{"id":15875,"date":"2024-06-26T15:09:47","date_gmt":"2024-06-26T13:09:47","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=15875"},"modified":"2024-06-26T15:09:47","modified_gmt":"2024-06-26T13:09:47","slug":"fuer-zurueckhaltung-polizei-warnt-vor-panikmache-in-messengern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=15875","title":{"rendered":"F\u00fcr Zur\u00fcckhaltung: Polizei warnt vor Panikmache in Messengern"},"content":{"rendered":"<p>Vor Panikmache in sogenannten &#8222;Sozialen Medien&#8220; hat die Polizei Marburg am Mittwoch (26. Juni) gewarnt. Polizeipressesprecherin Kerstin M\u00fcller bezog sich dabei auf Meldungen aus der Wetterau. <!--more--><br \/>\nDer Polizei im Wetteraukreis liegen derzeit Mitteilungen \u00fcber ein verd\u00e4chtiges Verhalten eines Mannes vor. In den vergangenen Tagen im Bereich B\u00fcdingen, Ranstadt und Florstadt soll er junge Menschen beobachtet und zum Teil fotografiert haben. Umgehend eingeleitete Ma\u00dfnahmen der Polizei haben bereits zur Identifizierung der Person gef\u00fchrt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen k\u00f6nnen derzeit keine weiteren Ausk\u00fcnfte zum aktuellen Stand gegeben werden.<br \/>\nBei ihren Ermittlungen erhielt die Polizei auch Kenntnis dar\u00fcber, dass diese Meldungen \u00fcber verschiedene Messenger-Dienste mittlerweile ungepr\u00fcft im gesamten Bereich des Polizeipr\u00e4sidiums Mittelhessen weiterverbreitet werden. Soziale Netzwerke wie beispielsweise WhatsApp, Facebook, Instagram, TikTok und X spielen eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle in der allt\u00e4glichen Kommunikation. Diese Plattformen generieren innerhalb k\u00fcrzester Zeit eine gro\u00dfe Reichweite. Ein gut gemeinter Post als Warnung oder auch eine Nachfrage in den Kommentaren ist schnell geteilt und genauso schnell verbreitet. Nicht selten f\u00fchren gut gemeinte &#8222;Warnhinweise&#8220; oder auch Informationen, die in sozialen Netzwerken ver\u00f6ffentlicht werden, jedoch zu einer unkontrollierten Verbreitung und zu ungewollter Panikmache.<br \/>\nDaher bittet die Polizei um gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Zur\u00fcckhaltung bei der Weitergabe solcher Hinweise. Es ist wichtig, dass sich Personen dar\u00fcber bewusst sind, dass Handlungen in sozialen Netzwerken die Verbreitung von Spekulationen beeinflussen k\u00f6nnen. Das Teilen unbest\u00e4tigter Informationen kann zu Missverst\u00e4ndnissen und Fehlinformationen f\u00fchren. Daher ist es ratsam, vor dem Teilen oder Posten die Quellen zu pr\u00fcfen und sicherzustellen, dass die Informationen korrekt und vertrauensw\u00fcrdig sind.<br \/>\nDaher empfiehlt die Polizei: &#8222;Seien Sie vorsichtig mit Informationen aus unbekannten Quellen! \u00dcberpr\u00fcfen Sie die Glaubw\u00fcrdigkeit von Nachrichten, bevor Sie diese teilen! Denken Sie daran, dass Falschmeldungen und Spekulationen Schaden anrichten k\u00f6nnen!&#8220;<br \/>\nMan sollte Informationen verifizieren, bevor man sie verbreitet. &#8222;Teilen Sie nur verifizierte Nachrichten und tragen Sie dazu bei, die Verbreitung von Falschmeldungen und Spekulationeneinzud\u00e4mmen&#8220;, empfahl Polizeisprecherin Kerstin M\u00fcller.<br \/>\n&#8222;Sie sind verst\u00e4ndlicherweise um das Wohl Ihrer Kinder besorgt und deshalb vielleicht verunsichert&#8220;, f\u00fchrte M\u00fcller weiter aus. Die Polizei bittet die Eltern jedoch im Interesse der Kinder, Ruhe zu bewahren und vor allem, die Kinder nicht zu ver\u00e4ngstigen. Ihre Verhaltenstipps k\u00f6nnen mit Kindern besprochen werden, ohne sie einzusch\u00fcchtern.<br \/>\n&#8222;Gehe mit Freunden oder Klassenkameraden zusammen&#8220;, empfiehlt M\u00fcller den Kindern. &#8222;Gemeinsam seid Ihr stark und die Wege sind sicherer! -Benutze m\u00f6glichst immer die gleichen Wege! So kennst Du Dich gut aus und wei\u00dft, wo Du im Notfall Hilfe finden kannst!&#8220;<br \/>\nZudem riet sie den Kindern: &#8222;Sage laut und deutlich was Du nicht willst! habe auch Erwachsenen gegen\u00fcber Mut zu sagen: Lassen Sie mich in Ruhe! Tritt auf keinen Fall an Fahrzeuge heran!&#8220;<br \/>\nFragen von Autofahrern k\u00f6nnen von Erwachsenen beantwortet werden. &#8222;Mach auf dich aufmerksam, wenn Du Dich bedroht f\u00fchlst &#8211; schrei laut und gehe direkt zu anderen Personen, um Dir Hilfe zu holen!&#8220;<br \/>\nWeglaufen ist nicht feige. &#8222;Wenn Du Dich abwendest und gehst, schaffst Du Abstand! -Wenn kein anderer Erwachsener in der N\u00e4he ist, sprich Kinder an! Schrei laut um Hilfe!&#8220;<br \/>\nIn Notf\u00e4llen kann man jederzeit \u00fcber Handy oder aus einer Telefonzelle den Polizeinotruf 110 anrufen. Das geht auch ohne Handykarte oder M\u00fcnzen. &#8222;Wenn Dir auf dem Schulweg etwas verd\u00e4chtig vorgekommen ist, solltest Du es sofort Deinen Lehrern und Deinen Eltern erz\u00e4hlen&#8220;, sagte M\u00fcller. &#8222;\u00dcberlege mit Deinen Eltern, in welchem Gesch\u00e4ft Du auf Deinem Schulweg Hilfe im Notfall finden kannst! Halte Dich an Absprachen mit Deinen Eltern und sei m\u00f6glichst p\u00fcnktlich, damit Deine Eltern wissen, dass sie sich auf Dich verlassen k\u00f6nnen und sich keine unn\u00f6tigen Sorgen machen!&#8220;<br \/>\nAn die Eltern richtete die Polizeisprecherin die Bemerkung: &#8222;Es beruhigt Sie m\u00f6glicherweise, Ihre Kinder in der n\u00e4chsten Zeit auf ihren Wegen zu begleiten. Dies sollte jedoch nur eine vor\u00fcbergehende Ma\u00dfnahme sein. Vereinbaren Sie mit anderen Eltern genau, wer Ihr Kind aus Schule oder Kindergarten abholen darf. Ihr Kind sollte wissen, dass es nur mit diesem &#8211; m\u00f6glichst kleinen &#8211; Personenkreis mitgehen oder mitfahren darf &#8211; ohne Ausnahme.&#8220;<\/p>\n<p>* pm: Polizei Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor Panikmache in sogenannten &#8222;Sozialen Medien&#8220; hat die Polizei Marburg am Mittwoch (26. Juni) gewarnt. Polizeipressesprecherin Kerstin M\u00fcller bezog sich dabei auf Meldungen aus der Wetterau.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[6],"tags":[249,173,16],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8mhvd-483","jetpack-related-posts":[{"id":2220,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=2220","url_meta":{"origin":15875,"position":0},"title":"Falscher Alarm: Polizei warnt vor Panikmache auf Facebook und WhatsApp","date":"10. Mai 2018","format":false,"excerpt":"Vor falschem Alarm auf \"Sozialen Medien\" warnt die Polizei. 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