{"id":11452,"date":"2022-12-13T13:06:42","date_gmt":"2022-12-13T12:06:42","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=11452"},"modified":"2022-12-13T13:06:42","modified_gmt":"2022-12-13T12:06:42","slug":"ohne-sehvermoegen-erste-stadtschrift-als-hoerbuch-erhaeltlich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=11452","title":{"rendered":"Ohne Sehverm\u00f6gen: Erste Stadtschrift als H\u00f6rbuch erh\u00e4ltlich"},"content":{"rendered":"<p>Mit &#8222;1222&#8220; stellen die Stadt und die BliStA erstmals eine Stadtschrift barrierefrei als H\u00f6rbuch vor. Der historische Roman mit Wissensteil entf\u00fchrt nach Marburg und in die Welt vor 800 Jahren. <!--more--><br \/>\nStadtgeschichte und spannende Geschichten entdecken k\u00f6nnen Interessierte jetzt auch akustisch: Erstmals und noch rechtzeitig vor Weihnachten erscheint eine Marburger Stadtschrift nicht nur in gedruckter Version, sondern auch als H\u00f6rbuch. Der historische Roman &#8222;1222&#8220; von Bestseller-Autor Daniel Twardowski alias Dr. Christoph Becker wurde als Kooperationsprojekt zwischen der Universit\u00e4tsstadt und der Deutschen Blindenstudienanstalt (BliStA) auf CD produziert.<br \/>\n&#8222;Es war ein sonderbar helles Jahrhundert, denn die Welt war gr\u00f6\u00dfer geworden im letzten.&#8220; Mit diesem Satz beginnt &#8222;1222&#8220;. Die Stimmen von Dr. Bianca Weyers und Thomas Huth erwecken sowohl den Wissensteil als auch den Roman zu akustischem Leben &#8211; 16 Stunden und 55 Minuten H\u00f6rgenuss, der in den Studios der Deutschen Blinden-H\u00f6rb\u00fccherei der BliStA eingespielt wurde.<br \/>\n&#8222;Ich freue mich sehr \u00fcber die hervorragende Zusammenarbeit mit der Deutschen Blindenstudienanstalt&#8220;, erkl\u00e4rte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies. &#8222;Das H\u00f6rbuch zeigt auf eindr\u00fcckliche Weise, dass alle von barrierefreien Inhalten profitieren k\u00f6nnen auch im kulturellen Bereich.&#8220;<br \/>\nBliStA-Vorstandsvorsitzender Patrick Temmesfeld lobte die Kooperation ebenfalls: &#8222;Wenn es darum geht, Barrieren abzubauen, ist die Stadt Marburg als Vorreiterin unterwegs &#8211; ohne dass man es erst einfordern muss.&#8220; Das H\u00f6rbuch sei ein weiterer Baustein, mit dem mehr Teilhabe m\u00f6glich sei, sagte Temmesfeld.<br \/>\nDer Nutzen ist laut Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies allerdings viel breiter als die Barrierefreiheit. F\u00fcr alle Fans von H\u00f6rb\u00fcchern ist die eingelesene Version von &#8222;1222&#8220; eine echte Attraktion. Sabine Preisler als Leiterin der Marburger Stadtschriften freute sich, dass auch das H\u00f6rbuch zu einem symbolischen Preis &#8211; ein Euro f\u00fcr jedes Jahrhundert des Stadtjubil\u00e4ums &#8211; erh\u00e4ltlich ist.<br \/>\nMarburg war im 13. Jahrhundert eine einzige Baustelle. Damals entstanden Elisabethkirche, Franziskanerkloster, Pfarrkirche, F\u00fcrstensaal und vieles mehr, was die Stadt bis heute pr\u00e4gt. Warum \u00fcberboten sich damals der Deutsche Orden, Kl\u00f6ster, Landgrafen und die B\u00fcrgerschaft?<br \/>\nAntworten auf diese und andere Fragen erwarten jetzt nicht nur die Lesenden, sondern auch die H\u00f6renden von &#8222;1222&#8220;. Autor Becker alias &#8222;Daniel Twardowski&#8220; hat eine Zeitreise gewagt, die einen spannenden Roman genauso beinhaltet wie historische Fakten. \u00dcber 70 Prozent der Printausgabe wurden bereits verkauft, das H\u00f6rbuch wurde nun einer ersten Auflage von 400 Exemplaren produziert.<br \/>\n&#8222;Dass wir im Jubil\u00e4umsjahr der Stadt mit diesem H\u00f6rbuch die Stadtgeschichte in Form eines Romans &#8211; angereichert durch historische Fakten und einen Wissensteil &#8211; in unseren H\u00f6rbuchstudios vertonen konnten, ist wirklich etwas ganz Besonderes&#8220;, best\u00e4tigte auch Leiterin Andrea Katemann von der Deutschen Blinden-Bibliothek. &#8222;Obwohl ich schon recht lange in Marburg lebe, habe ich so jetzt ein noch lebendigeres Bild der Marburger Stadtgeschichte erhalten.&#8220;<br \/>\nAn der Aufspache waren auch Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies beim Vorwort Wissen, Autor Daniel Twardowski im Vorwort Roman und Andr\u00e9 Schlegl f\u00fcr die Illustrationen beteiligt. &#8222;Wir haben bei der H\u00f6rbuchproduktion besonderen Wert darauf gelegt, dass wir alle Illustrationen und Grafiken beschreiben und auch die vielen wichtigen und erkenntnisreichen Anmerkungen aufsprechen, damit alle H\u00f6rer*innen, egal ob sehend oder blind, die gleichen Inhalte genie\u00dfen k\u00f6nnen&#8220;, erl\u00e4uterte Katemann.<br \/>\nAngesichts der besonderen Konzeption von &#8222;1222&#8220; als &#8222;Drehbuch&#8220; &#8211; f\u00fcr die Auswahl von Roman- und Wissensteil wird das Druckprodukt in der Leserichtung gedreht &#8211; waren f\u00fcr die H\u00f6rbuchpremiere einige Herausforderungen zu meistern. Die unterschiedlichen Buchteile wurden in Abstimmung mit dem Autor nacheinander aufgenommen, aber miteinander verkn\u00fcpft. Dabei durfte der Charakter des Buchs nicht verlorengehen.<br \/>\nF\u00fcr Menschen ohne Sehbehinderung erm\u00f6glicht eine gedruckte Titelliste von &#8222;1222&#8220; das direkte Ansteuern der Buch-Kapitel. Mit den beiden Hauptsprechenden Dr. Bianca Weyers und Thomas Huth standen zwei seit Jahren erfahrene Kr\u00e4fte des Ensembles der Deutschen Blinden-H\u00f6rb\u00fccherei vor dem Mikrofon. Sie geh\u00f6ren zum Sprechteam, das w\u00f6chentlich das Nachrichtenmagazin &#8222;Der Spiegel&#8220; den blinden und sehbehinderten Nutzenden barrierefrei zug\u00e4nglich macht.<br \/>\nSie hatten viel Spa\u00df bei dem Projekt, &#8222;auch, wenn die korrekte Aussprache und Betonung der mittelhochdeutschen Dialekte uns beiden schon gelegentlich mehr abverlangt hat als sonst&#8220;. Ausgew\u00e4hlt wurden ihre Stimmen passend zum Roman von Stadt, Autor und BliStA gemeinsam. Zu haben ist das H\u00f6rbuch f\u00fcr acht Euro im Buchhandel, im Rathaus am Markt, \u00fcber die Mailadresse pressestelle@marburg-stadt.de sowie auf <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/stadtschriften\">www.marburg.de\/stadtschriften<\/a>.<br \/>\nUnterst\u00fctzt wurde das Projekt von der Lothar- und Ilse-Seeber-Stiftung Marburg &#8211; das Ehepaar hatte sein Verm\u00f6gen in einer Stiftung angelegt, die Projekte f\u00fcr Blinde und Sehbehinderte f\u00f6rdert.<br \/>\nNeben dem H\u00f6rbuch &#8222;1222&#8220; f\u00fcr acht Euro ist selbstverst\u00e4ndlich auch das gedruckte Buch selbst weiter f\u00fcr 12,22 Euro erh\u00e4ltlich &#8211; so lange der Vorrat reicht. Mit &#8222;1222&#8220; hatte die Stadt zum Jubil\u00e4um &#8222;Marburg800&#8220; auf einen Autor gesetzt, der bereits zum Lutherjahr eine Stadtschrift zum Publikumserfolg machte.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit &#8222;1222&#8220; stellen die Stadt und die BliStA erstmals eine Stadtschrift barrierefrei als H\u00f6rbuch vor. Der historische Roman mit Wissensteil entf\u00fchrt nach Marburg und in die Welt vor 800 Jahren.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[5,3,2,4],"tags":[265,4629,3437],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8mhvd-2YI","jetpack-related-posts":[{"id":8617,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=8617","url_meta":{"origin":11452,"position":0},"title":"Erste Einblicke: Stadtschrift &#8222;1222&#8220; als &#8222;Dreh-Buch&#8220; zum Stadtjubil\u00e4um","date":"21. Januar 2022","format":false,"excerpt":"Die neue Stadtschrift \"1222 - Das Dreh-Buch\" verbindet einen historischen Roman und Wissen. 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