{"id":16486,"date":"2024-10-01T15:50:50","date_gmt":"2024-10-01T13:50:50","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=16486"},"modified":"2024-10-01T15:50:50","modified_gmt":"2024-10-01T13:50:50","slug":"forschung-fuer-faktencheck-wissenschaft-fuerchtet-um-artenvielfalt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=16486","title":{"rendered":"Forschung f\u00fcr Faktencheck: Wissenschaft f\u00fcrchtet um Artenvielfalt"},"content":{"rendered":"<p>Der &#8222;Faktencheck Artenvielfalt&#8220; zeigt erstmals, wie es um die biologische Vielfalt in Deutschland steht. An ihm ist auch die Philipps-Universit\u00e4t beteiligt. <!--more--><br \/>\nMehr als die H\u00e4lfte der nat\u00fcrlichen Lebensraumtypen in Deutschland weist einen \u00f6kologisch ung\u00fcnstigen Zustand auf, t\u00e4glich verschwinden weitere wertvolle Habitatfl\u00e4chen. Die Konsequenz ist ern\u00fcchternd.<br \/>\nPopulationen von Arten schrumpfen, verarmen genetisch oder sterben aus &#8211; mit direktem Einfluss auf die Leistungsf\u00e4higkeit und Funktionsweise von \u00d6kosystemen. Ein Drittel der Arten sind gef\u00e4hrdet; etwa drei Prozent sind bereits ausgestorben. Der &#8222;Faktencheck Artenvielfalt&#8220; zeigt erstmals umfassend, wie es um die Biodiversit\u00e4t in Deutschland tats\u00e4chlich steht, identifiziert deren Trends und Treiber, gibt aber auch Empfehlungen, dem Verlust entgegenzuwirken und arbeitet Forschungsbedarfe heraus.<br \/>\nIn kaum einem Land wird so viel zur biologischen Vielfalt geforscht wie in Deutschland. F\u00fcr den Faktencheck Artenvielfalt (FA) haben mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von 75 Institutionen und Verb\u00e4nden nun die Erkenntnisse aus \u00fcber 6.000 Publikationen ausgewertet, und in einer eigens daf\u00fcr entwickelten Datenbank zusammengef\u00fchrt. Um langfristige Entwicklungen zu erkennen, haben sie einen bisher noch nicht dagewesenen Datensatz von rund 15.000 Trends aus knapp 6.200 Zeitreihen erstellt und analysiert. &#8222;Der Faktencheck Artenvielfalt ist weltweit eines der ersten Beispiele, wie gro\u00dfe internationale Berichte &#8211; wie die globalen und regionalen Assessments des Weltbiodiversit\u00e4tsrates IPBES &#8211; auf einen nationalen Kontext zugeschnitten aussehen k\u00f6nnen; mit dem Ziel, Handlungsoptionen f\u00fcr die konkrete nationale und subnationale Politik aufzuzeigen und zu entwickeln.&#8220; erkl\u00e4rt Christian Wirth, Professor an der Universit\u00e4t Leipzig und Mitherausgeber des FA.<br \/>\nDie Ergebnisse sind ern\u00fcchternd. Insgesamt sind 60 % der 93 untersuchten Lebensraumtypen in einem unzureichenden oder schlechten Zustand. Am schlechtesten steht es um ehemals artenreiche \u00c4cker und Gr\u00fcnland, Moore, Moorw\u00e4lder, S\u00fcmpfe und Quellen. Der FA stellt nur wenige positive Entwicklungen fest wie beispielsweise in Laubw\u00e4ldern &#8211; doch diese werden akut vom Klimawandel bedroht.<br \/>\nVon den 72.000 bekannten &#8211; in Deutschland heimischen &#8211; Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wurden bislang erst 40 % auf die Gef\u00e4hrdung der Population hin untersucht. Von diesen Arten ist fast ein Drittel bestandsgef\u00e4hrdet. Die Gef\u00e4hrdung nimmt zu bei Arten des Agrar- und Offenlandes und in andere vor allem in artenreichen Gruppen wie Insekten, Weichtiere oder Pflanzen. &#8222;Die Zeitreihen zeigen, dass sich die Trends der Lebensr\u00e4ume und Populationen nun auch in der biologischen Vielfalt von Lebensgemeinschaften niederschlagen&#8220;, berichtete Jori Maylin Marx von der Universit\u00e4t Leipzig. &#8222;Naturnahe Lebensgemeinschaften beginnen an Arten zu verarmen. Gleichzeitig sehen wir eine beschleunigte Verschiebung hin zu neuartigen Lebensgemeinschaften mit zunehmendem Anteil gebietsfremder Arten.&#8220;<br \/>\nBesonders wenige Daten gibt es \u00fcber die Bodenbiodiversit\u00e4t und die Artenvielfalt in den stetig wachsenden urbanen R\u00e4umen. &#8222;Wo die Datengrundlage vorhanden ist, stellen wir ein anderes Problem fest: Es gibt kein einheitliches, arten- und lebensraum\u00fcbergreifendes System, um biologische Vielfalt zu erfassen&#8220;, erkl\u00e4rte Prof. Helge Bruelheide von der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg. &#8222;Das erschwert die Verkn\u00fcpfung von Daten &#8211; und damit die wissenschaftliche Auswertung. Au\u00dferdem fehlen Langzeitdokumentationen. Der Gro\u00dfteil der von uns ausgewerteten Zeitreihen war zu kurz, um statistisch signifikante Trends zu ergeben.&#8220;<br \/>\nJosef Settele erg\u00e4nzte: &#8222;Durch die unzureichende Datengrundlage sind auch die genauen Ursachen des Verlusts biologischer Vielfalt nur ungen\u00fcgend bekannt. Das liegt vor allem daran, dass die von uns Menschen verursachten Einfl\u00fcsse bislang entweder gar nicht oder nur unvollst\u00e4ndig und in den meisten F\u00e4llen unabh\u00e4ngig von der Erfassung der biologischen Vielfalt erhoben werden.&#8220; Der Leiter des Departments &#8222;Naturschutzforschung&#8220; am Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ) ist ebenfalls Mitherausgeber des FA.<br \/>\nKlar belegbar ist, dass der Verlust von Lebensr\u00e4umen und die Intensivierung der Nutzung von Kulturlandschaften den st\u00e4rksten negativen Effekt auf die biologische Vielfalt haben, auch erste Auswirkungen des Klimawandels werden sichtbar. Die Intensivierung der Landwirtschaft hat negative Effekte in fast allen Lebensr\u00e4umen, nicht nur im Agar- und Offenland, und bietet damit den gr\u00f6\u00dften Hebel f\u00fcr biodiversit\u00e4tssch\u00fctzende Ans\u00e4tze.<br \/>\nDer FA zeigt auch positive Entwicklungen einiger Artengruppen und Lebensr\u00e4ume zum Beispiel durch die Verbesserung der Wasserqualit\u00e4t der Fl\u00fcsse und die F\u00f6rderung nat\u00fcrlicher Strukturelemente in W\u00e4ldern und in der Agrarlandschaft. &#8222;Das zeigt, dass wir mit gezielten Ma\u00dfnahmen den Biodiversit\u00e4tsverlust stoppen k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte Prof. Dr. Nina Farwig von der Philipps-Universit\u00e4t. Die Marburgerin ist ebenfalls FA-Mitherausgeberin. &#8222;F\u00fcr eine echte Trendwende m\u00fcssen wir die Natur verst\u00e4rkt wiederherstellen. Vor allem aber m\u00fcssen wir lernen, mit der Natur zu wirtschaften &#8211; nicht gegen sie. Das kann auch bedeuten, dass wir \u00f6kologische Folgekosten in Wirtschaftsberichten bilanzieren. Vor allem m\u00fcssen neue biodiversit\u00e4tsbasierte Landnutzungssysteme entwickelt werden. Moderne Technologien k\u00f6nnen hierbei helfen.&#8220;<br \/>\nRechtliche und f\u00f6rderpolitische Instrumente der Naturschutzpolitik sind unzureichend umgesetzt oder vollzogen, oft durch eine fehlende Abstimmung mit anderen Nutzungsinteressen, kritisiert der FA. F\u00f6rderungen kn\u00fcpfen oft an die reine Durchf\u00fchrung biodiversit\u00e4tsf\u00f6rdernder Ma\u00dfnahmen an, dagegen versprechen erfolgsbasierte finanzielle Anreize einen gr\u00f6\u00dferen positiven Einfluss. Eine gr\u00f6\u00dfere Verbindlichkeit k\u00f6nnte der Biodiversit\u00e4tsschutz auch dadurch erhalten, wenn er an h\u00f6herrangige Rechte gekn\u00fcpft w\u00fcrde, beispielsweise in Form eines Menschenrechts auf gesunde Umwelt oder eines grundgesetzlich gew\u00e4hrleisteten Eigenrechts der Natur. F\u00fcr das hierzu notwendige weitreichende Umdenken liefert FA Empfehlungen, denn die Wissenschaftler*innen haben erfolgreiche Projekte analysiert, um die Bedingungen f\u00fcr Transformation zu verstehen. Sie identifizieren eine Vielfalt von Motivationen und Akteur*innen, gelungene Partizipation und auch \u00f6konomischen Nutzen als entscheidende Faktoren f\u00fcr erfolgreiche Ans\u00e4tze.<br \/>\nBiologisch vielf\u00e4ltige \u00d6kosysteme sind leistungsf\u00e4higer und stabiler. Sie versorgen Menschen mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen, sie halten die N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufe aufrecht, sch\u00fctzen das Klima, halten das Wasser in der Landschaft. &#8222;Der Erhalt der Biodiversit\u00e4t sichert unser Wohlergehen, aber auch das Wirtschaften. Sch\u00fctzen wir die biologische Vielfalt, sch\u00fctzen wir also uns selbst&#8220;, erkl\u00e4rt Volker Mosbrugger, Sprecher der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA), in der das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung den Faktencheck Artenvielfalt gef\u00f6rdert hat. &#8222;Mit dem Faktencheck Artenvielfalt ist ein h\u00f6chst beeindruckendes Referenz- und Nachschlagewerk entstanden, das die wissenschaftliche Basis legt, um praxisnahe, wirksame Ma\u00dfnahmen zum Biodiversit\u00e4tserhalt in Deutschland zu ergreifen.&#8220;<br \/>\nDer wissenschaftliche Bericht &#8222;Faktencheck Artenvielfalt. Bestandsaufnahme und Perspektiven f\u00fcr den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland&#8220; erscheint am Dienstag (1. Oktober) im oekom-Verlag und steht online zum kostenlosen Download bereit. Er wird flankiert von einer Zusammenfassung f\u00fcr die gesellschaftliche Entscheidungsfindung. Weitere Informationen zum Faktencheck finden Interessierte unter <a href=\"http:\/\/www.feda.bio\/faktencheck\">www.feda.bio\/faktencheck<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8222;Faktencheck Artenvielfalt&#8220; zeigt erstmals, wie es um die biologische Vielfalt in Deutschland steht. 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