{"id":16152,"date":"2024-08-19T15:13:33","date_gmt":"2024-08-19T13:13:33","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=16152"},"modified":"2024-08-19T15:13:33","modified_gmt":"2024-08-19T13:13:33","slug":"weitere-verrohung-aktivitaeten-zum-antikriegstag-2024-in-marburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=16152","title":{"rendered":"Weitere Verrohung: Aktivit\u00e4ten zum Antikriegstag 2024 in Marburg"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Verhandeln statt Schie\u00dfen! Abr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten!&#8220; lautet das Motto zum Antikriegstag am Sonntag (1. September). Aufgerufen dazu hat das Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220;. <!--more--><br \/>\nJedes Jahr am 1. September erinnern Gewerkschaften, Friedensorganisationen, Bildungseinrichtungen und Kirchen an den 1. September 1939. Das war der Tag des \u00dcberfalls von Nazi-Deutschland auf sein Nachbarland Polen. Das Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220; plant f\u00fcr den Antikriegstag 2024 gleich zwei Veranstaltungen.<br \/>\n&#8222;Kriege bedeuten Leid, Traumata, Zerst\u00f6rung, Tod &#8211; ob in der Ukraine, im Gaza-Streifen oder sonst wo auf der Welt&#8220;, erkl\u00e4rte das Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg&#8220; am Montag (19. August). Als Teil der Friedensbewegung setzt es sich f\u00fcr die Verhinderung von Kriegen ein und, wenn sie ausgebrochen sind, f\u00fcr deren schnelle Beendigung durch Verhandlungen. Daf\u00fcr sei es notwendig, Konflikte und deren Ursachen rechtzeitig zu erkennen und an der Wurzel zu bearbeiten. Mit dem Friedensgebot in der Verfassung habe sich die Bundesrepublik verpflichtet, in einem vereinten Europa dem Frieden in der Welt zu dienen.<br \/>\n&#8222;Gerade erleben wir das Gegenteil&#8220;, beklagte das B\u00fcndnis. Es beobachtet Bestrebungen, die Gesellschaft &#8222;kriegst\u00fcchtig&#8220; zu machen, bis hin zur Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht. Darin sieht es eine Militarisierung der Gesellschaft.<br \/>\nZudem beklagt es eine massive Aufr\u00fcstung, so dass Gelder f\u00fcr Soziales, Bildung, Gesundheit, Wohnungen, Klimaschutz und Infrastrukturma\u00dfnahmen fehlen. Zudem kritisiert es weitere Eskalationen wie die Stationierung von US-Mittelstrecken-Raketen in Deutschland und somit die Aufrechterhaltung der &#8222;nuklearen Teilhabe&#8220;, die die Gefahr eines atomaren Krieges erh\u00f6hen. Das alles habe mit &#8222;Frieden schaffen&#8220; nichts zu tun.<br \/>\nDas Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220; fordert dagegen Abr\u00fcstung statt Aufr\u00fcstung, Friedenst\u00fcchtigkeit statt &#8222;Kriegst\u00fcchtigkeit&#8220; und Schluss mit der &#8222;nuklearen Teilhabe&#8220; und stattdessen Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags. Es spricht sich f\u00fcr ernsthafte Initiativen f\u00fcr Friedensverhandlungen im Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten aus. Eine weitere Forderung lautet &#8222;Keine Stationierung von US-Raketen in Deutschland!&#8220;<br \/>\nUm diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, f\u00fchrt das Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220; zum Antikriegstag am Sonntag (1. September) zwei Veranstaltungen f\u00fcr Frieden und gegen Krieg, f\u00fcr Abr\u00fcstung statt Aufr\u00fcstung und f\u00fcr Diplomatie statt Raketenstationierung durch. Um 11 Uhr findet eine Kundgebung am Deserteursdenkmal in der Frankfurter Stra\u00dfe statt. Von Ortwin Sch\u00e4fer vom Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220; moderiert, werden Jan Schalauske f\u00fcr Die Linke, Leonie Schmid von der &#8222;Seebr\u00fccke&#8220;, Yusuf Karaaslan (SDS), ein Vertreter der Stadt Marburg und des Ki-Ju-Pa Gru\u00dfworte ausrichten. Der Hauptredebeitrag wird von der DIDF-Jugend und dem Internationalen Jugendverein gehalten. Johannes M. Becker wird die Veranstaltung mit Liedern und Texten zum Frieden abrunden.<br \/>\nUm 15 Uhr beginnt das &#8222;8. Marburger Friedensforum&#8220; im Lutherischen Pfarrhof. Nach der Er\u00f6ffnung durch Pfarrer Ulrich Biskamp f\u00fchrt Karin Schwalm vom Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220; durch die Veranstaltung. Gru\u00dfworte werden Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies von der Stadt Marburg, Aladin Atalla als Vertreter Deutsch-pal\u00e4stinensischer Familien in Marburg und R\u00fcdiger Nierwetberg von pax christi ausrichten. Hauptredner wird der Vorsitzende Michael M\u00fcller von den NaturFreunden Deutschlands sein, der im Anschluss an seine Rede f\u00fcr eine Diskussion zur Verf\u00fcgung stehen wird.<br \/>\nIn freundlicher Atmosph\u00e4re, bei Kaffee, Kuchen und kulturellen Darbietungen von &#8222;Fridays Barn&#8220; sollen die Menschen und Initiativen miteinander ins Gespr\u00e4ch kommen. Das Friedensforum endet mit einem Friedensgebet in der Lutherischen Pfarrkirche gegen 18 Uhr.<\/p>\n<p>* pm: Marburger B\u00fcndnis &#8222;Nein zum Krieg!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Verhandeln statt Schie\u00dfen! Abr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten!&#8220; lautet das Motto zum Antikriegstag am Sonntag (1. September). 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Inhaltlich wird es um Forderungen wie \"Friedensf\u00e4higkeit statt Kriegst\u00fcchtigkeit\" sowie die Einstellung von Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete - insbesondere an die Ukraine sowie Israel -\u2026","rel":"","context":"In &quot;Politik&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":16077,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=16077","url_meta":{"origin":16152,"position":2},"title":"Abschaffung anstreben: B\u00fcndnis \u00fcber Atomwaffen und Bundesregierung","date":"1. August 2024","format":false,"excerpt":"Hiroshima und Nagasaki mahnen: \"Atomwaffen abschaffen, Atomwaffenverbot durchsetzen!\" Das erkl\u00e4rte das Marburger B\u00fcndnis \"Nein zum Krieg!\" am Donnerstag (1. August). Am 6. August 1945 haben die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) die erste Atombombe auf Hiroshima und am 9. 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