{"id":12764,"date":"2023-06-07T16:44:29","date_gmt":"2023-06-07T14:44:29","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=12764"},"modified":"2023-06-07T19:13:48","modified_gmt":"2023-06-07T17:13:48","slug":"besondere-befragung-sicherheit-und-sicherheitsgefuehl-in-marburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=12764","title":{"rendered":"Besondere Befragung: Sicherheit und Sicherheitsgef\u00fchl in Marburg"},"content":{"rendered":"<p>Sicherheit und Sicherheitsempfinden in Marburg waren Thema einer Umfrage. Ihre Ergebnisse haben Stadt und Polizei nun vorgestellt.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Marburger B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger f\u00fchlen sich in ihrer Stadt sehr sicher. Allerdings gibt es bestimmte Orte, die \u2013 vor allem bei Dunkelheit \u2013 das Sicherheitsgef\u00fchl verringern oder eher gemieden werden. Das ist das Ergebnis der ersten repr\u00e4sentativen Befragung der Marburger Bev\u00f6lkerung im Rahmen des &#8222;Kommunalprogramms Sicherheitssiegel\u201c (KOMPASS&#8220;.<br \/>\nDie Ergebnisse wurden w\u00e4hrend einer Sicherheitskonferenz der Universit\u00e4tsstadt Marburg und des Polizeipr\u00e4sidiums Mittelhessen vorgestellt. &#8222;Sicherheit und Sicherheitsempfinden sind Themen, denen man sich immer widmen muss&#8220;, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. &#8222;Das Gef\u00fchl von fehlender Sicherheit kann zu Einschr\u00e4nkungen in der Freizeitgestaltung, der Handlungsm\u00f6glichkeiten und der gesamten Lebensqualit\u00e4t f\u00fchren. Doch die Angst vor Gefahren und reale Gefahren sind nicht immer das Gleiche.&#8220;<br \/>\nDaher war es der Stadt ein besonderes Anliegen, an der Befragung im Rahmen des &#8222;Kommunalprogramms Sicherheitssiegel\u201c (KOMPASS&#8220; teilzunehmen. &#8222;KOMPASS&#8220; ist ein Programm des Hessischen Ministeriums des Innern und f\u00fcr Sport, das durch enge Zusammenarbeit der Kommunen, der Polizei und insbesondere der Bev\u00f6lkerung sowohl das subjektive Sicherheitsgef\u00fchl steigern als auch die Kriminalit\u00e4tsrate senken soll.<br \/>\nInsgesamt f\u00fchlen sich die Menschen in Marburg laut den KOMPASS-Daten tags\u00fcber sehr sicher und nachts eher sicher. Dabei gibt es aber auch Orte in der Stadt, an denen sie sich eher nicht sicher f\u00fchlen: Junge M\u00e4nner nennen belebte Orte wie den Hauptbahnhof sowie Marburgs Mitte mit dem Elisabeth-Blochmann-Platz, den Lahnterrassen und den Lahnwiesen, wo sie auf andere junge M\u00e4nner treffen, mit denen sie in Konflikte geraten k\u00f6nnten.<br \/>\nDagegen meiden Frauen bei Dunkelheit Orte wie den Ludwig-Sch\u00fcler-Park und die Wege, die an der Lahn entlangf\u00fchren. Als pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen eignen sich Alarmkn\u00f6pfe und mobile Notfall-Apps, wohingegen vor einer Bewaffnung mit Messern, Schreckschusswaffen oder Pfeffersprays dringend abgeraten wird.<br \/>\nNeben dem Sicherheitsgef\u00fchl hat auch die Lebensqualit\u00e4t in Marburg sehr gute Bewertungen erhalten. Nach Stadtteilen gibt es jedoch Unterschiede. W\u00e4hrend sich die B\u00fcrger*innen in Michelbach, im S\u00fcdviertel und der Marbach am sichersten f\u00fchlen, ist das Sicherheitsempfinden auf dem Richtsberg schlechter als in den anderen Stadtteilen.<br \/>\nDaher k\u00fcmmern sich die Beteiligten des Projekts &#8222;Einsicht \u2013 Marburg gegen Gewalt&#8220; intensiv um diesen Stadtteil. Unter anderem geschieht das mit einer zus\u00e4tzlichen, spezifischen Befragung, die ebenfalls Anwohner*innen und einschl\u00e4gigen Gremien vorgestellt werden soll, sowie Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Integration.<br \/>\nAuf Grundlage der ersten repr\u00e4sentativen Befragung hat bereits eine Ortsbegehung in Marburgs Innenstadt mit verschiedenen Gremien und Expert*innen stattgefunden. Beraterin Sonja B\u00f6hm vom Polizeipr\u00e4sidium Mittelhessen stellte die Erkenntnisse vor. Sie betrafen vor Allem den Ortenbergsteg, den Sch\u00fclerpark mit Unterf\u00fchrung zum Blitzweg sowie den Fu\u00dfweg entlang der Philosophischen Fakult\u00e4t, die unter anderem Gegenstand einer ersten Begehung waren.<br \/>\nB\u00f6hm betonte auch den positiven Gesamteindruck, der sich aus Sicht der st\u00e4dtebaulichen Kriminalpr\u00e4vention an den begangenen \u00d6rtlichkeiten zeigte. Insbesondere nannte sie die \u00dcbersichtlichkeit am Bahnhofsvorplatz, die Sauberkeit und die in ausreichender Anzahl vorhandenen Stra\u00dfenlaternen.<br \/>\nWesentliche &#8222;Best Practice&#8220; f\u00fcr Pr\u00e4vention setzt die Stadt bereits um. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise das Zur\u00fcckschneiden von Str\u00e4uchern oder zus\u00e4tzliche Beleuchtung. Denn um sogenannten Angst-Orten entgegen zu wirken, setzt die st\u00e4dtebauliche Kriminalpr\u00e4vention vor allem auf uneingeschr\u00e4nkte Sicht, Licht und Sauberkeit.<br \/>\nDoch auch die Pr\u00e4senz von Sicherheitskr\u00e4ften, Jugendarbeit und offene Angebote sowie pers\u00f6nliche Ansprachen seien entscheidend. Auf das Sicherheitsempfinden positiv wirke sich auch die M\u00f6glichkeit der pers\u00f6nlichen Kontaktaufnahme aus, erinnerte der OB an das Ergebnis des \u201eLiSA\u201c-Einsatzes im J\u00e4gertunnel. Die \u201eLivebild- und Sprechverbindung auf Abruf\u201c hat neben freundlicher Farbgestaltung dazu beigetragen, dass der Durchgang zwischen Alter und Neuer Kasseler Stra\u00dfe weniger als \u201eAngst-Ort\u201c empfunden wird.<br \/>\nIn Marburg haben au\u00dferdem Sonderkontrollen und verdeckte Fu\u00dfstreifen im Rahmen des bereits 2018 aufgelegten Pr\u00e4ventionskonzepts &#8222;Sicheres Marburg&#8220; zu mehreren Haftbefehlen gegen Jugendliche und Erwachsene gef\u00fchrt, was laut Polizei einen R\u00fcckgang der Straftaten bewirkte. Auch das st\u00e4dtische Ordnungsamt kontrolliert vermehrt in der Innenstadt. Die Stadtpolizei wurde um vier zus\u00e4tzliche Stellen aufgestockt<br \/>\nMit dem Programm &#8222;suPPOrdJu \u2013 gemeinsame Pr\u00e4senz und abgestimmte Ansprachen&#8220; von Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt \u2013 ist in Marburg eine Kooperation wichtiger Stellen bereits etabliert. Angebote f\u00fcr aufsuchende Sozialarbeit gibt es bereits.<br \/>\nWeitere werden vom Jugendamt auf den Weg gebracht. Polizei und Stadtverwaltung arbeiten dabei eng zusammen.<br \/>\n\u201eDie Stadt w\u00fcrde es bef\u00fcrworten, wenn die KOMPASS-Befragung seitens des Landes regelm\u00e4\u00dfig wiederholt wird&#8220;, schloss der Oberb\u00fcrgermeister ein abschlie\u00dfendes Res\u00fcmee zur Sicherheitskonferenz. &#8222;Wir sind sehr gespannt auf die Vergleichsdaten der anderen St\u00e4dte, die noch kommen sollen.&#8220;<br \/>\nDie &#8222;KOMPASS&#8220;-Studie basiert auf einer repr\u00e4sentativen Befragung von zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten Marburger*innen ab 14 Jahren. Der Erhebungszeitraum umfasst den 22. Juni bis 30. Juli 2020. 1150 Frageb\u00f6gen wurden ausgewertet.<br \/>\nBefragt wurden die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger unter anderem nach Angstr\u00e4umen, aber auch nach ihrer Belastung durch Straftaten wie Einbr\u00fcchen, \u00dcberf\u00e4llen oder sexuellen Bel\u00e4stigungen. Entwickelt wurde der umfangreiche KOMPASS-Fragenkatalog, an dem sich mittlerweile mehr als 100 ausgew\u00e4hlte St\u00e4dte und Gemeinden in Hessen beteiligen, von einem Team um Kriminologin Prof. Britta Bannenberg von der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen. In Marburg wurden die anonymisierten Daten durch den st\u00e4dtischen Projektkoordinator Johannes Maaser und den Sozialpsychologen Prof. Ulrich Wagner ausgewertet.<br \/>\nDas gute Sicherheitsgef\u00fchl, das aus der Befragung hervorgeht, deckt sich insgesamt mit der Kriminalit\u00e4tsstatistik. So liegen in der j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) f\u00fcr 2022 die Straftaten im Landkreis Marburg-Biedenkopf mit einer H\u00e4ufigkeitszahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner*innen von 4.191 deutlich unterhalb des hessischen Landesdurchschnitts von 5.855 und weit unterhalb der H\u00e4ufigkeitszahl f\u00fcr Deutschland, die bei 6762 liegt.<br \/>\nEine Auff\u00e4lligkeit der PKS f\u00fcr 2022 ist nach Angaben der Polizei der Anstieg der Jugendkriminalit\u00e4t in Marburg, der vor allem die Innenstadt, belebte Pl\u00e4tze und Stra\u00dfen betrifft. Auffallend seien vor allem die vergleichsweise gro\u00dfe Zahl m\u00e4nnlicher Intensiv-T\u00e4ter unter 18 Jahren. Das ist ein Trend, der von Sicherheitsbeh\u00f6rden und Expert*innen der Jugendarbeit zurzeit in ganz Deutschland und seinen Nachbarl\u00e4ndern beobachtet wird.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherheit und Sicherheitsempfinden in Marburg waren Thema einer Umfrage. 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