{"id":16314,"date":"2024-09-12T10:46:23","date_gmt":"2024-09-12T08:46:23","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=16314"},"modified":"2024-09-12T10:46:23","modified_gmt":"2024-09-12T08:46:23","slug":"feuer-im-forst-feuerwehr-bereitet-sich-auf-waldbraende-vor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=16314","title":{"rendered":"Feuer im Forst: Feuerwehr bereitet sich auf Waldbr\u00e4nde vor"},"content":{"rendered":"<p>Die Marburger Feuerwehr bereitet sich auf gef\u00e4hrliche Waldbr\u00e4nde vor. Dazu hat sie ein Konzept zum Schutz der Bev\u00f6lkerung ausgearbeitet. <!--more--><br \/>\nWaldbr\u00e4nde sind unberechenbar und k\u00f6nnen sich unglaublich schnell ausbreiten. Sie sind eine besondere Gefahr f\u00fcr Mensch und Tier &#8211; und hinterlassen gro\u00dfe Zerst\u00f6rung in der Natur. Durch Hitze und Trockenheit steigt auch in Marburg jedes Jahr das Risiko von solch verheerenden Waldbr\u00e4nden und anderen Vegetationsbr\u00e4nden. Die Marburger Feuerwehr bereitet sich daher auch speziell auf diese gef\u00e4hrlichen Eins\u00e4tze vor.<br \/>\nBilder von voll in Flammen stehenden W\u00e4ldern, dicken Rauchs\u00e4ulen am Himmel oder Brandbek\u00e4mpfenden im tagelangen Einsatz kannte Deutschland bisher vor allem aus dem S\u00fcden Europas. Doch in Deutschland und auch in Marburg steigt das Risiko von Waldbr\u00e4nden mit zunehmenden trockenen und hei\u00dfen Sommern. Und in Marburg gibt es mit rund 5.200 Hektar Wald eine Menge Holz, das in Brand geraten kann.<br \/>\n&#8222;Ein Waldbrand bedeutet dabei nicht nur, dass einfach Holz abbrennt, sondern dass Menschen und Tiere, D\u00f6rfer und Ernten in Gefahr sind, wenn die Flammen sich weiter rasend schnell ausbreiten und nicht einged\u00e4mmt werden k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. Um bestm\u00f6glich auf einen solchen Ernstfall reagieren zu k\u00f6nnen, hat ein Team aus Marburger Feuerwehrleuten ein Konzept zur Bek\u00e4mpfung von Wald- und Vegetationsbr\u00e4nden erstellt. Denn f\u00fcr die besonderen Gefahren und Herausforderungen von Wald-<br \/>\nund Vegetationsbr\u00e4nden braucht es anderes Wissen und andere Ausr\u00fcstung als f\u00fcr Eins\u00e4tze in brennenden Geb\u00e4uden. Dar\u00fcber hinaus bietet Marburg mit seiner besonderen Topographie mit steilen H\u00e4ngen nochmal besondere Herausforderungen.<br \/>\nSeit 2018 arbeitet die Feuerwehr daran. Sie hat bereits notwendiges Material und einen L\u00f6schwassertank mit einem Fassungsverm\u00f6gen von 10.000 Litern angeschafft. Denn eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen bei Waldbr\u00e4nden ist, eine ausreichende Wasserversorgung zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nWas f\u00fcr ein Feuer ist es und wie schnell breitet es sich aus? Wie hoch stehen die Flammen? Welche Farbe hat der Rauch und aus welcher Richtung kommt der Wind? Wo kommt Wasser her? Und wo sind Fluchtm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Einsatzfahrzeuge und Feuerwehrleute?<br \/>\nDas wird zuerst erkundet, bevor die Einsatzleitung festlegt, wie das Feuer bek\u00e4mpft wird. &#8222;Bei der Wahl der Taktik steht dabei immer im Vordergrund die Sicherheit der Einsatzkr\u00e4fte und der Bev\u00f6lkerung&#8220;, betonte Spies. &#8222;Schon bei der Anfahrt zu dem Brand kann man anhand der Form und der Farbe der Rauchs\u00e4ule mehr \u00fcber die Art und das Verhalten des Feuers erfahren&#8220;, erkl\u00e4rte Feuerwehrchefin Carmen Werner.<br \/>\nIst der Rauch dicht und wei\u00df, dann ist das Brennmaterial sehr feucht und die Brandintensit\u00e4t niedrig. Bei dunkelgrauem Rauch ist die Vegetation trocken und das Feuer brennt sehr intensiv. Das gef\u00e4hrlichste und herausforderndste Feuer erwartet die Einsatzkr\u00e4fte, wenn der Rauch schw\u00e4rzlich oder bronzefarben ist. Dann ist die Vegetation sehr trocken und das Feuer w\u00fctet mit extremer Intensit\u00e4t.<br \/>\nAuch die H\u00f6he der Flammen spielt eine Rolle: Bis zwei Metern H\u00f6he wird die Feuerwehr eine offensive Taktik verfolgen, um das Feuer zu l\u00f6schen. Der effektivste Weg ist, das Feuer gegen den Wind von vorne anzugreifen.<br \/>\nDas birgt aber auch die h\u00f6chsten Gefahren f\u00fcr die Feuerwehrleute. Deshalb wird das in der Regel nur bei Flammen gemacht, die kniehoch schlagen. Am sichersten sind die Einsatzkr\u00e4fte, wenn sie sich mit dem Wind bewegen und die Flanken des Feuers angreifen.<br \/>\nEine besondere k\u00f6rperliche Herausforderung sind Br\u00e4nde im Gel\u00e4nde, das mit Fahrzeugen nur schwer zu erreichen ist. Dabei schultern die Feuerwehrleute L\u00f6schrucks\u00e4cke und Transportrucks\u00e4cke f\u00fcr Schl\u00e4uche, r\u00fcsten sich mit Waldbrand-Hacken und anderem Material aus, um das Feuer einzud\u00e4mmen. Ist das Feuer in einem Bereich, der befahrbar ist, kommen au\u00dferdem wasserf\u00fchrende Fahrzeuge zum Einsatz. Die Kombination beider ist besonders effektiv.<br \/>\nAb zwei Metern Flammen-H\u00f6he oder wenn das Feuer sich zu schnell ausbreitet, wird zunehmend eine defensive Taktik verfolgt, um das Feuer kontrolliert auslaufen zu lassen. Das dient vor Allem dem Schutz der Einsatzkr\u00e4fte.<br \/>\nStra\u00dfen oder Fl\u00fcsse k\u00f6nnen nat\u00fcrliche Grenzen sein, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern &#8211; es k\u00f6nnen aber auch Streifen angelegt werden, um ein Hindernis f\u00fcr das Feuer zu schaffen. Aber: das ist eine extreme k\u00f6rperliche Herausforderung, wenn sie nur mit Handwerkzeug angelegt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nWeitere Schutzma\u00dfnahmen sind etwa, dass Feuerwehrleute den Einsatzort nur nach einer \u00dcberpr\u00fcfung auf Kohlenmonoxid-Vergiftung verlassen d\u00fcrfen. Au\u00dferdem muss die Einsatzleitung darauf achten, dass Sonnenschutz-Sprays verwendet werden, es ausreichend Getr\u00e4nke und Pausenzeiten im Schatten gibt. &#8222;Unsere Feuerwehrleute riskieren immer wieder ihre eigene Gesundheit, um ihre Mitmenschen bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen&#8220;, sagte Spies. &#8222;Deswegen ist es unsere Aufgabe, daf\u00fcr zu sorgen, dass sie bestm\u00f6glich ausger\u00fcstet, gesch\u00fctzt und geschult sind und auch im Einsatz auf sich selbst achten.&#8220;<br \/>\nDie aktuelle Schutzkleidung der Marburger Feuerwehrleute ist f\u00fcr Waldbrandbek\u00e4mpfung geeignet. Grundausstattungen f\u00fcr die ersten Ma\u00dfnahmen bei Wald- oder Vegetationsbr\u00e4nden gibt es an allen Feuerwehr-Standorten &#8211;<br \/>\nund zus\u00e4tzlich zentral gelagertes Material im Bev\u00f6lkerungsschutzlager der Stadt. Im Falle eines Wald- oder Vegetationsbrands werden die zust\u00e4ndigen Feuerwehren durch den Waldbrandbek\u00e4mpfungszug unterst\u00fctzt.<br \/>\nDer Zug verf\u00fcgt \u00fcber Spezialger\u00e4te, die Einsatzkr\u00e4fte sind speziell geschult. Fertig gepackte Container sind in Sekundenschnelle verf\u00fcgbar. So sollen die Stadtteil-Wehren entlastet werden, sie k\u00f6nnen sich gezielt auf die effektiven Erstma\u00dfnahmen konzentrieren.<br \/>\nDas speziell auf die Marburger Topographie abgestimmte Konzept zur Bek\u00e4mpfung von Waldbr\u00e4nden und anderen Vegetationsbr\u00e4nden hat eine Expertengruppe aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrleuten erstellt. Es legt unter anderem fest, wie die Organisation an der Einsatzstelle aufgebaut wird, wie die Versorgung der Feuerwehrleute sichergestellt ist und wie die Kommunikation l\u00e4uft. &#8222;Gro\u00dfen Dank an die Expert*innen, deren Wissen aus verschiedenen Bereichen rund um Ausr\u00fcstung, Ausbildung, Logistik, Wasserversorgung, Luftunterst\u00fctzung und vielem mehr hier eingeflossen ist&#8220;, zollte Oberb\u00fcrgermeister Spies. &#8222;Dieses Wissen und dieses Engagement sind unbezahlbar; und damit tragen unsere Feuerwehrleute einmal mehr dazu bei, uns und unsere Stadt bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen.&#8220;<br \/>\nSpies erg\u00e4nzte: &#8222;Nun ist es an den Stadtverordneten, unsere Expert*innen zu unterst\u00fctzen und ihnen die notwendige Ausr\u00fcstung und die Mittel f\u00fcr Ausbildung und Gro\u00df\u00fcbungen bereitzustellen.&#8220; Das Konzept wurde im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt. Nunsoll es entsprechende Ausbildungen geben mit Fokus auf dem Schutz der Feuerwehrleute. Den Abschluss soll eine Gro\u00df\u00fcbung mit rund 250 Einsatzkr\u00e4ften bilden.<br \/>\nDanach geht es aber weiter: &#8222;Selbstverst\u00e4ndlich wird die AG Waldbrand das Konzept regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcfen und kontrollieren, wie wirksam unsere Einsatztaktiken sind&#8220;, erkl\u00e4rte Werner. Sie ist die Leiterin der Marburger Feuerwehr.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Marburger Feuerwehr bereitet sich auf gef\u00e4hrliche Waldbr\u00e4nde vor. 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