{"id":16201,"date":"2024-08-28T10:05:19","date_gmt":"2024-08-28T08:05:19","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=16201"},"modified":"2024-08-28T10:05:19","modified_gmt":"2024-08-28T08:05:19","slug":"am-rudolphsplatz-gina-bolle-zeigt-gardinenstueck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=16201","title":{"rendered":"Am Rudolphsplatz: Gina Bolle zeigt &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Am Rudolphsplatz zeigt die K\u00fcnstlerin Gina Bolle ihr &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220;. Das hat die Stadt am Mittwoch (28. August) angek\u00fcndigt. <!--more--><br \/>\nDie Marburger K\u00fcnstlerin Gina Bolle zeigt ab Donnerstag (5. September) um 18 Uhr ihr gro\u00dfformatiges &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220; in den Kunstvitrinen am Rudolphsplatz. Es hinterfragt, wie das Medium Fotografie zur Durchsetzung von Macht zweckentfremdet werden kann. Bolle will ihr Werk als Kritik an der systematischen Unterdr\u00fcckung von Menschen &#8211; insbesondere Frauen &#8211; verstanden wissen.<br \/>\nMit ihrer Arbeit &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220; setzt sich die interdisziplin\u00e4re K\u00fcnstlerin kritisch mit der Wirkungskraft der visuellen Bildkultur auseinander. &#8222;Bilder sind in der Lage, Realit\u00e4ten zu erschaffen und zu formen&#8220;, erkl\u00e4rte die K\u00fcnstlerin. Sie k\u00f6nnen genutzt werden, um Ideologien zu propagieren und Emotionen hervorzurufen.<br \/>\nBei ihrer Recherche fand Bolle Beispiele von der Propagandafotografie aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg bis hin zur heutigen Meme-Kultur, die Gewalt zwar nicht bildlich zeigten, aber dennoch intendierten, um als Manipulationsinstrumente Machtstrukturen zu st\u00e4rken und Narrative zu f\u00f6rdern. &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220; nimmt diese Gedanken k\u00fcnstlerisch auf und l\u00e4sst sie zu einem &#8222;Bilderkonflikt&#8220; werden.<br \/>\nDieser Konflikt ist aus unterschiedlichen Schichten aufgebaut: Die Bilder wurden auf den Stoff transferiert, \u00fcbermalt und \u00fcberklebt, um dieser Art von Fotografie keinen neuen Raum zu bieten. Die Arbeit Bolles will auf diese Weise ein visuelles Bilderged\u00e4chtnis darstellen, in dem alles miteinander zusammenh\u00e4ngt und verwoben ist.<br \/>\nDie Wahlmarburgerin Bolle betreibt ein Atelier in Dautphetal. F\u00fcr ihre Arbeit in der &#8222;Sculpture, Installation and New Media Artist Residency&#8220; an der School of Visual Arts in New York City erhielt sie im Juni 2024 ein Stipendium von der Stadt Marburg.<br \/>\nZum Ausstellungsort f\u00fcr &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220; wurden die Vitrinen in der Passage des Marburger Rudolphsplatzes. Der Ort wird seit 2022 als Ausstellungsort im \u00f6ffentlichen Raum genutzt. Die Federf\u00fchrung daf\u00fcr \u00fcbernimmt die &#8222;AG Kunst&#8220;, die ortsans\u00e4ssige Gastronomie und der Fachdienst Kultur.<br \/>\nDie &#8222;AG Kunst&#8220; ist eine Initiative aus verschiedenen Kunstinstitutionen und Einzelpersonen Marburgs. Interessierte K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler k\u00f6nnen sich mit Projektideen bei den &#8211; in der AG Kunst vertretenen &#8211; Institutionen BBK Mittelhessen, KunstWerkStatt, Kunstverein, KulturNetzwerkFotografieMarburg, Institut f\u00fcr Bildende Kunst oder dem Fachdienst Kultur bewerben. Die AG ber\u00e4t \u00fcber die Bewerbungen und stellt so ein Jahresprogramm f\u00fcr den Rudolphsplatz zusammen.<br \/>\nKriterien f\u00fcr die Auswahl sind die k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t der Projekte und die Motivation der Bewerbenden. Eine Projektskizze mit Beispielarbeiten, einem kurzen Lebenslauf und einer Kostensch\u00e4tzung zur Umsetzung sind als Erstbewerbung ausreichend &#8211; ein k\u00fcnstlerischer Abschluss ist nicht notwendig.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Rudolphsplatz zeigt die K\u00fcnstlerin Gina Bolle ihr &#8222;Gardinenst\u00fcck&#8220;. Das hat die Stadt am Mittwoch (28. 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