{"id":10886,"date":"2022-10-14T13:39:34","date_gmt":"2022-10-14T11:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/marburg.news\/?p=10886"},"modified":"2022-10-14T13:39:34","modified_gmt":"2022-10-14T11:39:34","slug":"frischhaltender-fairteiler-stadt-sucht-ideen-fuer-nachbarschaftsprojekte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/marburg.news\/?p=10886","title":{"rendered":"Frischhaltender Fairteiler: Stadt sucht Ideen f\u00fcr Nachbarschaftsprojekte"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Fairteiler&#8220;&#8220; schonen Ressourcen und retten Lebensmittel. Ideen f\u00fcr solche oder andere Nachbarschaftsprojekte kann die Bev\u00f6lkerung noch bis Montag (31. Oktober) einsenden. <!--more--><br \/>\n&#8222;Nachbarschaftsprojekte im Klimaschutz&#8220; sind so vielf\u00e4ltig wie Marburgs Bev\u00f6lkerung selbst. Zw\u00f6lf Projekte hat die Stadt Marburg bereits in der Fr\u00fchlingsrunde mit mehr als 25.000 Euro bezuschusst. F\u00fcr die Herbstrunde k\u00f6nnen Interessierte ihre Ideen noch bis Montag (31. Oktober) einreichen.<br \/>\nFranziska Peikert hat zum Beispiel einen &#8222;Fairteiler&#8220; in ihrer Nachbarschaft eingef\u00fchrt. So stellt sie gerettete Lebensmittel f\u00fcr alle bereit.<br \/>\nKlimaschutz und Nachhaltigkeit bedeutet unter anderem, Ressourcen zu schonen und bewusst zu verbrauchen. Genau dieses Ziel m\u00f6chte Franziska Peikert von &#8222;Foodsharing&#8220; mit ihrem &#8222;Nachbarschaftsprojekt im Klimaschutz&#8220; verfolgen. Mit Hilfe der F\u00f6rdermittel der Stadt Marburg hat Peikert einen Schrank gekauft, mit dem sie einen Ort zum Tauschen von &#8222;geretteten&#8220; oder im Haushalt \u00fcbriggebliebenen Lebensmitteln bereitstellt.<br \/>\nDie Esswaren im Schrank stehen allen kostenlos zur Verf\u00fcgung. &#8222;Die Lebensmittel, die ich hier unterbringe, wurden bis zum Ladenschluss nicht verkauft und w\u00fcrden weggeworfen, obwohl sie noch haltbar und vollkommen in Ordnung sind&#8220;, erkl\u00e4rte Peikert. &#8222;Und das w\u00e4re doch einfach zu schade, wenn sie noch so vielen eine Mahlzeit bieten k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nDie Lebensmittel stammen von Superm\u00e4rkten, B\u00e4ckereien und Wochenm\u00e4rkten, die mit &#8222;Foodsharing&#8220; kooperieren. Die Gruppe holt die Nahrungsmittel nach Ladenschluss, verteilt sie untereinander und bringt \u00dcbersch\u00fcsse in die verschiedenen, \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Schr\u00e4nke in der Stadt, die sie als &#8222;Fairteiler&#8220; bezeichnen. Doch auch alle Privatpersonen, die Lebensmittel zu verschenken haben, die noch verzehrbar sind, k\u00f6nnen sie in diesen Schr\u00e4nken f\u00fcr andere hinterlassen.<br \/>\nDabei h\u00e4ngt an jedem Schrank ein Hinweisschild, was dort gelagert werden kann und was nicht. Denn nicht alle Schr\u00e4nke sind gek\u00fchlt.<br \/>\nDa nicht alle an die Orte kommen, an denen bereits &#8222;Fairteiler&#8220; stehen, wollte Peikert etwas f\u00fcr ihre Nachbarschaft tun und auch dort einen Schrank f\u00fcr gerettete Lebensmittel bereitstellen. &#8222;Nicht jeder ist mobil&#8220;, , erkl\u00e4rte Peikert. &#8222;Da ist es hilfreich, solche Angebote auch vor der Haust\u00fcr zu haben, um sie nutzen zu k\u00f6nnen. Erst so wird es m\u00f6glich, mehr Leute auf das Thema aufmerksam zu machen.&#8220;<br \/>\nAu\u00dferdem biete sich der Standort auch deswegen an, da sie sich um den Schrank k\u00fcmmert. Das hei\u00dft, dass sie pr\u00fcft, welche und wie viele Lebensmittel im Schrank vorhanden sind. Diese Information teilt sie dann beispielsweise in einer Messengergruppe, der alle Marburgerinnen und Marburger beitreten k\u00f6nnen, die Lebensmittel retten m\u00f6chten.<br \/>\nZudem ist sie f\u00fcr die Reinigung und Pflege des Schranks zust\u00e4ndig. Von den F\u00f6rdermitteln hat sie neben Anschaffung und Transport des &#8222;Fairteilers&#8220; auch mehrere Boxen bezahlt, in die sie die Esswaren einr\u00e4umt, um sie zus\u00e4tzlich vor Tieren zu sch\u00fctzen sowie einen wetterfesten Lack, mit dem sie das Holz behandelt hat.<br \/>\n&#8222;Es ist erstaunlich, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden, obwohl sie noch gut sind&#8220;, beklagte Peikert. Brot beispielsweise halte sich bei korrekter Lagerung mehrere Wochen. Es werde nur hart.<br \/>\nDaher sei es wichtig, zu wissen, wie es dennoch verwertet werden kann. Ob als Croutons in Salat und Suppen, als Brotchips oder \u00c4hnliches. Mit ihrem Nachbarschaftsprojekt im Klimaschutz m\u00f6chte Peikert der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und in ihrer Nachbarschaft das Bewusstsein f\u00fcr das Thema sch\u00e4rfen.<br \/>\nNoch bis Montag (31. Oktober) k\u00f6nnen sich Interessierte mit ihrer Idee f\u00fcr ein Nachbarschaftsprojekt im Klimaschutz bewerben. Weitere Informationen gibt es auf <a href=\"http:\/\/www.marburg.de\/NachbarschaftsprojekteKlimaschutz\">www.marburg.de\/NachbarschaftsprojekteKlimaschutz<\/a>.<\/p>\n<p>* pm: Stadt Marburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Fairteiler&#8220;&#8220; schonen Ressourcen und retten Lebensmittel. Ideen f\u00fcr solche oder andere Nachbarschaftsprojekte kann die Bev\u00f6lkerung noch bis Montag (31. Oktober) einsenden.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[2,4],"tags":[4479,4182,4446],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8mhvd-2PA","jetpack-related-posts":[{"id":9182,"url":"http:\/\/marburg.news\/?p=9182","url_meta":{"origin":10886,"position":0},"title":"Klimawandel kommt: Stadt f\u00f6rdert Nachbarschaftsprojekte","date":"6. April 2022","format":false,"excerpt":"In Marburg gibt es eine finanzielle F\u00f6rderung f\u00fcr private Klimaschutz-Ideen. Die Stadt f\u00f6rdert \"Nachbar\u00adschafts\u00adprojekte\" f\u00fcr das Klima mit 40.000 Euro. Die Stadt Marburg soll bis 2030 klimaneutral sein. 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