{"id":15608,"date":"2024-05-16T17:10:00","date_gmt":"2024-05-16T15:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=15608"},"modified":"2024-05-16T17:10:00","modified_gmt":"2024-05-16T15:10:00","slug":"wohnflaechen-werte-immobilienmarktbericht-2024-online-abrufbar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=15608","title":{"rendered":"Wohnfl\u00e4chen-Werte: Immobilienmarktbericht 2024 online abrufbar"},"content":{"rendered":"<p>Der Immobilienmarktbericht 2024 ist jetzt kostenfrei abrufbar. Weniger Wohnungen und Grundst\u00fccke wechseln demnach die Besitzer. <!--more--><br \/>\nIm Jahr 2023 sind in Marburg weniger Eigentumswohnungen, H\u00e4user und Baugrundst\u00fccke verkauft worden. F\u00fcr Baugrundst\u00fccke wurde allerdings mehr bezahlt als noch im Vorjahr. Solche und viele weiteren Zahlen gehen aus dem neuen Immobilienmarktbericht f\u00fcr die Universit\u00e4tsstadt Marburg hervor.<br \/>\nIn Marburg sind im vergangenen Jahr 490 Mal Immobilien verkauft worden. Das sind 22 Prozent weniger, als noch 2022. Gerade Eigentumswohnungen wurden deutlich seltener verkauft. Verzeichnet wurde ein R\u00fcckgang um 23 Prozent.<br \/>\nEinerseits gibt es kein gro\u00dfes Angebot attraktiver Wohnimmobilien und andererseits gibt es eine sp\u00fcrbare Unsicherheit wegen steigender Zinsen, Inflation und gestiegener Baukosten. Bei den Verk\u00e4ufen liegt der Gesamtumsatz bei 183 Millionen Euro und damit nur 7 Millionen Euro weniger als noch im Vorjahr. In diese Zahlen flie\u00dft aber auch der Ankauf des Forums in der Neuen Kasseler Stra\u00dfe durch die Stadt Marburg mit 36,5 Millionen Euro ein.<br \/>\n2023 wurde weniger Bauland verkauft. Das Umsatzvolumen hat sich trotzdem verdoppelt, denn es wurden mehrere Grundst\u00fccke in hochwertigen Lagen verkauft. Au\u00dferdem hat die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG rund 15.000 Quadratmeter Bauerwartungsland am Hasenkopf erworben.<br \/>\nDrei Mal wurden gewerbliche Baufl\u00e4chen, 11 Mal Fl\u00e4chen f\u00fcr Wohnnutzung und gemischte Nutzung verkauft. Der durchschnittliche Preis f\u00fcr Wohn- und Mischbaufl\u00e4chen in der Kernstadt lag im Mittel bei 407 Euro pro Quadratmeter. 2022 waren das noch 420 Euro pro Quadratmeter gewesen.<br \/>\nIn den Au\u00dfenstadtteilen wurden im Durchschnitt 157 Euro pro Quadratmeter bezahlt. 2022 hatte der Kaufpreis dort noch bei 170 Euro pro Quadratmeter gelegen. Die durchschnittlichen Preise von landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen haben sich 2023 mit 1,64 Euro pro Quadratmeter kaum ver\u00e4ndert. Bei den forstwirtschaftlichen Fl\u00e4chen lag der Preis im Durchschnitt bei 1,98 Euro pro Quadratmeter. Knapp 70 Prozent aller Kaufvertr\u00e4ge \u00fcber bebaute Grundst\u00fccke betreffen Ein-<br \/>\noder Zweifamilienh\u00e4user. Sie kosteten 2023 im Durchschnitt zirka 431.000 Euro und damit 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Mittel hatten sie eine Wohnfl\u00e4che von 181 Quadratmetern und eine Grundst\u00fccksgr\u00f6\u00dfe von 757 Quadratmetern. 2022 hatte ihr Durchschnittspreis noch bei 504.000 Euro gelegen.<br \/>\nBei den Doppelhaush\u00e4lften fiel der durchschnittliche Preis um 13 Prozent. Preise von Reihenh\u00e4usern lagen im Durchschnitt 17 Prozent \u00fcber dem Vorjahr &#8211; das liegt daran, dass mehr j\u00fcngere H\u00e4user ver\u00e4u\u00dfert wurden.<br \/>\nDie Preise in den alten Ortslagen der Au\u00dfenstadtteile haben sich kaum ver\u00e4ndert. Sie sind leicht angestiegen von 218.000 auf 223.000 Euro).<br \/>\nWie in den Vorjahren befand sich der gr\u00f6\u00dfere Anteil der gehandelten Ein- bis Zweifamilienh\u00e4user mit 59 Verk\u00e4ufen in der Kernstadt sowie den direkt angrenzenden Stadtteilen. Der mittlere Kaufpreis f\u00fcr ein Haus in der Kernstadt lag bei 428.000 Euro. 2022 hatte er noch bei 538.000 Euro gelegen.<br \/>\nIn Cappel lag er bei 388.000 Euro gegen\u00fcber 528.000 Euro im Vorjahr. In Marbach betrug er 515.000 Euro durchschnittlich gegen\u00fcber 502.000 Euro im Jahr 2022. In Wehrda sank er von 440.000 auf 380.000 Euro. In Ockershausen lag er bei 399.000 Euro gegen\u00fcber 335.000 Euro im Vorjahr.<br \/>\nIn den Au\u00dfenstadtteilen wechselten 35 Ein- oder Zweifamilienh\u00e4user ihre Besitzer. Westlich von Marburg gab es mehrere Verk\u00e4ufe in Cyriaxweimar f\u00fcr durchschnittlich 334.000 Euro, in Michelbach mit 381.000 Euro und Wehrshausen f\u00fcr durchschnittlich 408.000 Euro. In den \u00f6stlich der Kernstadt gelegenen Stadtteilen wurden nur in Moischt f\u00fcr 283.000 Euro und in Schr\u00f6ck mit 304.000 Euro mehrere H\u00e4user ver\u00e4u\u00dfert. In den verbleibenden Stadtteilen wurden nur wenige oder keine Verk\u00e4ufe registriert.<br \/>\nDie Anzahl der Verk\u00e4ufe von Mehrfamilien- sowie Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern sind nach dem R\u00fcckgang im Jahr 2022 wieder gestiegen. Bezogen auf den Quadratmeter Wohnfl\u00e4che lagen die Preise &#8211; soweit bekannt &#8211; bei durchschnittlich 2.500 Euro pro Quadratmeter aber auf Vorjahresniveau.<br \/>\nBei den angegebenen Preisen ist wichtig, dass sie ein Durchschnittswert sind. Auch innerhalb eines Stadtteils k\u00f6nnen die Preise bedingt durch Zustand, Gr\u00f6\u00dfe und Lage der Immobilie deutlich variieren.<br \/>\nDer Teilmarkt &#8222;Wohnungseigentum&#8220; ist der zahlenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfte Teilmarkt im Stadtgebiet. Die Anzahl der Verk\u00e4ufe von Eigentumswohnungen ist um 23 Prozent zur\u00fcckgegangen. 2023 wurden 200 Wohnungen f\u00fcr etwa 43 Millionen Euro verkauft.<br \/>\nDarunter waren 15 Neubauwohnungen und 185 Bestandswohnungen. Insgesamt 74 Wohnungen waren zum Kaufzeitpunkt vermietet. Die Quadratmeterpreise waren in den Au\u00dfenstadtteilen &#8211; \u00fcberwiegend in Neubauten in Wehrshausen &#8211; mit durchschnittlich 3.600 Euro am h\u00f6chsten, gefolgt von Cappel mit 3.500 Euro. In der Kernstadt wurden durchschnittlich knapp 3.000 Euro gezahlt. Der H\u00f6chstpreis lag dort bei rund 6.500 Euro in einer neugebauten Anlage. Die g\u00fcnstigsten Wohnungen gab es in Wehrda, der mittlere Preis lag bei rund 2.230 Euro.<br \/>\nDen Bericht gibt es zum kostenlosen Download unter <a href=\"http:\/\/gds.hessen.de\">gds.hessen.de<\/a>. Der Immobilienmarktbericht gibt allen, die \u00fcber den Kauf oder Verkauf von Grundst\u00fccken, Wohnungen oder Geb\u00e4uden nachdenken, Anhaltspunkte zu Preisen und Lagen. Neben den Angaben, Tabellen, Grafiken zu Preisen, Gr\u00f6\u00dfen, Art und Beschaffenheit der Grundst\u00fccke oder Herkunft der Kaufenden finden sich im Immobilienmarktbericht weitere wertrelevante Daten wie Bodenpreisindexreihen, Liegenschaftszinss\u00e4tze und Rohertragsfaktoren verschiedener Objektarten, dazu eine Mietwert\u00fcbersicht sowie Sachwertfaktoren f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user. Au\u00dferdem werden die Vergleichsfaktoren f\u00fcr die Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer nach Bewertungsgesetz (BewG) f\u00fcr Ein- und Zweifamilienh\u00e4user, Reihenh\u00e4user und Doppelhaush\u00e4lften sowie Eigentumswohnungen ausgewiesen.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Immobilienmarktbericht 2024 ist jetzt kostenfrei abrufbar. 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