{"id":10994,"date":"2022-10-21T19:21:00","date_gmt":"2022-10-21T17:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=10994"},"modified":"2022-10-22T18:43:35","modified_gmt":"2022-10-22T16:43:35","slug":"buchlesung-mit-aufarbeitung-friedrich-carl-sell-wird-erstmals-gewuerdigt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=10994","title":{"rendered":"Buchlesung mit Aufarbeitung. Friedrich Carl Sell wird erstmals gew\u00fcrdigt"},"content":{"rendered":"\n<p>Gut drei Jahre hat J\u00fcrgen Hahn-Schr\u00f6der f\u00fcr ein St\u00fcck Marburger Erinnerungskultur in unterschiedlichsten Archiven geforscht, um &#8222;dem Vergessenen einen Namen zu geben&#8220;. Mit einem \u00f6ffentlichen Programm stellt die Stadt seine neue Stadtschrift \u00fcber Friedrich Carl Sell vor.<\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p>Mit Historikern und Zeitzeugin wird die neue Stadtschrift zusammen mit dem Autor am Dienstag (8. November) ab 18 Uhr im historischen Saal des Rathauses vorgestellt. Sie tr\u00e4gt den Titel \u201eFriedrich Carl Sell, gute Freunde und ein Widersacher \u2013 Aus der Schul- und Stadtgeschichte Marburgs in der NS-Zeit und dar\u00fcber hinaus\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt der Publikation, die am Dienstag (8. November) erscheint, steht der Lebenslauf eines lange vergessenen, dabei herausragenden Lehrers der Elisabethschule. Dort war er in den Jahren 1933 bis 1937 t\u00e4tig .<\/p>\n\n\n\n<p>Sell stand daf\u00fcr, in der Nazi-Hochburg Marburg \u201ehumane Prinzipien zu leben\u201c. Erstmals ver\u00f6ffentlicht wird mit dem 323-seitigen Buch auch Sells bisher unbekannter Briefwechsel mit seinem engen Freund, dem bekannten Marburger Theologen Professor Rudolf Bultmann. Sell musste vor weiterer Verfolgung mit seiner Frau und den beiden T\u00f6chtern in die USA emigrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freundschaft mit Bultmann \u00fcberdauerte den Krieg und bew\u00e4hrte sich in den Jahren danach, auch f\u00fcr den demokratischen Neuaufbau der Universit\u00e4t. Aufgearbeitet wird mit der Stadtschrift zudem die Rolle der Marburger Nazi-Gr\u00f6\u00dfe Oskar Wolf. Sell wurde wegen der Aufforderung Wolfs, des Oberpr\u00e4sidenten der Provinz Hessen-Nassau, nicht nur aus der Schule, sondern auch in die Emigration getrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie erstmalig detailliert erschlossenen Lebensl\u00e4ufe konfrontieren uns mit unserer Stadtgeschichte und der j\u00fcngeren deutschen Geschichte &#8211;&nbsp; vor, w\u00e4hrend und nach der NS-Zeit, mit Licht und Schatten, Zivilcourage und Zivilisationsbruch\u201c, sagte Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Spies, der zur erinnerungspolitischen Diskussion einl\u00e4dt. Mit dabei sein werden bei der Buchvorstellung im Rathaus die extra angereiste, \u00e4lteste Enkelin von Sell Lynn Meins sowie weitere Verwandte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gewonnen werden konnte f\u00fcr den Abend zudem der an der Philipps-Universit\u00e4t lehrende Historiker Professor Dr. Eckart Conze. Er wird darauf eingehen, warum es sich bei der Stadtschrift um eine nicht nur lokalgeschichtlich wichtige Studie handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Conze hatte bereits die Projektleitung der Studie zur Gleichschaltung der Selbstverwaltung im Dritten Reich und zur NS-Vergangenheit von Mandatstr\u00e4gern nach 1945 inne. Sie ist im Auftrag von Magistrat und Parlament erstellt und ebenfalls in der Stadtschriftenreihe ver\u00f6ffentlicht worden. \u201eZu einer Zeit, in der es schon bald keine Menschen mehr geben wird, die unmittelbar und pers\u00f6nlich Zeugnis ablegen k\u00f6nnen \u00fcber die nationalsozialistische Vergangenheit und ihre Verbrechen, sind biografische Ann\u00e4herungen an die Zeit des Nationalsozialismus umso wichtiger\u201c, sagte der Geschichtswissenschaftler.<\/p>\n\n\n\n<p>Hahn-Schr\u00f6der war bis zur Pensionierung Lehrer der Elisabethschule und in der Lehrerfortbildung mit der politischen Bildung befasst. Den Ansto\u00df f\u00fcr die Recherche war einst die Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur in der eigenen Schule. \u201eDas Beispiel von Friedrich Sell mag uns, die wir an gelebter Vielfalt in unserer demokratischen Gesellschaft interessiert sind, zugleich ermahnen und ermutigen\u201c, schildert der Autor seine Motivation.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die besondere Bedeutung der Lokalgeschichte f\u00fcr die Bildungsarbeit wird daher im Rathaus auch Dr. Bernhard Rosenk\u00f6tter, Archivp\u00e4dagoge am Hessischen Landesarchiv, sprechen. Gru\u00dfworte des Schulleiters der Elisabethschule sowie die Gelegenheit zum pers\u00f6nlichen Austausch erg\u00e4nzen das Programm zur Pr\u00e4sentation, bei der das Buch als neuer Band in der Stadtschriftenreihe zur Geschichte und Kultur erstmals f\u00fcr 15 Euro erh\u00e4ltlich sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Carl Sell wurde 1892 im preu\u00dfischen Bonn geboren, wuchs in einer protestantisch-akademischen Familie auf, machte sein Abitur und seine Staatsexamina f\u00fcr das H\u00f6here Lehramt in Latein, Deutsch und Geschichte. An der Philosophischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t zu Bonn promovierte er 1919 in Literaturwissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wurde 1920 Beamter im Schuldienst und Ende der Zwanziger Jahre Mitarbeiter im preu\u00dfischen Kultusministerium. 1930 wurde er zum Professor f\u00fcr Geschichte an die neue er\u00f6ffnete P\u00e4dagogische Akademie in Kassel berufen wurde, die allerdings 1932 wieder geschlossen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Seiner darauf erfolgten Fr\u00fch-Pensionierung widersprach er, sodass er zur T\u00e4tigkeit am Bezirkslehrerseminar in Kassel 1933 in die \u201eProvinz\u201c nach Marburg versetzt wurde. Dort wohnte er am Renthof und am Kaffweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Beginn der Nazi-Herrschaft wies er als Beamter und Ehemann aus nationalsozialistischer Sicht \u201ezwei prinzipielle M\u00e4ngel\u201c auf, erl\u00e4uterte Hahn-Schr\u00f6der. Er galt den neuen Herrschaften als \u201eliberalistischer\u201c Lehrer. Au\u00dferdem hatte er 1920 mit Else Sell (geb. David) eine Frau christlich geheiratet, die im Lichte eines rassistisch-antisemitischen Konzepts mit den beiden T\u00f6chtern zur sogenannten \u201ej\u00fcdischen Rasse\u201c und somit zu den staatlich Ausgegrenzten und Verfolgten geh\u00f6ren sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Folge der N\u00fcrnberger Gesetze von 1935 begann das \u201eKesseltreiben\u201c. Zun\u00e4chst mit Entzug des Unterrichts, schlie\u00dflich mit der Entlassung und Verfolgung des Mannes, der in seinem Unterricht weiter den preu\u00dfisch-humanistischen Bildungsidealen folgte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Familie Sell gelang im Juni 1938 die Emigration in die Vereinigten Staaten. Professor Sell konnte nach erster Lehrt\u00e4tigkeit an der Harvard University ab 1951 am Mount Holyoke College in South Hadley bis zu seinem Tod 1956 wieder als ordentlicher Professor t\u00e4tig werden. Des Weiteren wurde er dort Direktor der deutschen Abteilung.<\/p>\n\n\n\n<p>In der schwierigen Nachkriegszeit unterst\u00fctzte er seinen Freund aus Marburger Zeiten, Professor Bultmann und dessen Familie. Er schickte ihm Care-Pakete und blieb mit ihm bis zu seinem Tod im Austausch.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht in dem Buch aber auch um eine der Marburger Nazigr\u00f6\u00dfen: Oskar Wolf (1885-1963). Er spielte in seiner Funktion als NSDAP-Kreisamtswalter f\u00fcr Erzieher dem Gymnasiallehrer Sell 1937 \u00fcbel mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfs selbstgestecktes Ziel, \u201ef\u00fcr die Verwirklichung des Nationalsozialismus\u201c zu k\u00e4mpfen, teilte er mit vielen aus der damaligen Marburger Bev\u00f6lkerung. Wie ein Gesellschaftskrimi lesen sich die Ergebnisse der Spurensuche zum Lebenslauf Wolfs, meinte Hahn-Schr\u00f6der. Wolf wurde im th\u00fcringischen Meiningen geborenen, arbeitete als Volksschullehrer und lernte in Nordhessen eine Marburgerin kennenlernte und heiratete.<\/p>\n\n\n\n<p>Als begeisterter Soldat und Leutnant der Reserve meldete er sich zu Beginn des Ersten Weltkriegs freiwillig. Aus dem Frontk\u00e4mpfer war bis Mai 1918 ein schwer kriegsbesch\u00e4digter, beinamputierter, zur Behandlung ins Reservelazarett nach Marburg versetzter Oberleutnant der Reserve geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen seiner grunds\u00e4tzlichen Ablehnung der demokratisch verfassten Weimarer Republik lie\u00df er sich aus dem Schuldienst zun\u00e4chst beurlauben. Anfang 1926 k\u00fcndigte er und nahm 1924 den Dienst im Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband auf.<\/p>\n\n\n\n<p>1937 ebneten ihm die \u00fcbergeordneten und \u00f6rtlichen Staats- und Parteigremien der NSDAP den Weg zur\u00fcck in den preu\u00dfischen Schuldienst als Volksschullehrer und zwei Monate sp\u00e4ter den Aufstieg auf die Rektorenstelle der gr\u00f6\u00dften Marburger Schule, der Schlageterschule (sp\u00e4tere Friedrich-Ebert-Schule).<\/p>\n\n\n\n<p>*pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut drei Jahre hat J\u00fcrgen Hahn-Schr\u00f6der f\u00fcr ein St\u00fcck Marburger Erinnerungskultur in unterschiedlichsten Archiven geforscht, um &#8222;dem Vergessenen einen Namen zu geben&#8220;. 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Mehr als drei Jahre lang hat J\u00fcrgen Hahn-Schr\u00f6der recherchiert, um nun eine ganz besondere Biographie ver\u00f6ffentlichen zu k\u00f6nnen: Er erz\u00e4hlt vom Leben des Lehrers Friedrich Carl Sell, der von 1933 bis 1937 an der\u2026","rel":"","context":"In &quot;Bildung&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":13231,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=13231","url_meta":{"origin":10994,"position":2},"title":"Aktualisierung an rechter Stelle: Fotos zu Moischt im Nationalsozialismus gesucht","date":"12. Juli 2023","format":false,"excerpt":"Historische Fotos f\u00fcr \"Das Dorf Moischt im Nationalsozialismus\" sucht die Geschichtswerkstatt Ben\u00f6tigt werden sie zur Bebilderung einer geplanten Stadtschrift. F\u00fcr eine Marburger Stadtschrift \u00fcber \"Das Dorf Moischt im Nationalsozialismus\" werden noch Fotoaufnahmen aus der Zeit von Ende der 1920er Jahre bis Ende der 1940er Jahre gesucht. 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