. Denn die Richter*innen h\u00e4tten laut Hagenbring klargestellt, dass die Entwicklung eines stadtweiten Parkkonzepts, das besonders stark belastete Quartiere priorisiert, ein zul\u00e4ssiger Weg sei. Und dementsprechend verf\u00e4hrt die Stadtverwaltung nun auch: Bis Ende des Jahres soll die Priorit\u00e4tenliste stehen, die dann sukzessive f\u00fcr die einzelnen Stra\u00dfen abgearbeitet wird.<br \/>\nAuch am Ortenberg zeigte sich, wie sehr die Interessen der Anwohner*innen voneinander abweichen, je nachdem, ob sie zu Fu\u00df gehen, Rad fahren oder ein Auto besitzen. W\u00e4hrend die Fu\u00dfg\u00e4nger*innen mehr Platz fordern, dr\u00e4ngen Autofahrer*innen auf Parkm\u00f6glichkeiten. Radfahrer*innen w\u00fcnschen sich sichere Wege und weniger Gefahrenstellen. &#8222;Diese grunds\u00e4tzlichen Probleme k\u00f6nnen die Stra\u00dfenverkehrs- und Kontrollbeh\u00f6rden nur begrenzt l\u00f6sen&#8220;, erkl\u00e4rte Spies. Jedoch werde man stets nach sinnvollen und umsetzbaren L\u00f6sungen in Absprache mit den B\u00fcrger*innen suchen.<br \/>\nAbseits der ganz gro\u00dfen Herausforderungen der Verkehrswende sprachen die Ortenberger*innen aber auch einige M\u00e4ngel an, die weniger umfangreiche Arbeiten erfordern. Einen umgeknickten Pfosten richtete Spies zum Beispiel im Vorbeigehen wieder auf. In Bezug auf Schlagl\u00f6cher, Stra\u00dfensch\u00e4den und Unebenheiten machte J\u00f6rg Bauscher vom Fachdienst Tiefbau darauf aufmerksam, dass diese jederzeit \u00fcber den M\u00e4ngelmelder <a href=\"https:\/\/www.marburg.de\/maengelmelder\">www.marburg.de\/maengelmelder<\/a> oder per Email an tiefbau@marburg-stadt.de gemeldet werden k\u00f6nnen. Wichtig sei dabei eine genaue Ortsangabe, idealerweise mit Foto, Hausnummer und einer Telefonnummer f\u00fcr R\u00fcckfragen.<br \/>\nIn H\u00f6he der Bushaltestelle an der kleinen Ortenberggasse zeigte sich, dass viele Fahrr\u00e4der an dem dahinter liegenden Gel\u00e4nder angeschlossen sind. Hier gab es den Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner, einen Fahrradparkplatz zu schaffen. Der &#8211; von der Georg-Voigt-Stra\u00dfe in Richtung Lahn abgehende &#8211;<br \/>\nSpiegelslustweg ist bergauf eine Einbahnstra\u00dfe. Dies werde jedoch von vielen Fahrradfahrer*innen missachtet, die dem Verkehr entgegen in die Stra\u00dfe einbiegen w\u00fcrden. Hier solle die Stadt pr\u00fcfen, ob die Einbahnstra\u00dfenregelung nicht aufgehoben werden k\u00f6nnte.<br \/>\nAm Ende der &#8222;3.000-Schritte&#8220;-Tour stellte sich Oberb\u00fcrgermeister Spies im Haus der Ortenberggemeinde den Fragen der Anwesenden. Erneut wurde die Parkplatzsituation thematisiert. Ein Teilnehmer erkundigte sich, ob es m\u00f6glich sei, das Gel\u00e4nde der Psychiatrie nach deren Umzug als Quartiersparkplatz zu nutzen. Da das Grundst\u00fcck jedoch nicht der Stadt, sondern dem Land Hessen geh\u00f6re, m\u00fcsse man dort nachh\u00f6ren, ob bereits Pl\u00e4ne f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Nutzung bestehen, erkl\u00e4rte der Oberb\u00fcrgermeister. Am Ende der Veranstaltung gab es noch einige lobende Worte des Gemeindevorsitzenden Metz f\u00fcr den gelungenen Austausch der Stadtverwaltung mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern des Stadtteils.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Parken und Platzmangel waren Thema bei den &#8222;3.000 Schritten mit dem Oberb\u00fcrgermeister&#8220; am Ortenberg. Am Mittwoch (16. 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