{"id":1620,"date":"2018-02-01T16:13:41","date_gmt":"2018-02-01T15:13:41","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=1620"},"modified":"2018-02-01T16:13:41","modified_gmt":"2018-02-01T15:13:41","slug":"stadt-und-land-green-meetings-und-events-in-marburg-und-dem-landkreis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=1620","title":{"rendered":"Stadt und Land: Green Meetings und Events in Marburg und dem Landkreis"},"content":{"rendered":"<p>Die Initiative &#8222;Green Meetings &amp; Events in Marburg Stadt und Land&#8220; hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies am Dienstag (30. Januar) vorgestellt. Vor vier Jahren haben sich Akteure aus der Tagungsbranche der Region zusammengeschlossen und aus einer Vision eine Handlungsstrategie entwickelt. <!--more--><br \/>\n&#8222;Die Initiative hat sich ganz dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben&#8220;, lobte Spies das Projekt. &#8222;Sie hat sich so bedeutender Themenfelder wie Regionalit\u00e4t, Mobilit\u00e4t, Energie, Work-Life Balance und Inklusion angenommen.&#8220;<br \/>\nDabei gehe es darum, die Region &#8222;als Destination f\u00fcr nachhaltiges Tagen zu etablieren und neue Kunden zu gewinnen&#8220;, stellte Spies heraus. &#8222;Und ich halte das f\u00fcr eine wunderbare Idee, was hier entsteht.&#8220;<br \/>\nHeute gehe es immer mehr darum, Aufmerksamkeit f\u00fcr klima- und umweltfreundliches Verhalten zu bekommen, erkl\u00e4rte der Oberb\u00fcrgermeister. Das sollte eigentlich selbstverst\u00e4ndlich sein; leider sei das aber manchmal noch nicht so.<br \/>\nSpies und auch Landr\u00e4tin Kirsten Fr\u00fcndt betonen in diesem Zusammenhang, dass die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf f\u00fcr nachhaltiges Handeln unter anderem mit ihren ambitionierten Klimaschutzzielen optimale Voraussetzungen bieten: Von regionalen, biologisch produzierten Lebensmitteln und fair gehandelten Waren \u00fcber kurze Transportwege bis hin zu nachhaltig arbeitenden Dienstleistern sei die Region Marburg-Biedenkopf pr\u00e4destiniert f\u00fcr die Umsetzung des Vorhabens. Eine nahezu barrierefreie Infrastruktur in der Stadt und entsprechend gestaltete \u00d6rtlichkeiten sind der Rahmen f\u00fcr eine in Marburg bereits seit Jahrzehnten traditionell gelebte Inklusion.<br \/>\nVor diesem Hintergrund wurde der Arbeitskreis &#8222;Nachhaltiges Tagen in Marburg&#8220; gegr\u00fcndet, erl\u00e4uterte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus H\u00f6vel von der Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH (MSLT). Die MSLT hat sich mit der Agentur SCM messe event marketing GmbH, dem Hotel Marburger Hof, dem Erwin-Piscator-Haus\/Veranstaltungsmanagement und dem Technologie- und Tagungszentrum Marburg (TTZ) sowie externen Experten von &#8222;Green Globe&#8220; und &#8222;Co2OL&#8220; regelm\u00e4\u00dfig getroffen. So entstand die Idee der Leitbild-Entwicklung mit dem Titel &#8222;Green Meetings &amp; Events in Marburg Stadt und Land&#8220;, um die Universit\u00e4tsstadt Marburg sowie den Landkreis Marburg-Biedenkopf als Standort f\u00fcr nachhaltiges Tagen am Markt zu positionieren.<br \/>\n&#8222;Und wir haben uns beteiligt, um die Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftiges Handeln im Tourismus in allen Bereichen nachhaltiger gestalten zu k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte H\u00f6vel. Die Initiative erm\u00f6glicht den teilnehmenden Unternehmen und Veranstaltungsh\u00e4usern den gemeinsamen Aufbau einer transparenten Wertsch\u00f6pfungskette und die Nutzung wirtschaftlicher Netzwerke wie Ausbildungs- und Einkaufsverb\u00fcnde. Durch intensive Zusammenarbeit und regelm\u00e4\u00dfigen Erfahrungsaustausch profitieren die Partner voneinander, werten ihre Betriebe qualitativ auf und gewinnen Kundinnen und Kunden sowie Marktanteile.<br \/>\nWettbewerbsvorteile f\u00fcr das eigene Unternehmen wie auch f\u00fcr den Standort an sich, nachhaltiges Wirtschaftswachstum und optimierte Regionalentwicklung sind das Ergebnis. Alle Beteiligten hoben hervor, dass eben keine Konkurrenzsituation entstehe, vielmehr auch branchen\u00fcbergreifend voneinander profitiert werde.<br \/>\n&#8222;Man muss an den Markt herantreten; und jeder bringt f\u00fcr das Ziel einer nachhaltigen Au\u00dfenwirkung seine Erfahrungen ein&#8220;, sagte Roman Osada von SCM. &#8222;Partnerschaft hei\u00dft Motivation&#8220;, erg\u00e4nzte Michaela Wolf vom TTZ.<br \/>\nWer sich f\u00fcr eine Mitgliedschaft interessiert, findet auf der Homepage <a href=\"http:\/\/www.green-meeting-marburg.de\">www.green-meeting-marburg.de<\/a> ausf\u00fchrliche Informationen zu &#8222;Green Meetings &amp; Events in Marburg Stadt und Land&#8220;. Um Partner zu werden, muss der so genannte &#8222;Gr\u00fcne Leitfaden&#8220; ausgef\u00fcllt und eine &#8222;Absichtserkl\u00e4rung&#8220; unterzeichnet werden. Damit wird der gemeinsamen Einhaltung ausgew\u00e4hlter Nachhaltigkeitskriterien ebenso zugestimmt wie den langfristigen Zielsetzungen auf Grundlage des &#8222;Drei-S\u00e4ulen-Modells \u00f6konomische, soziale und \u00f6kologische Nachhaltigkeit&#8220;.<br \/>\nDas erste neue Mitglied konnte bereits gewonnen werden und hat zugestimmt. Dabei handelt es sich um das Hotel im Kornspeicher.<br \/>\nDessen Vertreter Rocco Pabst freute sich, dass ein relativ kleines Hotel die M\u00f6glichkeit habe, sich so \u00f6ffentlichkeitswirksam darzustellen. Schlie\u00dflich verfolge sein Haus nicht nur den Inklusionsgedanken, sondern habe sich energetisch vor der Er\u00f6ffnung 2009 sehr engagiert.<br \/>\nIn dieser Hinsicht erf\u00fclle das Erwin-Piscator-Haus (EPH) &#8211; erst k\u00fcrzlich umfangreich saniert und umgebaut &#8211; die besten Voraussetzungen, erkl\u00e4rte Fachdienstleiterin Karin Stichnothe-Botschafter. Wie Michaela Richter vom Marburger Hof betonte, habe sich ihr Hotel bereits intensiv mit einer Verbesserung auseinandergesetzt.<br \/>\nZiel ist es, die Aufenthaltsqualit\u00e4t in Stadt und Landkreis zu optimieren und gleichzeitig eine geringe Beeintr\u00e4chtigung der biologischen Vielfalt zu garantieren. Gastronomie-, Kultur-, Sport- und Freizeitangebote sollen im Einklang mit Umwelt- und Klimaschutz und der Nutzung regionaler Ressourcen und Potentiale eingerichtet und verbessert werden. Durch transparente Unternehmensf\u00fchrung, faire L\u00f6hne und konsequente Chancengleichheit aller Personengruppen soll eine langfristige Mitarbeiter- und Kundenbindung erreicht werden.<br \/>\nDie Bed\u00fcrfnisse und Anspr\u00fcche der G\u00e4ste sowie der lokalen Bev\u00f6lkerung werden bestm\u00f6glich erf\u00fcllt und die k\u00fcnftigen Entwicklungen und Chancen der Region werden im Sinne \u00f6konomischer, \u00f6kologischer und sozialer Nachhaltigkeit gesichert. Alle k\u00f6nnen von einer gelebten Umwelt- und Ressourcenschonung und der Nutzung regionaler Potentiale in der Universit\u00e4tsstadt Marburg und im Landkreis Marburg-Biedenkopf profitieren.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Initiative &#8222;Green Meetings &amp; Events in Marburg Stadt und Land&#8220; hat Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies am Dienstag (30. Januar) vorgestellt. 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