{"id":15528,"date":"2024-05-03T16:13:22","date_gmt":"2024-05-03T14:13:22","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=15528"},"modified":"2024-05-04T10:04:25","modified_gmt":"2024-05-04T08:04:25","slug":"lesung-beiwohnen-ottmar-miles-paul-las-aus-seinem-debuetroman-zuendeln-an-den-strukturen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=15528","title":{"rendered":"Lesung beiwohnen: Ottmar Miles-Paul las aus seinem Deb\u00fctroman &#8222;Z\u00fcndeln an den Strukturen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201cEs muss etwas ver\u00e4ndert werden!\u201d, dieser Leitsatz begleitete am Donnerstag (2. Mai) die Besucher der Aktionslesung zum Kriminalroman \u201cZ\u00fcndeln an den Strukturen\u201d. Autor Ottmar Miles-Paul berichtete \u00fcber die realen Missst\u00e4nde in Behindertenwerkst\u00e4tten, die seine Geschichte inspirierten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mit gro\u00dfem Interesse hatten sich am Donnerstag, um 19 Uhr, eine Reihe von Besucher im Hotel Vila Vita Rosenpark versammelt. Die Veranstaltung wurde von der Humanistischen Union (HU) Marburg im Zusammenhang mit dem Europ\u00e4ischen Protesttag f\u00fcr Gleichstellung behinderter Menschen organisiert sowie mit Unterst\u00fctzung der Aktion Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p>Der barrierefreie Raum war wenige Minuten vor Beginn der Lesung gut gef\u00fcllt und Gespr\u00e4che zur Behindertengerechtigkeit und Selbstbestimmtheit waren bereits im Gange. Dieser Abend sollte genau f\u00fcr diese Themen ein Ort des Austausches, der Diskussion und der \u201cBefeuerung\u201d sein, ganz im Sinne des Romans, dessen Dreh- und Angelpunkt die Brandstiftung an einer Werkstatt f\u00fcr Behinderte ist. Wie die Akteure der Geschichte mit den Folgen des Brands umgehen und wer hinter diesem einschlagenden Ereignis steckt, sollten die Zuh\u00f6rer der Lesung bald erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst begr\u00fc\u00dfte der Vorsitzende der HU-Marburg Franz-Josef Hanke alle Anwesenden im Namen der B\u00fcrgerrechtsorganisation. Im Zuge der Veranstaltung verk\u00fcndete Hanke zudem den Preistr\u00e4ger des \u201cMarburger Leuchtfeuers f\u00fcr Soziale B\u00fcrgerrechte\u201d 2024: Ottmar Miles-Paul. Unter tosendem Applaus erkl\u00e4rte Miles-Paul, dass er sich sehr geehrt f\u00fchle, diesen Preis zu erhalten. Die Verleihung des Leuchtfeuers wird am 3. Juni 2024 stattfinden. Die Laudatio auf den Behindertenrechtsaktivisten wird die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dieser erfreulichen Verk\u00fcndung ergriff die Moderatorin des Abends und freie Mitarbeiterin der Online-Zeitung Marburg.News Laura Schiller das Wort. In einer kurzen Rede wurde das Publikum \u00fcber den biographischen Hintergrund des frisch gebackenen Autors aufgekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der geb\u00fcrtige Kasseler werde schlie\u00dflich auch als \u201cVater der deutschen Behindertenbewegung\u201d betitelt, verk\u00fcndete Schiller. In zahlreichen Feldern und T\u00e4tigkeiten hat der H\u00f6r- und Sehbehinderte bereits f\u00fcr die Gleichstellung behinderter Menschen gek\u00e4mpft, so auch als Behindertenbeauftragter in Rheinland-Pfalz. Miles-Paul war beteiligt an der Einf\u00fchrung der Aktion zum Europ\u00e4ischen Protesttag am 5. Mai zur Behindertengerechtigkeit. Als Mitstreiter sorgte er ebenfalls daf\u00fcr, den Satz, \u201cNiemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden\u201d, in das deutsche Grundgesetz aufzunehmen sowie f\u00fcr die Umbenennung der \u201cAktion Sorgenkind\u201d zur \u201cAktion Mensch\u201d. Er ist zudem Mitgr\u00fcnder der \u201cInteressenvertretung Selbstbestimmt Leben\u201d (ISL), \u201cderen Augenmerk auf selbstbestimmtem Leben f\u00fcr Menschen mit Behinderungen liegt\u201d, erkl\u00e4rte Schiller.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese und noch viele weitere Verdienste im Kampf f\u00fcr Menschen mit Behinderung erhielt Miles-Paul den Carl-von-Ossietzky Preis von der internationalen Liga f\u00fcr Menschenrechte. Der Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde ihm ebenfalls f\u00fcr sein Engagement und \u00fcberragenden Einsatz verliehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Journalist informiert Miles-Paul auf der selbst gegr\u00fcndeten Plattform \u201ckobinet-Nachrichten\u201d tagesaktuell \u00fcber Neuerungen in der Behindertenpolitik. Die Schreibarbeit ist ihm also nicht fremd, doch wechselte der 59-J\u00e4hrige nun in das Genre der Fiktion mit seinem Deb\u00fctroman \u201cZ\u00fcndeln an den Strukturen\u201d.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Genau dieser Sprung vom journalistischen Schreiben zur Unterhaltungsliteratur war nun das Einstiegsthema der Lesung. Woher kommt dieser doch pl\u00e4tzliche Wechsel? Miles-Paul erkl\u00e4rte, dass in seiner Erfahrung aus Gremien und anderen politisch-fokussierten Gespr\u00e4chen die Antwort auf diese Frage liege. \u201c\u00dcber Behinderung und damit Behinderte wird immer sehr technokratisch gesprochen\u201d, berichtete er. Man betrachte Zahlen anstatt die menschlichen Erfahrungen der Behinderten in den Fokus zu r\u00fccken. Von Seite der Betroffenen in den Werkst\u00e4tten nehme Miles-Paul oft eine Angst wahr, blo\u00df nicht \u00fcber die Missst\u00e4nde zu reden, schlie\u00dflich mussten sie ja am n\u00e4chsten Tag genau wieder an diesen Ort zur\u00fcckkehren. Es gebe quasi keine Alternativen. \u201cDoch diese Menschen m\u00fcssen mehr in die Diskussion kommen!, erkl\u00e4rte Miles-Paul, \u201cdeswegen habe ich diesen Roman geschrieben&#8220;. Es muss etwas bei den Werkst\u00e4tten ver\u00e4ndert werden. Ottmar Miles-Paul sehe sich mit seinem Buch als Brandstifter f\u00fcr Diskussionen und Ver\u00e4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit seiner Leseassistenz Sabine Lohner f\u00fchrte Miles-Paul das Publikum durch einige einschlagenden Passagen seines Buches. Hierbei agierten sie als Team. Lohner las die vorbereitete Stelle vor und Miles-Paul kommentierte das Vorgelesene mit erg\u00e4nzenden Informationen oder einer Einordnung in die Handlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Ausz\u00fcge explorierten verschiedene Charaktere mit ihren ganz pers\u00f6nlichen Erfahrungen und Tr\u00e4umen. So lernten die Zuh\u00f6rer beispielsweise eine der Brandstifter Helen Weber kennen. Die stetige Diskrimierung in der Lindentalwerkstatt f\u00fcr Behinderte trieb sie zur Notwehr, wie die Figur selbst die Tat beschreibt. Behinderte Menschen sollen ihrer Meinung nach in ganz normalen Betrieben arbeiten und nicht isoliert in Werkst\u00e4tte mit schlechter Behandlung sowie geringf\u00fchgiger Bezahlung abgeschoben werden. Der Brand ist f\u00fcr sie der letzte und ultimative Chance endlich Ver\u00e4nderung zu erzwingen, nach jahrelangen erfolglosen Versuchen. Helen Weber und ihre Freunde hoffen, dass nun neue Strukturen geschaffen werden um behinderten Menschen endlich die Gleichstellung zu schaffen die sie verdienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitt\u00e4ter Klaus Kriske erlebte sein Leben lang wie er von Menschen aufgrund seiner Sprachbehinderung \u00fcbergangen wurde. Er musste sich anpassen und versuchen mit seinem humpelnden Gang und den Schwierigkeiten in der Kommunikation nicht aufzufallen. Doch immer wieder verfolgte ihn die gleiche Abwertung: dumm.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Kriske und Helen Weber sind zwar fiktionale Charaktere, doch ihre Erfahrungen basieren auf dem realen Leid behinderter Menschen \u00fcberall in Deutschland. Die Diskriminierung in den Werkst\u00e4tten und im Alltag sind ihre konstanten Begleiter. Dazu kommt eine unmenschliche Entlohnung f\u00fcr ihre Arbeit. Klaus Kriskes im Buch angegebener Gehalt von monatlich 193\u20ac f\u00fcr 35 Arbeitsstunden entspricht den wirklich Arbeitsumst\u00e4nden in Deutschland. Solche realen Fakten hinter der fiktionalen Erz\u00e4hlung, hebt Miles-Paul in seinem Buch immer wieder hervor. Das sei auch der Grund f\u00fcr die Betitelung seines Werkes als Reportage-Roman, erkl\u00e4rte der Autor. Die menschlichen Erfahrungen begleiten in seinem Buch die realen Zahlen. So nennt er beispielsweise alle seine Figuren stetts bei ihrem vollen Namen, \u201cdenn Behinderte werden schnell einfach geduzt\u201d, erkl\u00e4rte der 59-J\u00e4hrige. Es ist als h\u00e4tten behinderte Menschen gar keinen Nachnamen und das wollte er in seinem Werk unbedingt aufgreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer anderen Passage lernte das Publikum die \u201crassende Reporterin\u201d Katrin Grund kennen, die im Roman eine so gro\u00dfe Rolle spielt, dass Miles-Paul verk\u00fcndete, \u201cEs ist ja eigentlich ihr Buch!\u201d. Die Volont\u00e4rin bei einer lokalen Zeitung wird von ihren Kollegen nicht ernst genommen und hofft, dass sie mit der Brandstiftung auf die Lindentalwerkstatt eine bahnbrechende Story publizieren kann. Doch mit der Recherche kommt auch die Konfrontation mit den Lebens- und Arbeitsumst\u00e4nden behinderter Menschen. Sie verfolgt daraufhin die gro\u00dfe Frage die sich durch den Roman und die Geschichten aller Figuren zieht: Was k\u00f6nnen wir f\u00fcr die Menschen in den Behindertenwerkst\u00e4tten tun?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cZ\u00fcndeln an den Strukturen\u201d bietet einen einschneidenden Blick in das Leben als Behinderter in Deutschland und zeigt auf, wie Menschen ohne Hilfe und Alternativen in Behindertenwerkst\u00e4tte abgeschoben werden. Der Roman erkl\u00e4rt auch wie bestehende Hilfsmittel wie das Budget f\u00fcr Arbeit (BfA) &#8211; welches einen Lohnzuschuss f\u00fcr Arbeitgeber bei behinderten Angestellten beinhaltet &#8211; einfach nicht genutzt wird oder hinter den W\u00e4nden der B\u00fcrokratie schwer erreichbar bleibt. Miles-Paul hat mit seinem Buch nicht nur eine interessante Handlung auf Papier gebracht sondern erf\u00fcllt zus\u00e4tzlich einen wichtigen Auftrag zur Aufkl\u00e4rung der Menschen in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die G\u00e4ste der Lesung gaben mit einem tossenden Applaus an, wie toll sie die Einblicke in den Roman fanden. Immer wieder hatte es Reaktionen aus dem Publikum gegeben, wenn die Geh\u00e4lter in den Werkst\u00e4tten genannt wurden oder bei diskriminierenden Aussagen die, die Figuren ertragen mussten. Ein emp\u00f6rtes Raunen war im Raum zu h\u00f6ren, als Miles-Paul verk\u00fcndete, dass nicht mal 5.000 aller Behinderter in Deutschland vom BfA profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die anschlie\u00dfende Fragerunde wurde eine M\u00f6glichkeit zum Austausch positiver sowie negativer Erfahrungen als Behinderter in Deutschland. So best\u00e4tigte ein Besucher beispielsweise, wie schwer es als Arbeitgeber doch sei das BfA wirklich in Anspruch zu nehmen, \u201cdie gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde ist die B\u00fcrokratie\u201d, verk\u00fcndete er unter Applaus. Ohne die richtigen Strukturen sei es aktuell nicht zu schaffen, die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt f\u00fcr Behinderte umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch motivierende Geschichten wurden geteilt. Miles-Paul berichtete, dass seine Organisation nach langem Kampf vier Menschen die Arbeit in normalen Betrieben erm\u00f6glichen konnte. Doch was nach all den Fragen und Erfahrungen blieb, war der Fakt, dass eine normale Arbeitserfahrung f\u00fcr Behinderte aktuell noch viel Kraft und einen harten Kampf bedeutete. \u201cWir m\u00fcssen f\u00fcr unsere Rechte und unsere Demokratie k\u00e4mpfen\u201d, betonte Hanke am Ende der Veranstaltung. Er sehe diesen Abend als eine gro\u00dfe gegenseitige Best\u00e4rkung, um den Weg Richtung Gleichberechtigung und Selbstbestimmtheit weiter zu bestreiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ottmar Miles-Paul bedankte sich bei allen Anwesenden und f\u00fcr ihre Aufmerksamkeit, Interesse und die regen Beitr\u00e4ge. Eine Veranstaltung wie diese sei schlie\u00dflich genau das, was er sich beim schreiben seines Romans erhofft hatte. Er hoffe auf noch viel mehr, \u201cGespr\u00e4che und Diskussionen \u00fcber versteckte Gruppen\u201d, wie die Behinderten in den Werkst\u00e4tten, die abseits der \u00d6ffentlichkeit unter Diskriminierungen und schlechten Arbeitsbedingungen leiden. M\u00f6gen wir uns alle gegenseitig in unserem Kampf um Gerechtigkeit \u201cbefeueren\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>* Acelya Simsek<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cEs muss etwas ver\u00e4ndert werden!\u201d, dieser Leitsatz begleitete am Donnerstag (2. 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