{"id":1346,"date":"2017-11-20T18:51:39","date_gmt":"2017-11-20T17:51:39","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=1346"},"modified":"2017-11-20T18:51:39","modified_gmt":"2017-11-20T17:51:39","slug":"dank-an-aktivistin-rita-vaupel-erhielt-ehrenbrief-des-landes-hessen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=1346","title":{"rendered":"Dank an Aktivistin: Rita Vaupel erhielt Ehrenbrief des Landes Hessen"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr ihr Engagement f\u00fcr ihre Mitmenschen erhielt Rita Vaupel den Ehrenbrief des Landes Hessen. F\u00fcr bed\u00fcrftige Menschen in Marburg und im Landkreis setzt sie sich seit der Gr\u00fcndung der Marburger Tafel ein. <!--more--><br \/>\nDar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt sie Heimkinder in Bulgarien. Au\u00dferdem engagierte sie sich in der Kommunalpolitik.<br \/>\n&#8222;Rita Vaupel setzt sich seit so vielen Jahren ehrenamtlich und selbstlos f\u00fcr andere Menschen ein&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies bei der Verleihung des Landesehrenbriefs. &#8222;Mit dieser Ehrung zeichnen wir ihr vorbildliches, tugendhaftes Verhalten aus.&#8220;<br \/>\nAllein die Marburger Tafel habe sich mittlerweile zu einem besonders zeitintensiven Ehrenamt entwickelt. Daneben setze Vaupel sich aber auch f\u00fcr verlassene Kinder in Bulgarien ein.<br \/>\nDabei habe sie viel zu tun. Allein aus der Marburger Tafel sei etwas entstanden, das es mit einem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen aufnehmen k\u00f6nne. &#8222;Diese ganze Arbeit macht Rita Vaupel mit einer unglaublich guten Laune und einer gro\u00dfen Herzlichkeit&#8220;, erkl\u00e4rte Spies.<br \/>\nSchon bei der Gr\u00fcndung der Marburger Tafel im Jahr 2000 war Vaupel mit dabei. Sie schloss sich dem Gedanken an, die Verschwendung von Lebensmitteln einzud\u00e4mmen und gute Lebensmittel an bed\u00fcrftige Menschen weiterzugeben. Seither engagiert sich Vaupel ehrenamtlich f\u00fcr den Verein.<br \/>\nSeit 2002 leitet sie die Marburger Tafel als Vorsitzende. Dabei begleitete sie eine enorme Entwicklung.<br \/>\nDamals gab es sieben Kundinnen und Kunden sowie sieben Ehrenamtliche. Heute versorgen 193 Ehrenamtliche w\u00f6chentlich mehr als 2.000 Kunden in insgesamt sechs Ausgabestellen im gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf.<br \/>\n&#8222;Wir w\u00fcnschen uns, wir br\u00e4uchten die Tafeln nicht&#8220;, sagte das Stadtoberhaupt. &#8222;Aber sie sind unverzichtbar und f\u00fcllen eine L\u00fccke, die auf absehbare Zeit nicht anders gef\u00fcllt werden kann.&#8220;<br \/>\nVaupel ist au\u00dferdem Vorstandsmitglied des Vereins &#8222;Prijateli Deutschland&#8220;, der 2016 gegr\u00fcndet wurde. Der Verein unterst\u00fctzt eine gleichnamige Stiftung in Bulgarien, die sich dort f\u00fcr die Verbesserung der Versorgung von Kindern in bulgarischen Kinderheimen einsetzt.<br \/>\nBereits vor der Vereinsgr\u00fcndung begleitete die Marburgerin die Arbeit der bulgarischen Stiftung. Auch hier bewegt sie Menschen dazu, Bed\u00fcrftigen zu helfen.<br \/>\nAls Schirmherrin unterst\u00fctzt sie seit 2005 die Spendensammlungen. Im Mai 2016 hat Vaupel die deutschen Mitglieder der Stiftung auf ihrer Reise nach Sofia begleitet, um sich selbst ein Bild von den Lebensbedingungen der benachteiligten Kinder in den Heimen zu machen.<br \/>\nVaupel war zudem vom 1. April 1981 bis zum 31. M\u00e4rz 1985 Mitglied des Kreistags Marburg-Biedenkopf sowie vom 1. Juli 1997 bis 31. Dezember 2008 Vertrauensperson im Sch\u00f6ffenwahlausschuss des Amtsgerichts Marburg, wie Spies ausf\u00fchrte. Vorgeschlagen wurde Vaupel f\u00fcr die Ehrung von Karl-Heinrich Auffarth.<br \/>\n&#8222;Was sie Jahrzehnte lang f\u00fcr Politik, Soziales, Jugend und Integration geleistet hat, ist nicht hoch genug zu bewerten&#8220;, sagte er. Sie habe das gesamte Ehrenamtsgeschehen in Marburg beeinflusst und sei ein Leuchtturm ehrenamtlichen Engagements.<br \/>\n&#8222;Wir sind alle sehr froh, dass wir die Rita haben&#8220;, erg\u00e4nzte eine Mitarbeiterin der Tafel aus dem Publikum. &#8222;Niemand verdient diese Ehrung mehr, denn niemand von 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Marburger Tafel ist so unerm\u00fcdlich im Einsatz wie Rita Vaupel&#8220;, bekr\u00e4ftigte Klaus Schellenberg vom Vorstand der Tafel.<br \/>\nVaupel bedankte sich vor allem bei den Kollegen im Vorstand der Tafel und den zahlreichen Ehrenamtlichen. &#8222;Ich kann meine Aufgaben nur durch Ihr au\u00dfergew\u00f6hnliches Engagement erf\u00fcllen&#8220;, erkl\u00e4rte sie. &#8222;Deswegen ist das heute eine Ehrung f\u00fcr uns alle.&#8220;<br \/>\nDas Ehrenamt sei f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich: &#8222;Ich wollte nie nur nehmen, sondern mich auch beteiligen, damit unsere Heimat auch f\u00fcr andere Menschen &#8211;<br \/>\nwie f\u00fcr meine Enkel Ben und Tim &#8211; lebenswert ist.&#8220; Zugleich bekomme sie unglaublich viel von den Kundinnen und Kunden der Tafel zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;Der Lohn ist gro\u00df, wenn man in die Augen der Kinder schaut, die jeden Freitag bei der Kindertafel in Stadtallendorf ein Verpflegungsp\u00e4ckchen f\u00fcr das Wochenende bekommen&#8220;, berichtete die Geehrte. Manchmal k\u00f6nne sie gerade das jedoch nur schwer aushalten und k\u00e4mpfe mit den Tr\u00e4nen.<br \/>\nUnerm\u00fcdlich setzt die Ehefrau des fr\u00fcheren Oberb\u00fcrgermeisters Egon Vaupel jedoch noch weitere Projekte um. Derzeit wirbt sie f\u00fcr ein Weihnachtsessen f\u00fcr bed\u00fcrftige und obdachlose Marburgerinnen und Marburger.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr ihr Engagement f\u00fcr ihre Mitmenschen erhielt Rita Vaupel den Ehrenbrief des Landes Hessen. 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