{"id":1465,"date":"2017-12-20T15:32:19","date_gmt":"2017-12-20T14:32:19","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=1465"},"modified":"2017-12-20T15:32:19","modified_gmt":"2017-12-20T14:32:19","slug":"geld-ist-nicht-alles-dfg-foerdert-internationales-graduiertenkolleg-fuer-weitere-viereinhalb-jahre","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=1465","title":{"rendered":"Geld ist nicht Alles: DFG f\u00f6rdert Internationales Graduiertenkolleg f\u00fcr weitere viereinhalb Jahre"},"content":{"rendered":"<p>Einen gro\u00dfen Erfolg f\u00fcr das internationale Graduiertenkolleg &#8222;The Brain in Action&#8220; vermeldete die Philipps-Universit\u00e4t am Mittwoch (20. Dezember). Die DFG f\u00f6rdert es f\u00fcr weitere viereinhalb Jahre. <!--more--><br \/>\nDer Senatsausschuss f\u00fcr Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die F\u00f6rderung des &#8211; an den Universit\u00e4ten Marburg und Gie\u00dfen etablierten &#8211; Internationalen Graduiertenkollegs &#8222;The Brain in Action&#8220; (IRTG-1901) f\u00fcr weitere viereinhalb Jahre ab April 2018 beschlossen. Die H\u00f6he der F\u00f6rderung betr\u00e4gt etwa 4,5 Millionen Euro.<br \/>\n&#8222;Wir freuen uns au\u00dferordentlich \u00fcber diese Best\u00e4tigung unserer Arbeit in der F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses&#8220;, sagte der Neurophysiker Prof. Dr. Frank Bremmer. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktor des Marburg Center for Mind, Brain and Behavior (MCMBB) ist zuglich Sprecher des IRTG-1901 auf Marburger Seite.<br \/>\n&#8222;Dies ist ein gro\u00dfer Erfolg des gesamten Teams auf deutscher und kanadischer Seite&#8220;, erg\u00e4nzte Prof. Dr. Katja Fiehler. Die Psychologin ist Sprecherin des IRTG auf Gie\u00dfener Seite.<br \/>\nDas IRTG-1901 ist ein Ausbildungs- und Forschungsverbund, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von insgesamt f\u00fcnf Hochschulen zusammenbringt: die Universit\u00e4ten Marburg und Gie\u00dfen auf deutscher Seite stehen den drei Universit\u00e4ten York in Toronto, Western in London in der Provinz Ontario und Queen&#8217;s in Kingston in Ontario auf kanadischer Seite gegen\u00fcber.<br \/>\nDas IRTG-1901 wurde zum 1. Oktober 2013 von der DFG eingerichtet. Insgesamt 25 Doktorandinnen und Doktoranden promovieren auf deutscher Seite.<br \/>\nZw\u00f6lf davon werden aus dem IRTG finanziert und von zw\u00f6lf Professorinnen und Professoren betreut. Etwa ebenso viele Doktorandinnen und Doktoranden und Professorinnen und Professoren sind auf kanadischer Seite t\u00e4tig.<br \/>\nZentrale Komponente des IRTG sind Forschungsaufenthalte der Promovierenden an den beteiligten Universit\u00e4ten im Partnerland. &#8222;Unsere Promovierenden verbringen sechs bis zw\u00f6lf Monate ihrer Doktorarbeit in Kanada&#8220;, berichtete Fiehler. &#8222;Die bisherigen Forschungsaufenthalte waren f\u00fcr die Promovierenden wissenschaftlich &#8211; aber auch pers\u00f6nlich &#8211; \u00fcberaus erfolgreich und bereichernd. Gerade die internationale Vernetzung in einer fr\u00fchen Karrierephase ist ein gro\u00dfes Plus.&#8220;<br \/>\nIm Laufe der bisherigen vier Jahre habe sich &#8222;ein toller Team-Spirit gebildet&#8220;, erg\u00e4nzte Bremmer. Dieser gemeinsame Geist bestehe &#8222;\u00fcber Universit\u00e4ts- und L\u00e4ndergrenzen hinweg&#8220;.<br \/>\nZentrales Forschungsthema des IRTG-1901 ist die Frage, wie Wahrnehmung und Handlung zusammenspielen und auf neuronaler Ebene verarbeitet werden. Traditionell wurden Wahrnehmung und Handlung getrennt untersucht.<br \/>\n&#8222;Im t\u00e4glichen Leben &#8211; wie etwa beim Greifen nach einer Tasse Kaffee &#8211; m\u00fcssen sensorische und motorische Signale aber gleichzeitig vom Gehirn verarbeitet werden, wenn etwa das F\u00fchlen beim Ber\u00fchren der Tasse signalisiert, das Ziel der Handlung erreicht zu haben&#8220;, erl\u00e4uterte Bremmer. &#8222;Wir freuen uns sehr dar\u00fcber, die erfolgreiche deutsch-kanadische Forschung auf diesem Feld in den kommenden Jahren fortsetzen zu k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nDie Bilanz sei bereits jetzt sehr erfolgreich. &#8222;Zehn Promotionen wurden bislang erfolgreich abgeschlossen und alle Promovierten haben attraktive Stellen in der Wissenschaft oder Hightech-Industrie gefunden&#8220;, berichtete Fiehler.<br \/>\nGraduiertenkollegs werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft f\u00fcr bis zu neun Jahre gef\u00f6rdert. Ziel ist, die Promotionsphase weiter zu strukturieren und durch Zusatzangebote sogenannte &#8222;transferable skills&#8220; zu vermitteln, um damit die Promovierenden optimal auf Karrieren innerhalb oder au\u00dferhalb der Wissenschaft vorzubereiten. Die erfolgreiche Verl\u00e4ngerung des IRTG-1901 ist nach der Verl\u00e4ngerung des SFB\/TRR-135 innerhalb weniger Wochen bereits der zweite gro\u00dfe Erfolg der Neurowissenschaften und der Psychologie an den Standorten Marburg und Gie\u00dfen.<\/p>\n<p>* pm: Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen gro\u00dfen Erfolg f\u00fcr das internationale Graduiertenkolleg &#8222;The Brain in Action&#8220; vermeldete die Philipps-Universit\u00e4t am Mittwoch (20. Dezember). 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