{"id":15460,"date":"2024-04-22T14:42:52","date_gmt":"2024-04-22T12:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=15460"},"modified":"2024-04-22T14:42:52","modified_gmt":"2024-04-22T12:42:52","slug":"vorerfasst-kreis-laesst-sich-nach-gemeinwohl-zertifizieren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=15460","title":{"rendered":"Vorerfasst: Kreis l\u00e4sst sich nach Gemeinwohl zertifizieren"},"content":{"rendered":"<p>Der Landkreis Marburg-Biedenkopf m\u00f6chte das Gemeinwohl weiter st\u00e4rken. Deshalb durchl\u00e4uft die Kreisverwaltung als erste in Deutschland einen Bilanzierungs-Prozess im Hinblick auf Gemeinwohl-Kriterien. <!--more--><br \/>\nAls erste Kreisverwaltung in Deutschland erfasst die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf den Beitrag ihres Handelns f\u00fcr das Gemeinwohl. Das Ziel ist, transparent und ehrlich einen Blick auf das eigene Handeln zu werfen und zu schauen, was gut l\u00e4uft und wo es noch Potential f\u00fcr Verbesserungen gibt. Damit m\u00f6chte der Kreis das Wohl der Gesellschaft weiter nachhaltig und zielgerichtet st\u00e4rken und f\u00f6rdern.<br \/>\nDoch was ist eigentlich die sogenannte &#8222;Gemeinwohl-\u00d6konomie&#8220; (GW\u00d6), nach deren Kriterien sich die Kreisverwaltung durch eine Selbsteinsch\u00e4tzung bilanzieren l\u00e4sst? Die Gemeinwohl-\u00d6konomie bezeichnet ein alternatives Wirtschaftssystem, das auf Werten aufgebaut ist, die das Wohl der Gesellschaft f\u00f6rdern und aktiv zum Gemeinwohl und zur langfristigen Nachhaltigkeit beitragen. Damit ist sie eine alternative Perspektive zu einem rein gewinnorientierten Wirtschaftssystem. Denn anders als in klassischen Wirtschaftsmodellen geht es hier nicht darum, finanzielle Gewinne zu erzielen.<br \/>\nVielmehr setzt die Gemeinwohl-\u00d6konomie auf die F\u00f6rderung des Gemeinwohls als oberstes Ziel wirtschaftlichen Handelns. Darunter fallen Werte wie soziale Gerechtigkeit, \u00f6kologische Nachhaltigkeit, Solidarit\u00e4t und demokratische Mitbestimmung. Die GW\u00d6-Bilanzierung ist daher ein Instrument f\u00fcr die weitere Umsetzung dieser Ziele vor Ort. Sie ist ein wichtiger Schritt, um die Erf\u00fcllung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Kreisverwaltung weiter zu verbessern.<br \/>\n&#8222;Als Kreisverwaltung tragen wir eine besondere Verantwortung f\u00fcr das Gemeinwohl&#8220;, betonte Landrat Jens Womelsdorf. &#8222;Das ergibt sich schon aus unseren vielf\u00e4ltigen Aufgaben beispielsweise Klima- und Naturschutz oder unsere Aufgaben im sozialen Bereich. Daf\u00fcr leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung bereits jetzt hervorragende Arbeit.&#8220;<br \/>\nMit dieser Bestandsaufnahme solle nun eine solide Grundlage geschaffen werden, um das Verwaltungshandeln im Hinblick auf das Gemeinwohl zu messen und anschlie\u00dfend noch sichtbarer zu machen. Die Ergebnisse sollen dann als Grundlage f\u00fcr weitere Optimierungen dienen, wenn und wo es n\u00f6tig ist. Allerdings gehe es f\u00fcr eine Kreisverwaltung als staatliche Beh\u00f6rde nat\u00fcrlich grunds\u00e4tzlich um das Gemeinwohl und nicht um Gewinnmaximierung, erl\u00e4uterte der Landrat.<br \/>\nDie Motivation zu diesem Bilanzierungs-Prozess sei aber der Leitgedanke: &#8222;Wir wollen wissen, wie gut wir schon sind. Und schauen, was vielleicht noch etwas besser werden k\u00f6nnte. Nicht um unserer selbst willen, sondern um auch einen nachhaltigen Beitrag f\u00fcr kommende Generationen zu leisten&#8220;, machte der Landrat deutlich. Grundlage f\u00fcr die Bestandsaufnahme der Kreisverwaltung ist zudem ein entsprechender Kreistagsbeschluss.<br \/>\nDie &#8211; f\u00fcr die GW\u00d6-Bilanzierung relevanten &#8211; Organisationseinheiten der Kreisverwaltung werden im Rahmen des Prozesses alle notwendigen Leistungen und Angebote anhand verschiedener Fragestellungen betrachten, selbstkritisch hinterfragen und im Anschluss bewerten. F\u00fcr diesen zentralen Schritt werden die betroffenen Organisationseinheiten in unterschiedliche Gruppen unterteilt.<br \/>\nin der sogenannten &#8222;Ber\u00fchrungsgruppe&#8220; A beispielsweise geht es unter anderem um die Thematik der externen Beschaffungen f\u00fcr die Kreisverwaltung. Deshalb sind dieser Gruppe unter anderem die zentrale Vergabestelle, das technische Geb\u00e4udemanagement und verschiedene Verwaltungsfachdienste des Kreises zugeordnet. Im Fokus stehen dabei beispielsweise zun\u00e4chst die Abfrage und Auswertung, welche wesentlichen Produkte oder Dienstleistungen die Kreisverwaltung von au\u00dfen bezieht.<br \/>\nBetrachtet werden in diesem Beispiel somit alle wichtigen eingekauften Produkte und Dienstleistungen. Anschlie\u00dfend werden sie unter anderem dahingehend bewertet, ob w\u00e4hrend der kompletten Liefer- und Wertsch\u00f6pfungskette faire Arbeitsbedingungen sichergestellt sind oder wie transparent der Umgang mit Lieferantinnen und Lieferanten ist. Im n\u00e4chsten Schritt sollen konkrete Ans\u00e4tze, Ma\u00dfnahmen und Bewertungskriterien f\u00fcr den Praxisalltag erarbeitet werden, um bei zuk\u00fcnftigen Eink\u00e4ufen sicherzustellen, dass soziale und \u00f6kologische Belastungen verhindert und ausgeschlossen werden.<br \/>\nUnterst\u00fctzt werden die Organisationseinheiten von einem externen Fach- und Beratungsteam aus Expertinnen und Experten sowie einer Steuerungsgruppe aus Mitarbeitenden verschiedener Querschnitts\u00e4mter innerhalb der Kreisverwaltung. &#8222;F\u00fcr die Kreisverwaltung ist diese GW\u00d6-Bilanzierung vor allem ein wichtiges Instrument, um unsere Werte und Ziele noch besser zu konkretisieren und transparenter zu kommunizieren&#8220;, erkl\u00e4rte Landrat Womelsdorf. &#8222;Zum anderen erhalten wir viele hilfreiche und wichtige Erkenntnisse \u00fcber unsere eigenen Prozesse.&#8220;<br \/>\nDarin sind sich Landrat Womelsdorf und Daniel Schleicher einig, der der zust\u00e4ndige Projektmanager im Fachdienst Kreisentwicklung und Klimaschutz ist. &#8222;Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit all den unterschiedlichen Projektbeteiligten und Kolleginnen und Kollegen&#8220;, sagte Schleicher.<br \/>\nErste Erfahrungen mit einer Bewertung nach Gemeinwohl-Kriterien hat der Kreis schon 2019 gemacht. Damals wurde der Eigenbetrieb &#8222;Jugend- und Kulturf\u00f6rderung&#8220; bilanziert und zertifiziert.<br \/>\nZusammenfassend umfasst die Bilanzierung unter anderem die \u00d6ffentliche Beschaffung nach ethischen Kriterien, Finanzmanagement mit sinnstiftendem und nachhaltigem Einsatz der finanziellen Ressourcen sowie den Umgang des Kreises mit Mitarbeitenden und ehrenamtlich Engagierten im Hinblick auf Werte wie freie Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung und Gleichberechtigung. Auch die Beziehung der Kreisverwaltung zu den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und wirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren im Landkreis sind Teil der Bilanzierung. Die R\u00fcckmeldungen aus den einzelnen Organisationseinheiten werden anschlie\u00dfend zu einem Bericht zusammengestellt, der die Grundlage einer GW\u00d6-Zertifizierung f\u00fcr die Kreisverwaltung bildet.<br \/>\nDie erste Bilanzierung betrachtet der Kreis als Erfassung des sogenannten &#8222;Status-Quo&#8220;. Damit hat sie den Charakter einer &#8222;Erstbilanz&#8220;. Die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf wird daher in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden den Prozess der Bilanzierung durchlaufen.<br \/>\nDie Zertifizierung, die der Landkreis nach der Erstellung seines Berichts durch eine externe Testierung erh\u00e4lt, ist zwei Jahre g\u00fcltig. Nach dieser Zeit durchlaufen alle Organisationseinheiten den Prozess der Beantwortung der jeweiligen Berichtsfragen erneut. Dadurch k\u00f6nnen die selbst gesteckten Ziele aus der vorherigen Bilanz \u00fcberpr\u00fcft, gegebenenfalls korrigiert und neu bewertet werden. Weitere Informationen zu dem Projekt der GW\u00d6-Bilanzierung gibt es auf der Homepage des Kreises unter <a href=\"http:\/\/www.marburg-biedenkopf.de\/gemeinwohl\">www.marburg-biedenkopf.de\/gemeinwohl<\/a>.<br \/>\nZu vielen Werten und Zielen, die in der Gemeinwohl-\u00d6konomie im Fokus stehen, hat sich der Kreis ohnehin bereits mit der Unterzeichnung der &#8222;Agenda 2030&#8220; und ihrer Verankerung auf kommunaler Ebene verpflichtet. Darunter sind beispielsweise die Umsetzung einer hochwertigen Bildung, Geschlechter-Gleichheit oder Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz. Im November 2023 ist der Landkreis dar\u00fcber hinaus mit einer Urkunde als &#8222;Global Nachhaltige Kommune Hessen&#8220; ausgezeichnet worden.<br \/>\nMit der &#8211; im Jahr 2015 verabschiedeten &#8211; &#8222;Agenda 2030&#8220; hat sich die Weltgemeinschaft unter dem Dach der Vereinten Nationen zu 17 globalen Zielen f\u00fcr eine bessere Zukunft verpflichtet. Diese 17 UN-Nachhaltigkeitsziele werden auch als &#8222;Sustainable Development Goals&#8220; (SDGs) bezeichnet. Sie sind quasi ein globaler Aktionsplan. Die GW\u00d6 kann daher als konkrete Umsetzung der SDGs auf operativer Ebene betrachtet werden, da sie auf ethischen Prinzipien und Werten basiert, die mit den Zielen der Nachhaltigkeitsagenda \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>* pm: Landkreis Marburg-Biedenkopf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Landkreis Marburg-Biedenkopf m\u00f6chte das Gemeinwohl weiter st\u00e4rken. 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