{"id":1624,"date":"2018-02-02T15:12:34","date_gmt":"2018-02-02T14:12:34","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=1624"},"modified":"2018-02-02T15:12:34","modified_gmt":"2018-02-02T14:12:34","slug":"altern-ohne-alleinsein-spies-unterzeichnete-charta-zur-betreuung-schwerstkranker","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=1624","title":{"rendered":"Altern ohne Alleinsein: Spies unterzeichnete Charta zur Betreuung Schwerstkranker"},"content":{"rendered":"<p>Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies f\u00fcr die Universit\u00e4tsstadt Marburg unterzeichnet. Sie soll die Arbeit in der Palliativ- und Hospizversorgung st\u00e4rken. <!--more--><br \/>\nMit dem Projekt &#8222;Gesunde Stadt&#8220; hat sich die Universit\u00e4tsstadt Marburg zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsf\u00f6rderung und -versorgung in allen Lebensbereichen voranzubringen. &#8222;Die Erm\u00f6glichung einer w\u00fcrdevollen Begleitung und Versorgung am Lebensende geh\u00f6rt auf jeden Fall dazu&#8220;, betonte Spies. Anlass der Unterzeichnung am Mittwoch (31. Januar) im Marburger Rathaus war das 20-j\u00e4hrige Bestehen des St. Elisabeth Hospizes.<br \/>\nAuch wenn er nat\u00fcrlich wisse, dass nicht die Stadt f\u00fcr das Hospiz verantwortlich sei, so sei es f\u00fcr die Marburgerinnen und Marburger doch &#8222;unser Hospiz&#8220;, erkl\u00e4rte der Oberb\u00fcrgermeister. Es sei wichtig, die Gewissheit zu haben, &#8222;dass selbst in schwierigsten Situationen immer jemand da ist, der einen auff\u00e4ngt&#8220;.<br \/>\nIn den letzten Jahren habe die Palliativversorgung zum Gl\u00fcck einen Aufschwung erlebt. Schwerstkranke sollten nicht alleingelassen werden, erkl\u00e4rte Spies: &#8222;und die Charta hebt das Thema noch mehr in den Mittelpunkt.&#8220;<br \/>\nMit der Unterschrift bestehe nun eine Verpflichtung, etwa wenn es um die Bewilligung von Haushaltsmitteln geht, hob das Stadtoberhaupt hervor. Der Beschluss zum Beitritt der Charta wurde am 17. November 2017 vom Magistrat der Universit\u00e4tsstadt Marburg verabschiedet.<br \/>\nAnl\u00e4sslich der Unterzeichnung der Charta stellte Franziska Kopitzsch von der <a href=\"http:\/\/www.koordinierung-hospiz-palliativ.de\">Koordinierungsstelle f\u00fcr Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland<\/a> die Charta und ihre Handlungsempfehlungen im Rahmen einer nationalen Strategie vor. Marburg sei nicht die erste Stadt, die die Charta unterschreibe, sagte Kopitzsch, aber eine von ganz wenigen, die das ohne &#8222;sanften Druck&#8220; von Organisationen, sondern aus der Stadtpolitik heraus von sich aus tue: &#8222;Und das ist ganz gro\u00dfartig.&#8220;<br \/>\nEine nationale Strategie f\u00fcr Hospiz- und Palliativversorgung sei deshalb so wichtig, um allen Menschen in Deutschland die gleiche gute Versorgung zu sichern, betonte sie. Bisher sei es Zufall, ob ein Mensch am Ende seines Lebens an einen Palliativmediziner gerate, der entsprechende Betreuung vermittele, oder eben nicht. Das d\u00fcrfe so nicht sein.<br \/>\nUm dieses Ziel zu erreichen, haben eine Vielzahl Beteiligter unterschiedlichster Organisationen f\u00fcnf Leitzs\u00e4tze festgeschrieben, die Aufgaben, Ziele und den entsprechenden Handlungsbedarf aufzeigen und deren Umsetzung durch konkrete Handlungsempfehlungen gesichert werden soll. Ein Erfolg der Charta sei es bereits, dass sie ma\u00dfgeblich zur Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetztes im Jahr 2015 gef\u00fchrt habe. F\u00fcr Kommunen wie Marburg gelte es, so Kopitzsch, f\u00fcr sich ein Gesamtkonzept zu entwickeln, Dienste zu vernetzen und b\u00fcrgerliches Engagement zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nDie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dorothea Neubauer und Dr. Hans Albrecht Oehler vom St.-Elisabeth Hospiz berichteten aus mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das Hospiz hat sich schon von Anfang an den Leits\u00e4tzen der Charta verpflichtet gef\u00fchlt.<br \/>\nSie hoben hervor, dass die Universit\u00e4tsstadt Marburg bereits sehr gut aufgestellt sei, zumal in Marburg in den 70er Jahren sogar der erste ambulante Hospizdienst Deutschlands ins Leben gerufen wurde. Heute gebe es eine gute Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren.<br \/>\nDas St. Elisabeth-Hospiz biete an seinem jetzigen Standort im Park der Vitos-Klinik Menschen die M\u00f6glichkeit, &#8222;auch an den letzten Tagen das Leben zu genie\u00dfen&#8220;. Dabei helfen etwa 40 Ehrenamtliche.<br \/>\nBegleitet werden auch die Angeh\u00f6rigen. Ganz wichtig sei es, auf jeden Menschen und seine pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnisse ganz individuell einzugehen, um die letzte Zeit des Lebens w\u00fcrdevoll zu gestalten.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies f\u00fcr die Universit\u00e4tsstadt Marburg unterzeichnet. 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